@Andreas
Wie wird eigentlich erforscht, ob ein Pilz, der so selten ist wie der Silberröhrling, zweifelsfrei essbar ist? Bei häufigen, seit Jahrhunderten zu Speisezwecken gesammelten Pilzen ist mir der Prozess der Feststellung klar - aber gibt es tatsächlich jemanden, der immer wieder Silberröhrlinge isst (und sie zunächst als Silberröhrlinge zu bestimmen in der Lage ist?)?
Bisher barg für mich allein die Tatsache, dass ein Pilz selten ist, ein gewisses Restrisiko. Denn auch mittels chemischer Analysemethoden könnte ein in der Pilztrama verborgenes Gift nicht sicher ermittelt werden. Auch dem Grünling und seinen verhängnisvollen Inhaltsstoffen kam man ja wohl erst in den letzten Jahren auf die Schliche.