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Heutige Funde

Knud L., (vor 9238 Tagen)

Hi Pilzfreunde,

ich war heute wie fast jeden Tag wieder mal einige Wälder der Umgebung unsicher machen. ;-))
Neben einigen Arten der Gattung Amanita, konnten 16 schöne Heide-Rotkappen, Flockis, Steinis, Pfiffis und ein paar Maronen eingesackt werden.
Verschiedenen Russula standen auch noch im Wald und einige andere Arten.
Was ich nicht verstehe, ist die Unterschiedlichkeit auf engstem Raum. In einen Wald finde ich die schönsten Rotkappen, keine 500 Meter Luftlinie ist der nächste Wald (wo ich sonnst Zeitgleich auch Rotkappen finde) und dort ist nichts? Nicht die "Bohne" eines Pilzes zu sehen!
Bei den Maronen mache ich die selben Beobachtungen. Einige Myzelien, die auch schon in den letzten Jaher früh drann waren, bringen Fruchtkörper andere nicht. In den Steinpilz-und Pfifferlingswäldern ist es nicht viel anders, an der einen Stelle stehen 5-6 Steinis nebeneinander, oder bei den Pfiffis sind einige Hexenringe im absoluten Baby-Stadium ander wiederum sind schon "Erntereif", und der große Rest des Waldes ist wie lehrgefegt?
Verstehe das wer will, ich nicht!

MfG Knud

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Re: Heutige Funde

Gottfried, (vor 9237 Tagen) @ Knud L.

Hi Pilzfreunde,
ich war heute wie fast jeden Tag wieder mal einige Wälder der Umgebung
unsicher machen. ;-))
Neben einigen Arten der Gattung Amanita, konnten 16 schöne Heide-Rotkappen,
Flockis, Steinis, Pfiffis und ein paar Maronen eingesackt werden.
Verschiedenen Russula standen auch noch im Wald und einige andere Arten.
Was ich nicht verstehe, ist die Unterschiedlichkeit auf engstem Raum. In
einen Wald finde ich die schönsten Rotkappen, keine 500 Meter Luftlinie
ist der nächste Wald (wo ich sonnst Zeitgleich auch Rotkappen finde) und
dort ist nichts? Nicht die "Bohne" eines Pilzes zu sehen!
Bei den Maronen mache ich die selben Beobachtungen. Einige Myzelien, die auch
schon in den letzten Jaher früh drann waren, bringen Fruchtkörper andere
nicht. In den Steinpilz-und Pfifferlingswäldern ist es nicht viel anders,
an der einen Stelle stehen 5-6 Steinis nebeneinander, oder bei den Pfiffis
sind einige Hexenringe im absoluten Baby-Stadium ander wiederum sind schon
"Erntereif", und der große Rest des Waldes ist wie lehrgefegt?
Verstehe das wer will, ich nicht!
MfG Knud

...sag ich doch, das Wachstum der Pilze ist eines der letzten Geheimnisse der Natur!

Gruß G.

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Re: Heutige Funde

Dieter K, (vor 9237 Tagen) @ Gottfried

...sag ich doch, das Wachstum der Pilze ist eines der letzten Geheimnisse der
Natur!
Gruß G.

meine Großmutter sagte immer "Es liegt am Mond!"
Aber im Ernst, bei uns im Leipziger Raum ist nun auch seit Wochen gar nix los mit den gemeinen Speisepilzen und dem sonstigen Kleinzeug. Dafür hab ich aber bei meiner täglichen Pilzsuche einige seltenere Arten gefunden:
Boletus aestivalis; Sommersteinpilz
Boletus impolitus, Fahler Röhrling 15 Fkp
Leccinum duriusculum; Pappel-Rauhfuß
Leccinum griseum, Hainbuchen-Röhrling
Xerocomus armeniacus, Aprikosenfarbener Röhrling
Amanita strobiliformis, Fransiger Wulstling
Macrolepiota venenata, Gift-Riesenschirmling
Auch in früheren Jahren konnte ich schon beobachten, daß in Monaten mit einem minimalen Pilzwachstum gerade die relativ seltenen Arten fruktifizierten.

mit besten Grüßen,
Dieter K.

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Wind !

Oktober, (vor 9237 Tagen) @ Knud L.

Hallo Knud,

ich bin der festen Überzeugung, dass außer Regen und Temperatur der Wind als dritte Kraft entscheidend daran beteiligt ist, ob das Mycel Fruchtkörper ausbildet oder eben nicht.
Meiner Meinung nach kann das Mycel dabei zwischen "gutem" Wind und "schädlichem" Wind unterscheiden. Der "schädliche" also trockene Wind würde die Fruchtkörper rasch mumifizieren; der "gute" also feuchte Wind ist zur Verbreitung der Sporen willkommen.
Check doch mal die Standorte nach diesem Kriterium ab.

Oktober

Hi Pilzfreunde,
ich war heute wie fast jeden Tag wieder mal einige Wälder der Umgebung
unsicher machen. ;-))
Neben einigen Arten der Gattung Amanita, konnten 16 schöne Heide-Rotkappen,
Flockis, Steinis, Pfiffis und ein paar Maronen eingesackt werden.
Verschiedenen Russula standen auch noch im Wald und einige andere Arten.
Was ich nicht verstehe, ist die Unterschiedlichkeit auf engstem Raum. In
einen Wald finde ich die schönsten Rotkappen, keine 500 Meter Luftlinie
ist der nächste Wald (wo ich sonnst Zeitgleich auch Rotkappen finde) und
dort ist nichts? Nicht die "Bohne" eines Pilzes zu sehen!
Bei den Maronen mache ich die selben Beobachtungen. Einige Myzelien, die auch
schon in den letzten Jaher früh drann waren, bringen Fruchtkörper andere
nicht. In den Steinpilz-und Pfifferlingswäldern ist es nicht viel anders,
an der einen Stelle stehen 5-6 Steinis nebeneinander, oder bei den Pfiffis
sind einige Hexenringe im absoluten Baby-Stadium ander wiederum sind schon
"Erntereif", und der große Rest des Waldes ist wie lehrgefegt?
Verstehe das wer will, ich nicht!
MfG Knud