Re: Boden und Pilze
Ob es sich hierbei um einen besonders ergiebigen Boden für später kommende
Pilze handeln könnte.
Ist er vielleicht besonders nährstoffhaltig?
Oder haben die verschiedenen ersten kleinen Pilze nur etwas mit der Art des
Bodens und seiner Beschaffenheit zu tun?
Hallo Gelbfieber,
natürlich gibt es Pilze, die Kalkboden und solche die saure Böden bevorzugen, andere wieder sind "bodenvag", sprich: die sind nicht so wählerisch. Beim Nadelschwindling ist das ein bisschen anders, der wächst ja aus abgefallenen Fichtennadeln heraus. Deshalb kannst Du sicher aus dem Auftreten von M. perforans ("wie gesät") keine Rückschlüsse auf eine im Herbst besonders ergiebige Pilzstelle ziehen.
Fliegenpilze gelten hingegen als Zeiger für Steinpilze, weil beide ähnliche Ansprüche an den Boden stellen.
Wieder anderen Pilzen kommt es mehr auf den passenden Baumpartner an, mit dem sie eine Mykorrhiza bilden, als auf den Boden, z. B. den Gold-Röhrling, den Du nur bei Lärchen findest.
Vielleicht weiss aber ein anderer Pilzfreund noch mehr darüber.
So viel von mir dazu.
Gruss Karl aus dem überwiegend "sauren" Oberschwaben (Südwürttemberg).