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Re: keine Schniepel weit und breit

myco_loco, (vor 6497 Tagen) 58 Beiträge @ Andreas

Hi ihr zwei (Andreas, Ditte),

ich hab zwar absolut keine Ahnung, was ein "Schniepel" ist, geschweige denn ein "Schniepelchen", aber ich möchte Andreas Aussage korrigieren...

Den Keimporus mit Kallus haben nur die "echten" Macrolepioten, also nicht Chlorophyllum (mit Ch. rhacodes), denn da fehlt der Kallus.

Zum Bestimmen der Leiche bräuchte man deutlich mehr Merkmale - z.B.: Sporenpulverfarbe, Lamellenfarbe, Fleischverfärbung an der Luft, Schnallen an Basidien oder nicht, Sporengröße, HDS (Länger der Haare bzw. Zelllänge derselben), Größe und Art des Keimporus usw.

- ich mag die Gattung - :-)

Vermutlich kann man zumindest Chlorophyllum (Macrolepiota) molybdites ausscheiden lassen. Die Sporen wären am Ende sehr breit abgestutzt, wie abgesägte Projektile. Das wäre Ditte sicher aufgefallen.

Ansonsten hat Andreas natürlich völlig Recht - es kann am Mikroskop liegen, an mangelnder Erfahrung, an beidem oder am Pilz... Wenn der Pilz (Wintergarten) niemals Frost mitbekommt, kann es auch etwas aus den Tropen/Subtropen sein).

LG
Christoph

Hallo Ditte,
tja, da kann ich Dir so jetzt nüscht weiter zu sagen, woran das liegt. Kann
sein, Dein Mikroskop bringt's nicht so, kann sein Dein Präparat bringt's
nicht so, kann sein dein Mikroskop bringt's ist aber nicht gut
eingestellt, kann sein die Färbetechnik ist optimierbar, kann sein .....
Der Pilz muss jedenfalls ein Schniepelchen haben und am anderen Ende der
Spore einen Porus, der mit einem kleinen halbrunden Deckelchen
("Kallus")verschlossen ist.
Vielleicht bringst Du das Teil mal mit, dann gehen wir gemeinsam
Schniepelchen suchen *hihi*
beste Grüße,
Andreas

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