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Re: 1. Champignons

Christoph Hahn, (vor 9267 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo Wolfgang,

eine Anmerkung zu Deiner Leiteraturempfehlung:
Ich würde mal sagen, dass eines der Standardwerke schlechthin für die Soziologie der Wiesenpilze ist:
Arnolds E. (1981)Ecology and coenology of macrofungi in grasslands and moist heaths in Drenthe, the Netherlands 1. Introduction and Synecology. Cramer, Vaduz.
Arnolds E. (1982) ## gleicher Titel ## 2. Autecology, 3. Taxonomy. Cramer, Vaduz.

Ciao, Christoph

Seh' ich genauso.
So richtig in die Gänge gekommen ist die Pilzsoziologie ja noch nicht, aber
wenn man Wiesenpilzgesellschaften nach ihren ökologischen Ansprüchen
unterteilen will, dann sind auf extrem nährstoffarmen Wiesen Saftlinge,
Rötlinge, Wiesenkeulen ... (Saftlingswiesen), auf mittelstark
nährstoffhaltigen Wiesen sind Champis , Nelkenschwindlinge, der Glatte
Schirmling, Lepistas, ... (Egerlingswiesen).
Dabei haben aber alle Arten eine ökologische Breite, besonders die
Nelkenschwindlinge.
Literaturempfehlung z.B.: ZEHFUSS (2000) in: Beiträge zur Kenntnis der Pilze
Mitteleuropas 13.
Riesenboviste kenne ich nur auf Wiesen, auf denen Schweine oder Hühner weiden
und stark stickstoffhaltigem Mist sch..... .
Auf Wiesen, die mit Mineraldünger gedüngt werden, gibt's nach meiner
Erfahrung keine Pilze.

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