Re: Weiße Haare
Mal sehen, ob ich dieses Jahr endlich den großen, weißen auf Himbeerruten
knacke, der verfolgt mich : jetzt schon vier Jahre ohne dass ich ihm einen
Namen geben kann.
Zeig doch mal ...
LG, Lothar
Hallo Lothar!
Es ist eine große Lachnum, bis ca. um 1mm Dm.
Als Arbeitsname hat sich Lachnum morthieri eingebürgert, da müsste ich mich aber bei den Hakenverhältnissen geirrt haben.
Ärgerlicherweise ist er bloß wieder im Schlüssel aufgeführt, Überprüfung durch Mikrozeichnung oder makroskopische Beschreibung anhand der DVD nicht möglich.
An anderer Stelle ("Prov. Schlüssel zu den robusten europäischen Hyaloscyphacaen" (1988) steht dann noch ein cf. morthieri mit bis 1mm Dm., Frk. nicht rötend, Haarspitzen leicht kopfig.
Ob die eigenartige Verfärbung (die glaube ich, auch nicht bei jeder Kollektion zu beobachten ist) überhaupt als rötend bezeichnet werden kann, weiß ich nicht. Wie gesagt, in den Paraphysen ist eigentlich eher wenig Guttuliges.
Bei den gelblich angefärbten Scheiben von so manchen erwachsenen Funden denkt man zwangsläufig an ausgebleichte Capitotricha rubi (Himbeer-Capitotricha).
In der Kategorie "ohne Haken, mit Oxalatkristallen" gibt es dann noch eine "eburneum" (auch hier keine Mikro-Infos oder Beschreibungen dazu), welche rötet trotz Abwesenheit von Vakuolenguttulen. Die soll aber sitzen.
Naja, vielleicht fällt dir ja was ein!
VG Ingo W