Lösung
Ist es dann P. rubi?
Liebe Grüße
Ditte
Hallo!
Zumindest meiner vorläufigen Meinung nach handelt es sich um Pyrenopeziza rubi:
![[image]](http://img35.imageshack.us/img35/1640/pyrenopezizarubi0907100.jpg)
Unterscheidet sich m.E. von den Nachbararten Pyrenopeziza dilutella (hellere Haare und Exc. und größere, ellipsoide Sporen) und Pyrenopeziza escharodes (kürzere Haare, mehr graubraunes Excipulum), welche beide ebenfalls auf Rubus wachsen (können), hauptsächlich durch die langen Haare am Apothezienrand und die gelb- bis rotbraunen Farben der Außenseite.
vergehende Becherchen und Leichen:
![[image]](http://img188.imageshack.us/img188/1640/pyrenopezizarubi0907100.jpg)
Als zusätzliches makroskopisches Merkmal fällt immer wieder die Gelbverfärbung sowohl der Scheibe, als auch stellenweise der Außenseite auf.
Mikro:
![[image]](http://img198.imageshack.us/img198/1374/pyrenopezizarubi090710m.jpg)
E. R. Dominguez hat auf seiner schönen Seite zumindest die gleiche Meinung über das Pilzchen.
http://www.asturnatura.com/fotografia/setas-hongos/pyrenopeziza-rubi-fr-rehm-3/7222.html
Auch die Mikrozeichnung auf der Baral-DVD passt sehr gut, allerdings, und das gefällt mir gar nicht, schlüsselt B. Declercq und Zotto die Art mit einem Sporeninhalt von 3 bzw. 3-4 aus, was ja einen Sporen-Ölinhalt von 25-50% entspricht.
Wer weiß es ganz genau?
VG Ingo W