Re: Schwarzfilzige Fungi imperfect an Diatrype ?
Hallo zusammen, Hallo Dirk,
zur Vollständigkeit habe ich jetzt noch einen Ausschnitt mit Perithezien von
Chaetosphorella phaeostroma und den dazugehörigen Asco-Sporen angefügt.
Etwas unklar ist mir dabei die Septenbildung an den Ascosporen. Bei Bildern
im Internet sind bei dieser Art die Septen eindeutig, klar differenziert
und ohne Öltropfen abgebildet. Bei meinen (wenigen) Ascosporen sieht man
höchstens andeutungsweise mal eine Septe (Bild oben rechts) dafür jede
Menge Guttulen. Dass die Guttulen bei jüngeren Sporen oft verstärkt sind
–klar- aber solch einen Unterschied? Ich denke ja nicht dass sich zufällig
Fremdlinge eingeschlichen haben. Die Form und die Größe der Sporen kommen
hin.
Gruß Armin
hallo armin,
ich denke, dass passt schon! du hast wohl einen ziemlich brei verursacht, weil du in koh oder melzer mikroskopiert hast? septierungen zeigen sich oft auch erst bei reife, guttulen manchmal nur jung ...
um größe, form und inhalt von sporen möglichst naturgetreu zu beurteilen am besten nur in wasser mikroskopieren!! ornamentation (bei den operculaten) am besten mit baumwollblau und immersionsöl. um haare, paraphysen und asci bei den kleinstbecherlingen (zb lachnum, hyaloscypha etc.) klarzukriegen ist kongorot von vorteil! die anderen reagenzien besser nur für die farbreaktionen verwenden ... also am besten mehrere mikroskopierdurchgänge machen.
viele grüße
dirk