Re: Umfrage zu Giftigem im Garten
Als Vater einer vierjährigen Tochter hätte ich noch folgende zusätzlichen Ideen zur Vergiftungs-Vorbeugung:
- so lange das Kind noch wirklich klein ist und alles in den Mund steckt, nicht alleine und frei die Natur erforschen lassen, sondern sich daneben stellen und das Kind jederzeit im Auge haben (anstrengend? vielleicht, aber auf jeden Fall sicherer und obendrein pädagogisch wertvoller...).
- sobald das Kind grundlegende Zusammenhänge versteht, also etwa wenn es in den Kindergarten kommt, kann man ihm durchaus mit einfachen sachlichen Worten erklären, dass es schreckliches Bauchweh bekommen kann, wenn es Blumen, Blüten, Blätter oder Pilze einfach so isst, ohne dass es zuvor den Eltern gezeigt wurde. Meine Tochter hat das sofort kapiert, und bis heute hat sie noch nichts Zweifelhaftes in den Mund gesteckt. Bei den Pilzen habe ich ihr erklärt, dass man sie zwar essen könne, aber immer nur gekocht, nie roh. Auch das hat funktioniert.