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Zecken

barfusskati, (vor 6311 Tagen)

Hallo Ihr,
ich bin im Normalfall ein stiller (und begeisterter) Mitleser dieses Forums. Aus gegebenem Anlass möchte ich jedoch einen kleinen, aber wichtigen Hinweis loswerden.
Nachdem unsere kleine Tochter (2,5Jahre!) letztes Jahr von einer kleinen Zecke erwischt wurde, hat sie inzwischen eine ausgewachsene chronische Borreliose, die vor 3 Wochen als solche diagnostiziert wurde. Sie hat nun 5 Wochen Fieber und 3 Wochen Antibiotikum hinter sich und noch eine langwierige Antibiotika-therapie in Intervallen vor sich. Nachdem eine anfängliche Besserung nach einer AB-therapie beim normalen Hausarzt nicht anschlug, konsultierten wir eine Spezialistin auf dem Gebiet. Fazit:
1. Wir Eltern haben mit sehr hoher Warscheinlichkeit auch Borreliose.
2. Die meisten Allgemeinärzte behandeln viel zu kurz und zu niedrig dosiert mit Antibiotika, die Krankheit wird verschleppt und chronisch. Antikörper sind erst einige Wochen nach der Infizierung nachweisbar.
3. Viele Menschen haben diese Krankheit, ohne es zu wissen. Sie schleppen sich mit unerklärlichen Symptomen wie Grippegefühl, Mattheit, Gliederschmerzen, Haarausfall, Depressionen bis hin zu Herzrhytmusstörungen etc. herum.
4. Borreliose kann man ÜBERALL in Deutschland bekommen! (Im Gegensatz zu FSME)

Unsere Fachärztin empfiehlt uns dringend, jede Zecke, die sich bei uns festgebissen hat, auf Borrelien untersuchen zu lassen. Beispielsweise hier: www.zeckenuntersuchung.de oder die Apotheke kann es einschicken. Sobald die Zecke Borrelien hat, gleich von einem Facharzt (Infektologen, Tropeninstitut) behandeln lassen.

Vielleicht beherzigt der eine oder andere unseren Rat. Denn mit dieser Krankheit ist nicht zu spaßen. Nichtsdestotrotz weiterhin frohes Pilzesammeln. Wenn unsere Tochter nächstes Jahr groß genug ist,werden wir sie auch mitnehmen. Sie freut sich jetzt schon drauf.

Liebe Grüße, Kati

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Re: Zecken

Peter, (vor 6311 Tagen) @ barfusskati

Hallo Kati,

mit den Zecken (evtl. auch anderen Insekten?) und der Borreliose ist nicht zu spaßen. Und es kann jeden treffen.

Nur die Empfehlung deiner Fachärztin (und die der angegebenen Homepage) möchte ich so nicht ganz stehen lassen. Bei 1-20 Zeckenstichen pro Jahr kommt bei solchen Untersuchungen ein ganz schönes Sümmchen zusammen.

Und wenn die Zecke dann tatsächlich Erreger hatte, ist noch nicht gesagt,dass sie auch übertragen wurden. Deshalb ist die Untersuchung des Menschen wahrscheinlich sinnvoller.

Ich wünsche euch, dass ihr das alles bald hinter euch habt!

Freundliche Grüße

Peter

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Hallo Kati,leider ist das so und Du hast absolut

Hans hurter, (vor 6311 Tagen) @ barfusskati

recht.Wir hatten schon Zecken auf Balkonien warscheinlich von Vogelkot eingeschleppt!Nicht zu vergessen der Fuchsbandwurm auch im Garten möglich!Das bedeutet leider,dass unsere Enkelkinder bestimmt nicht mehr in Feld,Wald und Wiese barfuss (leider) gehen können!Oh waren die Zeiten vor 50 Jahren schööön!LG Hans

Hallo Ihr,
ich bin im Normalfall ein stiller (und begeisterter) Mitleser dieses Forums.
Aus gegebenem Anlass möchte ich jedoch einen kleinen, aber wichtigen
Hinweis loswerden.
Nachdem unsere kleine Tochter (2,5Jahre!) letztes Jahr von einer kleinen
Zecke erwischt wurde, hat sie inzwischen eine ausgewachsene chronische
Borreliose, die vor 3 Wochen als solche diagnostiziert wurde. Sie hat nun
5 Wochen Fieber und 3 Wochen Antibiotikum hinter sich und noch eine
langwierige Antibiotika-therapie in Intervallen vor sich. Nachdem eine
anfängliche Besserung nach einer AB-therapie beim normalen Hausarzt nicht
anschlug, konsultierten wir eine Spezialistin auf dem Gebiet. Fazit: 1.
Wir Eltern haben mit sehr hoher Warscheinlichkeit auch Borreliose.
2. Die meisten Allgemeinärzte behandeln viel zu kurz und zu niedrig dosiert
mit Antibiotika, die Krankheit wird verschleppt und chronisch. Antikörper
sind erst einige Wochen nach der Infizierung nachweisbar.
3. Viele Menschen haben diese Krankheit, ohne es zu wissen. Sie schleppen
sich mit unerklärlichen Symptomen wie Grippegefühl, Mattheit,
Gliederschmerzen, Haarausfall, Depressionen bis hin zu
Herzrhytmusstörungen etc. herum.
4. Borreliose kann man ÜBERALL in Deutschland bekommen! (Im Gegensatz zu
FSME)
Unsere Fachärztin empfiehlt uns dringend, jede Zecke, die sich bei uns
festgebissen hat, auf Borrelien untersuchen zu lassen. Beispielsweise
hier: www.zeckenuntersuchung.de oder die Apotheke kann es einschicken.
Sobald die Zecke Borrelien hat, gleich von einem Facharzt (Infektologen,
Tropeninstitut) behandeln lassen.
Vielleicht beherzigt der eine oder andere unseren Rat. Denn mit dieser
Krankheit ist nicht zu spaßen. Nichtsdestotrotz weiterhin frohes
Pilzesammeln. Wenn unsere Tochter nächstes Jahr groß genug ist,werden wir
sie auch mitnehmen. Sie freut sich jetzt schon drauf.
Liebe Grüße, Kati

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Re: Hallo Kati,leider ist das so und Du hast absol

Alis ⌂, (vor 6311 Tagen) @ Hans hurter

recht.Wir hatten schon Zecken auf Balkonien warscheinlich von Vogelkot
eingeschleppt!Nicht zu vergessen der Fuchsbandwurm auch im Garten
möglich!Das bedeutet leider,dass unsere Enkelkinder bestimmt nicht mehr in
Feld,Wald und Wiese barfuss (leider) gehen können!Oh waren die Zeiten vor
50 Jahren schööön!LG Hans

Hallo Hans,
gab es vor 50 Jahren keine Zecken? Oder hat man sie da nur mehr ignoriert?
Ob das barfußgehen einen Unterschied macht.
Ich habe auch Zecken mit hohen Schuhen und langen Ärmeln - und finde sie manchmal erst zwei Tage später wenns juckt, und das trotz duschen und absuchen.
Aber mit kurzen Hosen und Sandalen gehe ich auch nicht mehr in ein bestimmtes Waldgebiet, da habe ich länger die Biester entfernt als ich im Wald war.

Gruß Alis

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Hallo Alis,das kann ich nicht sagen aber vor 50-60

Hans hurter, (vor 6310 Tagen) @ Alis

Jahren bin ich immer im Sommer oft barfuss und mit kurzen Hosen herumgrannt und das im Wald,Wiesen und Bach und hatte nie eine Zecke!Ich verwende Anti Brumm Naturel Spray (grüne Dose) und neu Sonnencreme Daylong Sun +Pic (Spirig Schweiz) und stelle fest dass mich die Zecken,Bremsen und Stechmücken in Ruhe lassen (hoffentlich)!Allerdings immer hohe Schuhe und Socken über die Hose (leider)LG Hans

Hallo Hans,
gab es vor 50 Jahren keine Zecken? Oder hat man sie da nur mehr ignoriert?
Ob das barfußgehen einen Unterschied macht.
Ich habe auch Zecken mit hohen Schuhen und langen Ärmeln - und finde sie
manchmal erst zwei Tage später wenns juckt, und das trotz duschen und
absuchen.
Aber mit kurzen Hosen und Sandalen gehe ich auch nicht mehr in ein bestimmtes
Waldgebiet, da habe ich länger die Biester entfernt als ich im Wald war.
Gruß Alis

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Hmm....

Violet, (vor 6311 Tagen) @ barfusskati

Also, ich bin im Augenblick bei Zecke 90-100 in diesem Jahr - wenn ich jede davon einschicken wollte, käme ich zu nichts anderem mehr. Auf mein Leben umgerechnet komm ich auf ich wahrlich zig Tausende von Zecken - ohne jede Übertreibung. Für mich waren Zecken immer was völlig ´Normales. Beim Arzt wurde ich mal wegen einer solchen Aussage mit großen Augen angestaunt, als ob ich ein Weltwunder sei.
Und wenn ich sehe, dass ernsthaft so viele erwachsene Menschen sich aus Angst vor Zecken nicht mehr in den Wald trauen (u.a. ein Prof. bei uns) oder nur noch mit Imkerschutzausrüstung, dann wunder ich mich schon ein wenig.
Mag sein, dass ich jetzt dem Mainstream der Meinungen entgegenschwimme - aber Panikmache der Medien und Co sei es der Vogelgrippe, des Fuchsbandwurms oder jetzt der Zecken wegen ... naja. Und so weit ICH weiß (mein Schwager hatte Borreliose und es gab eingehende Recherchen) ist man sich längst nicht so sicher (wies es oft behauptet wird) was genau das eigentlich ist.
Liebe Grüße
Ditte

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Re: Hmm....

Gábor, (vor 6311 Tagen) @ Violet

Tja Ditte,

was soll ich sagen?
Es ist wieder Sommerloch - Zecke und Fuchsbandwurm müssen wieder herhalten :-)

LG, Gábor

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Re: Hmm....

Huperzia ⌂, (vor 6311 Tagen) @ Violet

Hallo Ditte,

Ich möchte dir vollkommen zustimmen. 100 Zecken hatte ich dies Jahr zwar noch nicht, aber zusammen mit denen meiner Kinder kann es dann schon hinkommen. Zusammen mit denen der Katzen sind es wohl weit über 1000 ;-). Wir lassen uns auch alle das Barfußlaufen im Wald nicht vermiesen - das gehört einfach zur Lebensqualität.

Liebe Grüße von Weltwunder zu Weltwunder ;-),
Tanja

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Gegenrede

Stephan Weißer, (vor 6310 Tagen) @ Violet

Mag sein, dass ich jetzt dem Mainstream der Meinungen entgegenschwimme - aber
Panikmache der Medien und Co sei es der Vogelgrippe, des Fuchsbandwurms
oder jetzt der Zecken wegen ... naja. Und so weit ICH weiß (mein Schwager
hatte Borreliose und es gab eingehende Recherchen) ist man sich längst
nicht so sicher (wies es oft behauptet wird) was genau das eigentlich ist.

Was Vogelgrippe, Fuchsbandwurm (und auch Schweinegrippe) angeht, gebe ich dir recht. Füchse kacken nun mal nicht auf Pilze oder Beeren, das entspricht nicht ihrem Verhalten. Dass man tote Vögel nicht anfasst, sagte mir meine Oma schon, als ich drei war. Bei der Schweinegrippe bin ich mir ziemlich sicher, dass ich sie schon hatte - natürlich ging ich nicht zum Arzt, sonst wäre hinterher vielleicht unsere Schule mitten in der Prüfungszeit abgesperrt worden.

Aber das mit den Zecken und der Borreliose ist eine real vorhandene Gefahr - vielleicht die realste für Waldforscher überhaupt. Ich werde im Schnitt pro Jahr ca. 50 mal von einer Zecke gebissen, also habe ich mittlerweile die 1000 locker voll, und natürlich hatte ich auch schon eine Borreliose. Diese wurde nach einigen Wochen als Wanderröte sichtbar, von mir erkannt, von einem Hautarzt zielsicher diagnostiziert und ein paar Wochen lang mit Antibiotika weggeputzt. Wer diese Wanderröte nicht bemerkt oder zu deuten weiß oder sonstwie Probleme mit Arztbesuchen hat, kann durchaus Borreliose-Probleme bekommen.

Ich behaupte, wer im Wald außerhalb des Weges oder am Waldrand oder im hohen Gras umherrennt, muss heutzutage unbedingt wissen, was eine Borreliose ist, und worin sie sich äußert, bevor sie wirklich gefährlich wird. Und Duschen und Kleiderwechseln nach dem Pilzesuchen rate ich auf Lehrwanderungen und Exkursionen Jedem.

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Feindbild Natur

Violet, (vor 6310 Tagen) @ Stephan Weißer

Stephan, ich hoffte ja, dass die Sache sich erledigt hätte - aber ich möchte nun zu deiner Gegenrede auch noch was sagen: Ich finde es völlig in Ordnung, wenn du Leute auf die Gefahr aufmerksam machst, schon, damit sie nicht im Falle eines Falles sagen: "Warum haben Sie uns nicht gewarnt!"
Ich mag jetzt auch nichts über das Phänomen Borreliose an sich sagen, in dem so viele Krankheitssymptome so wunderbar Platz finden. WAS ich sagen möchte ist aber, dass die Hysterie gegen Zecken dazu führt, dass die Natur nur noch als feindlich betrachtet wird. Und das ist ein Phänomen, das zunehmend zu beobachten ist: Die Natur ist nicht beherrschbar, nicht mit Spray sauberzumachen und nicht "mild" (das MUSS in der Werbung heutzutage). Kinder, die dazu erzogen werden, Garten und Natur nur noch mit Gummistiefeln oder gar nicht zu betreten, kriegen nicht die geringste Beziehung zu dieser Natur - können sie ja gar nicht kriegen. Sie wachsen auf in dem Bewußtsein, dass alles außerhalb des klinisch sauberen Hauses (wir wissen alle, dass zunehmend antibaktierelle Putzmittel verwendet und von der Industrie als notwendig propagiert werden, auch wenn jeder vernünftige Arzt strikt davon abrät!) eine Bedrohung für die Gesundheit ist. Das führt, wie wir als "Tierhelfer" dauernd mitkriegen u.a. auch dazu, dass man natürlich kranke Tiere liegen läßt, sie nicht anfasst außer mit dicken Handschuhen, sie im Keller unterbringt und ja nicht in der Wohnung, bei einem Wespen- oder Hornissennest wird die Feuerwehr alarmiert usw. usw.
Wir dagegen haben ungefähr 400 wirklich kranken Igeln, voller Zecken geholfen, unzähligen anderen Tieren, die ölverkrusteten oder sturmgeschwächten Vögel an der Nordsee eingesammelt und gesäubert, an denen dutzende von Leuten vorbeigelaufen sind und bei uns sind Hornissen und Wespennester am Haus, und die Tierchen fliegen ein und aus und noch nie hat uns eine gestochen. Wer Angst hat vor der Natur, den beißt sie - das ist genau wie mit den Hunden. Und was die Borreliose-Gefahr angeht: Wer Fußball (oder jede andere "gesunde" Sportart) spielt, ist einer Vielzahl an Gefahren ausgesetzt, die mindestens genauso real sind wie die der Borreliose-Übertragung und die sich erheblich schlimmer auswirken können.
Was ICH heutzutage tun würde, wenn mein Sohn noch klein wäre, wäre ihn gegen Meningitis zu impfen. Ich würde ihn aber genau wie Tanja das tut, weiterhin mit der Natur aufwachsen lassen und ihn halt abends abchecken.
So, das war jetzt ein rechter Sermon und das bei starken Kopfschmerzen
Sei lieb gegrüßt!
Ditte

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Re: Zecken... Info

Blausprödler, (vor 6311 Tagen) @ barfusskati

Hallo Kati...

tut mir für deine Tochter leid. Schon in so jungen Jahren so viel mitmachen müssen.

Aber für alle die damit Probleme haben, hier ein Link dazu:
Denke mal Interessant mal anzuhören!

http://www.podcast.de/episode/825037/Gefahr_durch_Zeckenstich._Borreliose_ist_heilbar!

Herzliche Pilzgrüße aus dem östlichen Bayerwald

Wolfgang

Bayerwaldpilze

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Re: Zecken

tomaushessen2, (vor 6310 Tagen) @ barfusskati

Hallo Kati,
das ist wirklich nicht schön für Deine Tochter- aber ich hoffe die Behandlung schlägt an und Ihr verliert nicht den Spaß an der Natur!
Habe selbst vor 3 Jahren eine Borelliose gehabt und die war schon ziemlich weit fortgeschritten. Allerdings ist es m.E. einfach wichtig, daß man die Symptome kennt und darauf achtet, das bringt mehr als nun jede Zecke zu untersuchen (meine habe ich übrigens damals nie entdeckt).
Leider ist das mit den Zecken definitiv VIEL mehr geworden in den letzten Jahren, ich habe meine ganze Kindheit und Jungend im Wald verbracht und hatte vielleicht 2-3x eine Zecke. Wenn ich inzwischen "in die Pilze" gehe dann nur noch mit langer heller Hose und Socken darüber und langes helles T-Shirt. Und da kann ich im 10-min-Rythmus 5-6 Zecken absammeln. Sehr unangenehm, aber hält mich nicht aus dem Wald raus. Und danach halt immer sofort duschen und absuchen und die Klamotten gleich in die Waschmaschine.
Euch alles Gute!
Tom

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Re: Zecken

42, (vor 6310 Tagen) @ tomaushessen2

Hallo Tom,

Leider ist das mit den Zecken definitiv VIEL mehr geworden in den letzten
Jahren, ich habe meine ganze Kindheit und Jungend im Wald verbracht und
hatte vielleicht 2-3x eine Zecke.

Nun, Dein 'definitv VIEL mehr' würde ich nicht unterschreiben. Auch ich war
als Kind viel im Wald und hatte pro Saison zwischen 20 und 50 Zecken.
Heutzutage hat sich das auf höchstens 10/Saison reduziert. Meine einzige
Vorsichtsmaßnahme sind Gummistiefel - weder Socken über den Jeans noch
Autan oder ähnliches kommt bei mir ansonsten zum Einsatz.

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Zecken

tomaushessen2, (vor 6310 Tagen) @ 42

Da geb ich Dir Recht, das ist mein persönliches Empfinden/ Erfahrung.
Muss auch zugeben, daß ich jetzt woanders lebe- aber gefühlsmässig sind es- vielleicht einfach durch mildere Winter? mehr geworden...
Grüße Tom

Hallo Tom,
Nun, Dein 'definitv VIEL mehr' würde ich nicht unterschreiben. Auch ich war
als Kind viel im Wald und hatte pro Saison zwischen 20 und 50 Zecken.
Heutzutage hat sich das auf höchstens 10/Saison reduziert. Meine einzige
Vorsichtsmaßnahme sind Gummistiefel - weder Socken über den Jeans noch
Autan oder ähnliches kommt bei mir ansonsten zum Einsatz.
Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Gummistiefel ...

Der Juergen, (vor 6310 Tagen) @ tomaushessen2

und wenn man ins "Kraut fasst", die Unterarme absuchen, dann hat man keine Zecken mehr.

Grüßle
Juergen

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Re: Zecken

Pilzmann, (vor 6308 Tagen) @ barfusskati

Hallo Kathi und alle anderen,

“Der Juergen“ hat die beiden besten Lebensversicherungen schon genannt: Gummistiefel und intensives Absuchen nach dem Waldgang!

Der Bedeutung des Themas angemessen erlaube ich mir hier mal einen längeren Artikel:

Trotz Gang zum Arzt (das von meinem Hausarzt beauftragte Labor hatte etwa 14 Tage nach dem Befall Antikörper festgestellt, die mein Arzt aber auf frühere Infektionen zurückführte und deshalb keinen akuten Behandlungsbedarf diagnostizierte) hatte ich vor sieben Jahren, drei Monate nach dem von mir erkannten Befall, eine äußerst heftige Borreliose-Infektion erlitten (wahnsinnige Gelenkschmerzen zwischen den Jahren, wo natürlich kein bekannter Allgemein-Mediziner zu erreichen war, die so stark waren, dass ich mich unter über die Bettkannte wälzen musste, um auf allen Vieren auf’s Klo kriechen zu können). Das nach mehreren Tagen verschriebenen Schmerzmittel war so stark, dass es fast meine Leber gemeuchelt hätte. Nach zwei Dragees habe ich es abgesetzt und lieber weiter gelitten. Danach machte ich eine Antibiotikum-Kur, die offensichtlich nicht half. Denn in der Folge merkte ich, dass sich die Borrelien offenbar im obersten Halswirbel festgesetzt hatten, von wo sie anscheinend in das Hirn ausstrahlten, so das ich mir in unregelmäßigen Abständen jeweils zwei Wochen lang wie blöd vorkam.
Um evtl. hämischen Kommentaren die Spitze zu nehmen: Dies empfand ich nicht als normal!
Nach ein paar Jahren kam es, infolge einer Fehldiagnose meines Arztes zu einer neuerlichen Kur mit einem Antibiotikum. Seitdem wähne ich mich als beschwerdefrei.

Seitdem habe ich mich für das Thema Zecken (und u. a. Borreliose) besonders interessiert.
Die Erkrankung ist für Ärzte aufgrund der indifferenten Symptome oft wirklich schwer zu diagnostizieren. Zum Teil spielt aber auch die Unkenntnis dieser Fachleute eine verhängnisvolle Rolle. Haben sich die Borrelien erst mal im Bindegewebe festgesetzt, sind sie so einfach auch kaum noch mit ungezielt eingesetzten Antibiotika auszurotten. Wirklich gute Behandlungsmethoden sind noch nicht allgemein bekannt. Karin Montag berichtet auf ihrer Website www.tintling.com von einer Naturheilmethode, die ihr geholfen hat (Da müsst ihr ein wenig suchen).

Es gibt viele offizielle Tipps, die mir zum Teil nur bedingt geeignet erscheinen, wie zum Beispiel der, geschlossene Kleidung zu tragen. Wenn die dann auch noch möglichst hell ist, ist das durchaus ein guter Rat. Nur, wer geht im schmutzempfindlichen weißen Outfit bei über 20° C, bis an den Hals zugeknöpft, auf eine dann schweißreiche Berg-und-Tal-Tour durch unsere Wälder?

Übersieht man eines der Tierchen, wenn man seine gewohnte Bluejeans getragen hat, kommen die nächtens am nächsten oder übernächsten Tag als Beischläfer ins Bett; zumindest wenn man die Kleidung im Schlafzimmer abgelegt hat oder im Einzimmer-Apartment wohnt, oder zu sonstigen Stellen, an denen man sich lange aufhält (Schreibtisch, Fernsehsessel – je nach Gewohnheit).

Von mir empfohlene, für mich bislang äußerst erfolgreiche Prophylaxe:

1. Gummistiefel bei der Pilzpirsch (an denen können / wollen sich Zecken nicht festklammern);
2. Vermeiden von Bewuchs, der höher reicht, als die Stiefel;
3. Nicht auf den Knien / allen Vieren durchs Gelände kriechen;
4. Nach dem Stöckchendrehen / Ausheben von Pilzen unmittelbar die Hände auf Zecken mustern;
6. Pilzkörbe möglichst außerhalb des engeren Wohnbereichs abstellen;
7. Inwieweit das sofortige Waschen der Wanderkleidung in der Waschmaschine hilft, vermag ich nicht zu sagen. Tödlich für Zecken ist jedoch trockene, warme bis heiße Luft. Eine Runde im Wäschetrockner dürfte die lieben Tierchen deshalb mit ziemlicher Sicherheit in die ewigen Jagdgründe befördern.
8. Nach dem Aufenthalt in zeckenverdächtigem Gelände (z. B. auch Gärten) den nackten Körper absuchen. Paarweise betrieben kann das den Pilzgenuss ohne Weiteres sogar noch toppen. Hier insbesondere die gesamten Beine, insbes. die Kniekehlen, den sog. Schambereich, die Brust / unter den Brüsten sowie die Achselhöhlen absuchen.

Wichtig ist: In den ersten ca. vier bis fünf Stunden, nachdem sich die Zecke in die Haut eingegraben hat, besteht nach der einschlägigen Literatur noch kein Grund zur Panik, da die Viecher erst dann vermehrt Borrelien in den Wirt (uns) zurückspucken. Mit der Anfangsrate wird unser (gesunder) Körper in der Regel fertig!
Eine komplett (!) mit Kopf entfernte Zecke schadet dann nicht.

Technische Hinweise:
Ich habe einige Hilfsmittel zur Zeckenentfernung ausprobiert. Sogenannte Zecken-Pinzetten aus Plastik haben sich dabei als ungeeignet für kleinere Zecken erwiesen! Ebenso Zeckenkarten und andere vermeintlich geniale Hilfsmittel! Die Schwierigkeit beim Ergreifen und Herausziehen des Untiers ist eine weiche, insbesondere ältere Hautstelle. Am besten ist und bleibt eine gute, abgeknickte Spitz-Pinzette, an der man nicht sparen sollte (Medizinal-Handel jenseits der meisten Apotheken).

Bleibt ein Teil des Kopfes in der Bissstelle zurück, diesen sofort „heraus operieren“, fast egal wie. Nach Entfernen der Zecke und ggf. ihrer Teile: Desinfektion der Stelle mit Alkohol (Bitte keinen Likör oder Rotwein verwenden – die haben zu wenig Prozente J !)

Auch wenn meine Hinweise etwas lang waren,
ich hoffe sie helfen dem einen oder der anderen!
Mit liebem Gruß, Peter!

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Bitte Frieden!

Violet, (vor 6308 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Kathi und alle anderen,
“Der Juergen“ hat die beiden besten Lebensversicherungen schon genannt:
Gummistiefel und intensives Absuchen nach dem Waldgang!
Der Bedeutung des Themas angemessen erlaube ich mir hier mal einen längeren
Artikel: Trotz Gang zum Arzt (das von meinem Hausarzt beauftragte Labor
hatte etwa 14 Tage nach dem Befall Antikörper festgestellt, die mein Arzt
aber auf frühere Infektionen zurückführte und deshalb keinen akuten
Behandlungsbedarf diagnostizierte) hatte ich vor sieben Jahren, drei
Monate nach dem von mir erkannten Befall, eine äußerst heftige
Borreliose-Infektion erlitten (wahnsinnige Gelenkschmerzen zwischen den
Jahren, wo natürlich kein bekannter Allgemein-Mediziner zu erreichen war,
die so stark waren, dass ich mich unter über die Bettkannte wälzen musste,
um auf allen Vieren auf’s Klo kriechen zu können). Das nach mehreren Tagen
verschriebenen Schmerzmittel war so stark, dass es fast meine Leber
gemeuchelt hätte. Nach zwei Dragees habe ich es abgesetzt und lieber
weiter gelitten. Danach machte ich eine Antibiotikum-Kur, die
offensichtlich nicht half. Denn in der Folge merkte ich, dass sich die
Borrelien offenbar im obersten Halswirbel festgesetzt hatten, von wo sie
anscheinend in das Hirn ausstrahlten, so das ich mir in unregelmäßigen
Abständen jeweils zwei Wochen lang wie blöd vorkam.
Um evtl. hämischen Kommentaren die Spitze zu nehmen: Dies empfand ich nicht
als normal!
Nach ein paar Jahren kam es, infolge einer Fehldiagnose meines Arztes zu
einer neuerlichen Kur mit einem Antibiotikum. Seitdem wähne ich mich als
beschwerdefrei.
Seitdem habe ich mich für das Thema Zecken (und u. a. Borreliose) besonders
interessiert.
Die Erkrankung ist für Ärzte aufgrund der indifferenten Symptome oft wirklich
schwer zu diagnostizieren. Zum Teil spielt aber auch die Unkenntnis dieser
Fachleute eine verhängnisvolle Rolle. Haben sich die Borrelien erst mal im
Bindegewebe festgesetzt, sind sie so einfach auch kaum noch mit ungezielt
eingesetzten Antibiotika auszurotten. Wirklich gute Behandlungsmethoden
sind noch nicht allgemein bekannt. Karin Montag berichtet auf ihrer
Website www.tintling.com von einer Naturheilmethode, die ihr geholfen
hat (Da müsst ihr ein wenig suchen).
Es gibt viele offizielle Tipps, die mir zum Teil nur bedingt geeignet
erscheinen, wie zum Beispiel der, geschlossene Kleidung zu tragen. Wenn
die dann auch noch möglichst hell ist, ist das durchaus ein guter Rat.
Nur, wer geht im schmutzempfindlichen weißen Outfit bei über 20° C, bis an
den Hals zugeknöpft, auf eine dann schweißreiche Berg-und-Tal-Tour durch
unsere Wälder?
Übersieht man eines der Tierchen, wenn man seine gewohnte Bluejeans getragen
hat, kommen die nächtens am nächsten oder übernächsten Tag als Beischläfer
ins Bett; zumindest wenn man die Kleidung im Schlafzimmer abgelegt hat
oder im Einzimmer-Apartment wohnt, oder zu sonstigen Stellen, an denen man
sich lange aufhält (Schreibtisch, Fernsehsessel – je nach Gewohnheit).
Von mir empfohlene, für mich bislang äußerst erfolgreiche Prophylaxe: 1.
Gummistiefel bei der Pilzpirsch (an denen können / wollen sich Zecken
nicht festklammern);
2. Vermeiden von Bewuchs, der höher reicht, als die Stiefel;
3. Nicht auf den Knien / allen Vieren durchs Gelände kriechen;
4. Nach dem Stöckchendrehen / Ausheben von Pilzen unmittelbar die Hände auf
Zecken mustern;
6. Pilzkörbe möglichst außerhalb des engeren Wohnbereichs abstellen;
7. Inwieweit das sofortige Waschen der Wanderkleidung in der Waschmaschine
hilft, vermag ich nicht zu sagen. Tödlich für Zecken ist jedoch trockene,
warme bis heiße Luft. Eine Runde im Wäschetrockner dürfte die lieben
Tierchen deshalb mit ziemlicher Sicherheit in die ewigen Jagdgründe
befördern.
8. Nach dem Aufenthalt in zeckenverdächtigem Gelände (z. B. auch Gärten) den
nackten Körper absuchen. Paarweise betrieben kann das den Pilzgenuss ohne
Weiteres sogar noch toppen. Hier insbesondere die gesamten Beine, insbes.
die Kniekehlen, den sog. Schambereich, die Brust / unter den Brüsten sowie
die Achselhöhlen absuchen.
Wichtig ist: In den ersten ca. vier bis fünf Stunden, nachdem sich die Zecke
in die Haut eingegraben hat, besteht nach der einschlägigen Literatur noch
kein Grund zur Panik, da die Viecher erst dann vermehrt Borrelien in den
Wirt (uns) zurückspucken. Mit der Anfangsrate wird unser (gesunder) Körper
in der Regel fertig!
Eine komplett (!) mit Kopf entfernte Zecke schadet dann nicht.
Technische Hinweise: Ich habe einige Hilfsmittel zur Zeckenentfernung
ausprobiert. Sogenannte Zecken-Pinzetten aus Plastik haben sich dabei als
ungeeignet für kleinere Zecken erwiesen! Ebenso Zeckenkarten und andere
vermeintlich geniale Hilfsmittel! Die Schwierigkeit beim Ergreifen und
Herausziehen des Untiers ist eine weiche, insbesondere ältere Hautstelle.
Am besten ist und bleibt eine gute, abgeknickte Spitz-Pinzette, an der man
nicht sparen sollte (Medizinal-Handel jenseits der meisten Apotheken).
Bleibt ein Teil des Kopfes in der Bissstelle zurück, diesen sofort „heraus
operieren“, fast egal wie. Nach Entfernen der Zecke und ggf. ihrer Teile:
Desinfektion der Stelle mit Alkohol (Bitte keinen Likör oder Rotwein
verwenden – die haben zu wenig Prozente J !)
Auch wenn meine Hinweise etwas lang waren,
ich hoffe sie helfen dem einen oder der anderen!
Mit liebem Gruß, Peter!

Lieber Peter,
bitte bitte: falls das "hämisch" auf mich gemünzt war: Das war und bin ich keineswegs! Jeder soll sich schützen, wie er oder sie es für richtig hält - und ich bin auch der Meinung, dass man sich nach einem Spaziergang nach Zecken absuchen sollte (das sagte ich ja). Mir gings allein um die "Panik" dabei und darum, dass der Bezug zur Natur nicht verloren geht. Also bitte Frieden!
Liebe Grüße an alle
Ditte

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Re: Bitte Frieden!

Pilzmann, (vor 6308 Tagen) @ Violet

Liebe Ditte,

es hat mir Weh getan, dass du in meinem Artikel auch nur die geringste hämische Absicht gegen den deinen hast sehen können. Ich habe mich doch nur bemüht, die verschiedenen, wenig hifreichen, offiziellen Standard-Tipps aus meiner Erfahrung etwas zurecht zu rücken und unseren FreundInnen im Forum vielleicht ein paar praktikable Hinweise zu geben, die sie evtl. noch nicht kannten.

Möge der Friede zwischen uns ewig währen, Peter!

Lieber Peter,
bitte bitte: falls das "hämisch" auf mich gemünzt war: Das war und
bin ich keineswegs! Jeder soll sich schützen, wie er oder sie es für
richtig hält - und ich bin auch der Meinung, dass man sich nach einem
Spaziergang nach Zecken absuchen sollte (das sagte ich ja). Mir gings
allein um die "Panik" dabei und darum, dass der Bezug zur Natur
nicht verloren geht. Also bitte Frieden!
Liebe Grüße an alle
Ditte

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Re: Bitte Frieden!

Violet, (vor 6307 Tagen) @ Pilzmann

Liebe Ditte,
es hat mir Weh getan, dass du in meinem Artikel auch nur die geringste
hämische Absicht gegen den deinen hast sehen können. Ich habe mich doch
nur bemüht, die verschiedenen, wenig hifreichen, offiziellen
Standard-Tipps aus meiner Erfahrung etwas zurecht zu rücken und unseren
FreundInnen im Forum vielleicht ein paar praktikable Hinweise zu geben,
die sie evtl. noch nicht kannten.
Möge der Friede zwischen uns ewig währen, Peter!

Na, da bin ich doch sehr froh! Dank auch für die private Mail, hab dir auch geschrieben...
Lieber Peter, sei sehr herzlich gegrüßt!
Ditte

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Re: Zecken

Der Juergen, (vor 6308 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Peter,

Punkt 2 kannst Du streichen. Zecken leben immer "ganz unten":-) Ansonsten kann ich Deinen prophylaktischen Ausführungen nur zustimmen. Am besten ist auch tatsächlich eine gebogene Pinzette. Mit einer Injektionsnadel "aushebeln" ist auch noch eine angeratene Möglichkeit. Ich hätte da noch eine Frage: Welcher Art waren denn Deine "Gelenkschmerzen"; gleichbleibend, pulsierend, anfallsartig stechend?

Grüßle
Juergen

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Re: Zecken

Huperzia ⌂, (vor 6308 Tagen) @ Der Juergen

Punkt 2 kannst Du streichen. Zecken leben immer "ganz unten":-)

Das stimmt absolut nicht. Sie klettern gerne an Grashalmen hoch und diese wachsen nicht selten bis in Bauchhöhe. (Vor allem die kleineren.) Und seitdem mir einmal eine ausgewachsene Zecke (nicht vollgesogen, aber ein ordentlich Großes Tier) spürbar! von oben auf den Kopf gefallen ist - vermutlich von einer Fichte, glaube ich auch, daß Zecken von Bäumen fallen. (Früher hab ich das auch nicht gedacht.)

Ein Großteil im Wald sitzt natürlich weiterhin in Laub- und Nadelstreu.

Viele Grüße,
Tanja

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Re: Zecken

Pilzmann, (vor 6308 Tagen) @ Huperzia

Hallo Tanja,

ich werde mich hüten, deine "Flugzecke" in den Bereich der Fabel zu verweisen. Mag sein, dass hier ein Unfall (für euch beide ggg.) vorgelegen hat. Nach ganz herrschender Meinung, um es mal juristisch auszudrücken, lassen sich Zecken normalerweise aber nicht auf ihre Opfer fallen. Das ist auch begründbar.
Wenn Zecken überhaupt etwas sehen, dann erkennen sie im Nahbereich allenfalls Unterschiede zwischen Licht und Schatten. Bezüglich ihrer Opfer orientieren sie sich nicht visuell, sondern thermophil, olfaktorisch und taktil. Um das "gelahrte Geschwätz" mal zurecht zu rücken: Sie stellen die Annäherung ihrer "Mahlzeit" durch die durch die von der Körpertemperatur ihres Opfers erhöhte Umgebungstemperatur fest. Noch viel eher riechen sie dich (vermutlich ihr stärkster Sinn). Aber erst wenn du ihren "Ausguck" in ihrer Nähe berührst (zum Beispiel einen Grashalm, einen Ginsterbusch etc.) können sie auf dich übersteigen. Das ist ein erfolgsversprechendes Verfahren.

Stell dir einen Zeck vor, der sich mit seinem gegen Null tendierenden Sehvermögen einfach mal nach unten fallen lässt. Wie oft muss der anschließend wieder irgendwo hochklettern, um sich erneut im freien Fall sinnlos seinen Saugrüssel zu stoßen, wenn er sein Opfer in seiner Blindheit verfehlt hat. Wie schon eingeräumt: undenkbar ist dieses Verfahren nicht; aber von der Erfolgsquote her ein sehr ineffektives Verfahren und deshalb in der auf Sinnhaftigkeit angelegten Natur wenig zu erwarten. Den von dir geschilderten Fall (hier doppelsinnig) würde ich deshalb eher in die Kategorie: "Die Ausnahme bestätigt die Regel!" einreihen.

Nebenbei gebe ich dir Recht, das die Zecke auf keinen Fall "vollgesogen" war, weil die Tierchen in jedem ihrer drei Lebensstadien als Zeckenform mit mit zunächst sechs oder später acht Beinen nur je einmal pro Jahr Blut tanken müssen, um zu überleben und ihren Daseinszweck Vermehrung zu verwirklichen. Wenn sie groß war, war sie vermutlich im dritten Stadium ihrer in der Regel dreijährigen Existenz. Nach der letzten Mahlzeit begatten sie die Weibchen bzw. legen sie ihre Eier und sterben umgehend.

Das stimmt absolut nicht. Sie klettern gerne an Grashalmen hoch und diese
wachsen nicht selten bis in Bauchhöhe. (Vor allem die kleineren.) Und
seitdem mir einmal eine ausgewachsene Zecke (nicht vollgesogen, aber ein
ordentlich Großes Tier) spürbar! von oben auf den Kopf gefallen ist -
vermutlich von einer Fichte, glaube ich auch, daß Zecken von Bäumen
fallen. (Früher hab ich das auch nicht gedacht.)
Ein Großteil im Wald sitzt natürlich weiterhin in Laub- und Nadelstreu.
Viele Grüße,
Tanja

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Re: Zecken

Gábor, (vor 6308 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Juergen,

was ich bis dahin auch nicht für möglich hielt, waren Zecken auf Grashalmen von Strandhafer.

Und zwar wuchs der Strandhafer auf den Dünen am Strand von Römö (Nordfriesische Insel nördlich von Sylt) - der Kiefernwald fing erst weit hinter dieser grasbewachsenen Dünenlandschaft an.

Hier in den Dünen wuchsen übrigens auch sehr schöne Parasole - aber das nur nebenbei...

LG, Gábor

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Re: Zecken

Pilzmann, (vor 6308 Tagen) @ Der Juergen

Lieber Jürgen,

natürlich leben Zecken da, wo sie am meisten Erfolg haben, also überwiegend in Bodennähe. Ihr Wirtsspektrum erstreckt sich über die Kleinsäuger (Mäuse, Wiesel etc.) aber auch auf Wildschweine, Rehe und Hirsche. Klammern wir die letzten, nicht so häufigeren mal aus, ergibt sich also eine lohnende Bandbreite der Lauer bis 1,50 m. In dieser Höhe werden sie sich eher selten befinden, denn auch Rehe kann man ja auch bei ihren Füßen besteigen, aber auszuschließen ist diese Marge nicht. Auch dann nicht, wenn man weiß, dass die Tierchen bei Hitze und Kälte auf die Nähe zu ihren Rückzuggebieten angewiesen sind (der Laub-, seltener wohl der Nadelstreu) um nicht auszutrocknen bzw. zu erfrieren. Dazu kommt, dass sich einige der Biester manchmal wohl "verlaufen". Ich habe mal eine an der Außenseite meine Insektennetzes im zweiten Obergeschoss gefunden, von der ich mir nicht vorstellen konnte, sie eingeschleppt zu haben. Also Vorsicht - nichts genaues weiß man nicht. Ich gehe deshalb davon aus, dass man zumindest bis in 1,50 m Höhe vorsichtig sein sollte. Zecken sind bekanntlich so gut wie blind. Ansonsten danke ich dir für deine Zustimmung für die anderen Punkte meine Exegese.

Mit besten Grüßen aus Marburg, Peter!

Hallo Peter,
Punkt 2 kannst Du streichen. Zecken leben immer "ganz unten":-)
Ansonsten kann ich Deinen prophylaktischen Ausführungen nur zustimmen. Am
besten ist auch tatsächlich eine gebogene Pinzette. Mit einer
Injektionsnadel "aushebeln" ist auch noch eine angeratene
Möglichkeit. Ich hätte da noch eine Frage: Welcher Art waren denn Deine
"Gelenkschmerzen"; gleichbleibend, pulsierend, anfallsartig
stechend?
Grüßle
Juergen

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Sammelantwort: Zecke

Der Juergen, (vor 6308 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Peter, Tanja und Gabor,

ja, vielleicht gibts Zecken auch im Unterholz (hohes Gras, Gebüsch). Meine Erfahrung ist zwar eine andere: Seit ich Gummistiefel trage und mich beim Fotografieren nicht mehr auf den Boden "fläze", habe ich keine Zecken mehr; also in Zahlen ausgedrückt: 0,0 :-), ... im Unterholz krieche ich allerdings nicht rum.

Grüßle
Juergen

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Re: Sammelantwort: Zecke

Pilzmann, (vor 6307 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Juergen,

gebe dir inhaltlich fast voll Recht! Habe, seitdem ich diese Maxime befolge, auch kaum noch Befall. Nur, wie schon gesagt, auf Zecken an der Kleidung muss mann immer da aufpassen, wo der Grundbewuchs höher ist, als die Stiefel reichen. Manche Gräser gehen einem bis fast ans Kinn - na ja, zumindest bei so kleinen Riesen, wie ich einer bin (Einssiebzig sind knapp geprahlt). Darüber hinaus gilt für Stöckchendreher wie für andere Sammler dasselbe wie für Sägewerksbesitzer und Langfinger: "Pass auf deine Finger auf!" So manche "armläufige Zecke habe ich erst im Auto bemerkt und da aus dem Fenster geschnickt.

Um deine "SM-Frage": Wie hast du denn damals an deinen Gelenkschmerzen gelitten? will ich mich auch nicht drücken, wurde nur gestern durch den Besuch einer Nachbarin im Posting unterbrochen.

Ich wachte seinerzeit nächtens vor Schmerzen auf und stellte fest, dass mir jede kleinste Bewegung in den befallenenen Gelenken Weh tat. Wenn ich ruhig lag und die Gelenke nicht belastete, konnte ich im Halbschlaf weiter schlummern. Aber wehe, ich habe mich bewegt! Vom linken Handgelenkt, dem linken Ellenbogen und dem entsprechenden Schultergelenk machte die Schmerzempfindlichkeit blitzartig eine Rundreise durch meinen Körper und befiel in umgekehrter Reihenfolge innerhalb kurzer Zeit auch alle Gelenke der rechten Oberseite und wanderte über die rechte Seite (Hüfte, Knie und Fußgelenk) entsprechend auf die linke Unterseite, so dass ich am Morgen ,durch Schmerzen gelähmt, bewegungsunfähig war. Aber, "Indianer kriesche net", wie der Kölner sagt (BAP). Insofern kam ich damals zumindest, wie beschrieben auf's Klo. Die Schmerzen waren ungeheuerlich, wenn ich mich irgendwie bewegte oder die befallenen Gelenke belastete. Ansonsten ging's; kein Wallen oder temporäres An- und Abschwellen. Die ersten paar Tage habe ich mich auf meinen Bürostuhl gehievt und bin auf ihm durchs Zimmer gerollt. Nach vier Tagen habe ich mich zum Arzt geschleppt. Das Antibiotikum fing dann recht schnell an, zu wirken. Nach anderthalb Wochen war ich so gut wie beschwerdenfrei. In der Folge merkte ich allerdings von Zeit zu Zeit, dass etwas von meinem obersten Halswirbel auszustrahlen schien, dass meine Denkfähigkeit für wenige Tage schubweise blockierte (Einschränkung derselben, visuelle Desorientierung, leichtes Schwindelgefühl). Seit einer nochmaligen, irrtümlichen Behandlung mit einem anderen Antibiotikum vor drei bis vier Jahren fühle ich mich diesbezüglich aber beschwerdefrei.

Zur Ergänzung:
Ein Sportkamerad hatte ca. ein Jahr lang mit einer erheblichen Wasseransammlung im Knie zu tun, die auf Borreliosebefall diagnostiziert wurde. In Abständen wurde das Wasser im Klinikum abgesaugt und Antibiotikum gespritzt. Das hat aber nicht geholfen. Ein Neurologe (!) hat ihn dann kurriert - ich weiß aber nicht, womit. Ein über 70-jähriger Pilzfreund leidet unter Borreliose so sehr, dass er ziemlich jedes Quartal für etwa vier Wochen "flach liegt". Alle Lebensäußerungen, inclusive seiner Denkfähigkeit sind stark eingeschränkt. Eine Vielzahl konsultierter Mediziner hat ihm bislang ebensowenig helfen können wie diverse Kuren. Die "heißen Tipps" im Internet hält er inzwischen genauso für den A..., wie die Empfehlungen beflissener Initiativen gegen Borreliose. Sein Fazit: "Nichts Genaues weiß man nicht!"

So, das war vielleicht mal wieder viel zu lang für die Geduld einiger Freunde im Forum. Schuld ist aber "Der Juergen", der wollt's unbedingt wissen ;-).

Bitte nix für Ungut von keiner Seite (oder so),
Peter!

Hallo Peter, Tanja und Gabor,
ja, vielleicht gibts Zecken auch im Unterholz (hohes Gras, Gebüsch). Meine
Erfahrung ist zwar eine andere: Seit ich Gummistiefel trage und mich beim
Fotografieren nicht mehr auf den Boden "fläze", habe ich keine
Zecken mehr; also in Zahlen ausgedrückt: 0,0 :-), ... im Unterholz krieche
ich allerdings nicht rum.
Grüßle
Juergen

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Re: Sammelantwort: Zecke

Der Juergen, (vor 6306 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Peter,

Um deine "SM-Frage": Wie hast du denn damals an deinen
Gelenkschmerzen gelitten? will ich mich auch nicht drücken, wurde nur
gestern durch den Besuch einer Nachbarin im Posting unterbrochen.

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Wenn mein Interesse an Deinen Schmerzen den Anschein voyeuristischen Interesses erzeugt haben sollte, dann will ich mich entschuldigen, es war nämlich nicht so gemeint. Vor allem wollte ich nicht wissen, wie Du GELITTEN hast, sondern die Art des Schmerzes (aus persönlichen Gründen). Aber ich bin selbst Schuld ... bei solchen Fragen ist eine Privatmail besser.

liebe Grüßle
Juergen

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Re: Sammelantwort: Zecke

Pilzmann, (vor 6305 Tagen) @ Der Juergen

Lieber Juergen,

oh Herr im Himmel! Nie wollte ich dir voyeuristische Neigungen unterstellen. Mit meiner Art (lustig (?)) zu formulieren, müsste ich aber so viele „lol-“, „zwinker-“, „schmunzel-“ und „ggg“ -Vermerke in den Text einfügen, dass das Ganze dann kaum noch lesbar wäre. Ist alles nicht so ernst gemeint.

Stefan Weißer gab mir den Tipp, mich in Zukunft einfach etwas sachbezogener darzustellen. Aber nimm einer Seele die Luft zum Atmen und sie verdorrt, oder sie setzt sich vor einen Fernseher und säuft. Meine Seele mag das nicht. Und ein wenig vorlaut war sie schon immer – kann ich ihr einfach nicht abgewöhnen – will es auch gar nicht!

Ich freue mich doch, wenn jemand etwas von mir wissen will, bevor sich keine ... (Nein das schreibe ich jetzt nicht, sonst kriege ich schon wieder „Fan-Post“!), bevor sich kein Mensch für meine Erfahrungen interessiert.

Die Bestimmung der Menschen ist m. E. nicht, nach dem „irdischen Jammertal“ auf Wolke 7 wie Gepäckträger Alois verzweifelt „Hosianna“ zu singen bzw. Huri oder (an ihnen) sich selbst zu beglücken (um weiterer „Fan-Post“ vorzubeugen, ich bin konfessionell nicht gebunden und gönne jedem seine persönliche Heilsüberzeugung), sondern Wissen mit anderen zu teilen, auf dass es zum Nutzen der Menschheit weitergegeben werden möge.

Deshalb auch meine wirklich sehr gern gegebene Auskunft an dich!

Mit liebem Gruß, Peter!

Hallo Peter,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Wenn mein Interesse an Deinen
Schmerzen den Anschein voyeuristischen Interesses erzeugt haben sollte,
dann will ich mich entschuldigen, es war nämlich nicht so gemeint. Vor
allem wollte ich nicht wissen, wie Du GELITTEN hast, sondern die Art des
Schmerzes (aus persönlichen Gründen). Aber ich bin selbst Schuld ... bei
solchen Fragen ist eine Privatmail besser.
liebe Grüßle
Juergen

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Schreibstil

Lonco, (vor 6304 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Peter,

Mit meiner Art (lustig (?)) zu formulieren, müsste ich aber so viele
„lol-“, „zwinker-“, „schmunzel-“ und „ggg“ -Vermerke in den Text einfügen,
dass das Ganze dann kaum noch lesbar wäre.

ist schon anstrengend, was für Gedanken man sich mittlerweile in einen öffentlichen und unpersönlichen Raum so machen muß, damit auch der Allerletzte sich nicht auf den Schlips getreten fühlt... *kopfkratz+stöhn*
Selbst ein mit Pfannkuchen-Smilies gepflasterter Beitrag ist mindestens noch für einen falschen Hals gut...

... mich in Zukunft einfach etwas sachbezogener
darzustellen. Aber nimm einer Seele die Luft zum Atmen und sie verdorrt,
oder sie setzt sich vor einen Fernseher und säuft. Meine Seele mag das
nicht. Und ein wenig vorlaut war sie schon immer – kann ich ihr einfach
nicht abgewöhnen – will es auch gar nicht!

Balsam für meine Seele! Wie oft quäle ich mich durch meterlange Beiträge/Sätze ohne Satzzeichen und/oder Nur-Kleinschreibung, deren Sinn sich mir auch nach mehrmaligen Lesens nicht erschließt.
Ich mag das, wenn ich zwischen den Zeilen mitschmunzeln kann und Bilder vor meinem geistigen Auge erscheinen. Also bitte nicht verbiegen lassen und weitermachen ;)
Mein Bier trinke ich aber weiter vor der Kiste (ätsch).

Leben und leben lassen.

Viele Grüße,
Thomas.

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Re: Schreibstil

Pilzmann, (vor 6304 Tagen) @ Lonco

Lieber Thomas,

deine Worte sind Balsam für meine schon leicht wundgescheuerte Seele. Schöner kann man kaum noch antworten. Habe deshalb heute vor der Kiste im Geiste mit einem Bier auf dich angestoßen. Vielleicht hast du ja das frohe Klingen vernommen.

Mögest du allezeit nach der Pilzpirsch eine erfolgreiche Strecke verblasen können, Peter!

PS: Bin übrigens noch nicht im Besitz einer der beiden alternativen Jagdscheine. Wird hoffentlich auch so bleiben!

Hallo Peter,
ist schon anstrengend, was für Gedanken man sich mittlerweile in einen
öffentlichen und unpersönlichen Raum so machen muß, damit auch der
Allerletzte sich nicht auf den Schlips getreten fühlt... *kopfkratz+stöhn*
Selbst ein mit Pfannkuchen-Smilies gepflasterter Beitrag ist mindestens noch
für einen falschen Hals gut...
Balsam für meine Seele! Wie oft quäle ich mich durch meterlange
Beiträge/Sätze ohne Satzzeichen und/oder Nur-Kleinschreibung, deren Sinn
sich mir auch nach mehrmaligen Lesens nicht erschließt.
Ich mag das, wenn ich zwischen den Zeilen mitschmunzeln kann und Bilder vor
meinem geistigen Auge erscheinen. Also bitte nicht verbiegen lassen und
weitermachen ;)
Mein Bier trinke ich aber weiter vor der Kiste (ätsch).
Leben und leben lassen.
Viele Grüße,
Thomas.

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Re: Zecken

Jule, (vor 6308 Tagen) @ Der Juergen

Huhu!

Punkt 2 kannst Du streichen. Zecken leben immer "ganz unten":-)

Nene, das stimmt nicht. Ich kann da aus Erfahrung sprechen. Nachdem ich in ein Nymphennest getreten war und ne halbe Krise bekommen habe und nach entfernen von ca. 50 Zecken am Hosenbein nach Hause geradelt bin, hab ich noch an einer kleinen Wiese angehalten (ca. Brusthoch), weil ich dort ne Pflanze einsacken wollte. Ich im Schnellgallopp rein und nach wenigen Metern zwei Riesen Zecken auf der Hose am Oberschenkel gehabt. Im Galopp wieder raus. So hohes Gras war mir dann doch zu gruselig und diese riesen Zecken eh -.-

lg Jule

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Re: Zecken

Krötenhocker, (vor 6308 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Peter,
Vielen Dank für deine ausführliche Erläuterung!
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass ich sehr gerne eine selbstklemmende abgewinkelte Spitzpinzette verwende. Die Eigenkraft meiner Pinzette reichte bisher bei noch nicht tief eingegrabenen Zecken völlig aus. Ich muß sie dann nur noch vorsichtig rauszupfen. Und dadurch zermatscht man die Zecken dann auch nicht oder ich sag' mal: ich zermatsch sie nicht...., ...erst später....

VG, Jens