Wassermengen
Hallo und guten Tag Harald Andres,
Dass es daran liegt, dass das Deckgläschen "davonschwimmt", das hatte ich nicht gedacht.
*schäm* Ja, es war auch bei Sporenabwurfpräparaten, bei dünnen wie bei dicken Objekten, aber mit offensichtlich immer zu viel Wasser. Ich habe vorhin kurz die Ränder des Deckgläschens etwas abgetupft und - voila! Schon konnte ich die Sporen meines Dachpilzes messen.
meine Versuche haben ergeben das ein „davonschwimmen“ des Deckgläschens nicht an zuviel Wasser zwischen Objektträger und Deckgläschen liegen kann.
Von Vorteil ist natürlich nicht zuviel Wasser anzugeben, da beim auflegen bzw. andrücken des Deckgläschens bei zuviel Wasser mikroskopische Details ausgeschwemmt werden können. Bei Sporenpräparaten werden die Sporen bei zuviel Wasser unter dem kompletten Deckgläschen verteilt und sind, gerade bei 1000facher Vergrößerung teils nur einzeln zu sehen bzw. zu knipsen. Bei geringem Wassereinsatz können die Sporen in der Deckgläschenmitte „gehalten“ werden und sind so auch bei 1000facher Vergrößerung einzeln sowie auch geballt zu finden.
Die Wassermengen habe ich im Bild festgehalten.
Beide Wassermengen habe ich bei einen Sporenabwurfpräparat aufgegeben und nicht gequetscht. Bei beiden Präparaten war fokussieren, justieren und messen problemlos möglich. Das Deckgläschen hat sich nicht verschoben geschweige ist „davongeschwommen“! Einzig bleibt zu erwähnen das das Präparat mit zuviel Wasser sehr empfindlich auf Erschütterung reagiert hat wie z. B. das auslösen eine Fotoapparates auf dem Mikroskop. Bilder füge ich an.
Aus meiner Sicht haftet das Deckgläschen auch bei „großer“ Wassermenge durch die Kapillarwirkung so stark am Wasser/Objektträger das das Objektiv im Oel geschmeidig und „fast ohne Kontakt“ über das Deckgläschen gleiten kann und es nicht verschiebt. So meine laienhafte Ausführung.
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co
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