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Lachnum brevipilosum (Asco) *PIC*

Ingo Wagner, (vor 6442 Tagen)

Hallo!

Lachnum brevipilosum (Kurzhaariges Weißhaarbecherchen) mag besonders das Winterhalbjahr. Er wächst meist auf dickerem Laubholz, offen oder versteckt. Sein naher Verwandter Lachnum impudicum (Unverschämtes Weißhaarbecherchen) unterscheidet sich im Wesentlichen durch überstehende Paraphysen und Haken an Ascusbasis.

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Die Klammerzahlenwerte stammen hauptsächlich von einem etwas gebräunten, überreifen Apothezium.

VG Ingo W

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

HARZPILZCHEN, (vor 6442 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo!
Lachnum brevipilosum (Kurzhaariges Weißhaarbecherchen) mag besonders das
Winterhalbjahr. Er wächst meist auf dickerem Laubholz, offen oder
versteckt. Sein naher Verwandter Lachnum impudicum (Unverschämtes
Weißhaarbecherchen) unterscheidet sich im Wesentlichen durch überstehende
Paraphysen und Haken an Ascusbasis.


Die Klammerzahlenwerte stammen hauptsächlich von einem etwas gebräunten,
überreifen Apothezium.
VG Ingo W

Wunderschön ! in mir beginnt es zu gribbeln, schaue so oft nach diesen Kleinschüsseln und kann sie nicht bestimmen. So was "ähnliches" hatte ich doch erst! ( unter der Lupe ) - viele Grüße Hartmut

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

MartinB, (vor 6442 Tagen) @ Ingo Wagner

Danke Ingo!

für die schöne Vorstellung. Ich hab ja immer noch den Klotz mit den sandingen Mollisien (unten) und den weißen Haarbecherchen (oben)... Jetzt trau ich mich vielleicht, die auch noch anzuschaun.

Beste Grüße, Martin

Hallo!
Lachnum brevipilosum (Kurzhaariges Weißhaarbecherchen) mag besonders das
Winterhalbjahr. Er wächst meist auf dickerem Laubholz, offen oder
versteckt. Sein naher Verwandter Lachnum impudicum (Unverschämtes
Weißhaarbecherchen) unterscheidet sich im Wesentlichen durch überstehende
Paraphysen und Haken an Ascusbasis.


Die Klammerzahlenwerte stammen hauptsächlich von einem etwas gebräunten,
überreifen Apothezium.
VG Ingo W

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

Violet, (vor 6441 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo!
Lachnum brevipilosum (Kurzhaariges Weißhaarbecherchen) mag besonders das
Winterhalbjahr. Er wächst meist auf dickerem Laubholz, offen oder
versteckt. Sein naher Verwandter Lachnum impudicum (Unverschämtes
Weißhaarbecherchen) unterscheidet sich im Wesentlichen durch überstehende
Paraphysen und Haken an Ascusbasis.


Die Klammerzahlenwerte stammen hauptsächlich von einem etwas gebräunten,
überreifen Apothezium.
VG Ingo W

Hallo Ingo, du hast aber nicht zufällig auch ein solches Porträt von Lachnum impudicum in petto? Damit man die Unterschiede auch plastisch sieht?
fragt unverschämt die
Ditte

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

Ingo Wagner, (vor 6441 Tagen) @ Violet

Hallo Ingo, du hast aber nicht zufällig auch ein solches Porträt von Lachnum
impudicum in petto? Damit man die Unterschiede auch plastisch sieht?
fragt unverschämt die
Ditte

Hallo Ditte!

Dazu habe ich nur Heftnotizen. Das modernere Equipment habe ich noch nicht so lange.
Makroskopisch und von den Substratansprüchen gibt´s kaum einen relevanten Unterschied. Mikroskopisch ist er auch sehr ähnlich bis auf die Paraphysen (alle ohne Inhalt, die Fruchtschicht deutlicher überragend) und die Häken an der Ascusbasis.

VG Ingo W

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

Violet, (vor 6441 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ditte!
Dazu habe ich nur Heftnotizen. Das modernere Equipment habe ich noch nicht so
lange.
Makroskopisch und von den Substratansprüchen gibt´s kaum einen relevanten
Unterschied. Mikroskopisch ist er auch sehr ähnlich bis auf die Paraphysen
(alle ohne Inhalt, die Fruchtschicht deutlicher überragend) und die Häken
an der Ascusbasis.
VG Ingo W

Hast du wirklich *Häken* geschrieben? Da wird der Schnuffel aber brummen ...:))
Hast du denn von Asci mit Häken ein Bild (ich meine von einem anderen Pilz)? Wir haben uns das mal auf einer Seite angeschaut, aber sehr klar ist mir das nicht, wie das aussehen soll.
LG Ditte

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

Ingo Wagner, (vor 6441 Tagen) @ Violet

Hallo Ditte!

Hast du wirklich *Häken* geschrieben? Da wird der Schnuffel aber brummen
...:))

Mmh, wohl nicht zu unrecht!

Hast du denn von Asci mit Häken ein Bild (ich meine von einem anderen Pilz)?

Die Calycina conorum letztens hatte sehr deutliche
Beitrag 157342

Muss man sich wie 2 Anschlüsse an der Ascusbasis vorstellen. Der eine geht in die basale Hyphe und der andere endet *- in einer "Beule". An jungen Asci ist m.M. nach besonders gut zu sehen.

Die 2 "Anschlussstellen" lassen sich auch bei manchen abgebrochenen Asci schon erahnen, nämlich dann, wenn sie so flach V-förmig abgebrochen sind.

VG Ingo W

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

Violet, (vor 6440 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ditte!
Mmh, wohl nicht zu unrecht!
Die Calycina conorum letztens hatte sehr deutliche
Beitrag 157342
Muss man sich wie 2 Anschlüsse an der Ascusbasis vorstellen. Der eine geht in
die basale Hyphe und der andere endet *- in einer "Beule". An
jungen Asci ist m.M. nach besonders gut zu sehen.
Die 2 "Anschlussstellen" lassen sich auch bei manchen abgebrochenen
Asci schon erahnen, nämlich dann, wenn sie so flach V-förmig abgebrochen
sind.
VG Ingo W

Lieber Ingo, danke! Ich habs mir auch bei Zotto angeschaut. Wenn ich den aber richtig verstehe, ist auch die Größe der Sporen ein Unterscheidungsmerkmal. Hat man also viele sehr große Sporen (also so zwischen 10 und 11) fällt impudicum als Möglichkeit raus?
(Ja, ich weiß, es steht da in Klammern, dass sie auch bei impudicum selten mal über 10 werden, aber ich meine allgemein gesprochen)
Hm?
LG Ditte

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Re: Lachnum brevipilosum (Asco)

Ingo Wagner, (vor 6440 Tagen) @ Violet

Lieber Ingo, danke! Ich habs mir auch bei Zotto angeschaut. Wenn ich den aber
richtig verstehe, ist auch die Größe der Sporen ein
Unterscheidungsmerkmal. Hat man also viele sehr große Sporen (also so
zwischen 10 und 11) fällt impudicum als Möglichkeit raus?
(Ja, ich weiß, es steht da in Klammern, dass sie auch bei impudicum selten
mal über 10 werden, aber ich meine allgemein gesprochen)
Hm?
LG Ditte

Hallo Ditte!

Ich glaube, und da muss ich ja selbst auch immer mal wieder daran erinnert werden, dass man Pilze makroskopisch und mikroskopisch nicht immer ganz genau und eindeutig auf Merkmale festnageln kann. Ich denke, man muss die Gesamtheit der Merkmale sehen und dann subjektiv einschätzen, ob man eine Abweichung als Variationsbreite einschätzt, oder man der Meinung ist, es könnte schon eine andere (vielleicht auch in der Literatur nicht auffindbare) Art sein.

So ein Beispiel wäre für mich die letztens eingestellte Cyathus (Teuerling). Ich sehe da ein, dass es aufgrund der Sporengröße nicht stercoreus ist, weigere mich aber immer noch, an Cyathus olla (Topf-Teuerling) zu glauben Zu groß sind für mich die makroskopischen Abweichungen. Vielleicht einfach ein Exot, vielleicht aber auch meine Unkenntnis.

In deinem Fall würde ich allein aufgrund der Sporengröße die Art noch nicht ausschließen, sondern würde es erst mal als Indiz betrachten und schauen, was die anderen Merkmale hergeben.

VG Ingo W