Allerdings nur, wenn du es schaffst, in der Rheinebene einen noch nicht so
eutrophierten, mit Brombeer-/Steppengrasgestrüpp bewachsenen
Sandkiefernwald ausfindig zu machen, was nicht ganz leicht werden dürfte.
Die typischen, von W. Winterhoff in den 70er Jahren abgesuchten und
analysierten Dicrano- und Pyrolo-Pineten zwischen Heidelberg und Mannheim,
welche vom Potential diese Pilze hervorbringen könnten, erkennt man leider
inzwischen kaum noch als solche, da Brombeer mittlerweile unbarmherzig und
flächendeckend regiert.
Das stimmt leider teilweise, auch wenn die Sandhausener Duenen und auch in Schwetzingen die Training Area zumindest partiell noch nicht so von Brombeergestruepp dominiert sind.
Besonders gefallen mir hier der Speyerer Westwald (1 Grünlings-Fundstelle!)
im Bereich des alten Militärgeländes,
Kenn ich auch, sieht interessant aus, ich war bisher leider immer dort als pilzlich wenig los war
die direkt an der A5 gelegene
Pfungstädter Düne, der Mainzer Sand bei Gonsenheim sowie einige Wälder bei
Babenhausen. Dort könnte ich mir eventuell vereinzelt Frühlorcheln
vorstellen, zumal andere Lorcheln dort durchaus häufig anzutreffen sind.
Auch mit dem Mainzer Sand hab ich beruflich zu tun, war allerdings erst einmal dort. Aber nach dem, was wir dort an seltenen Pflanzen und Tierarten nachweisen konnten (oder besser: haben nachweisen lassen)ist das mykologisch sicher auch interessant.