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Aus dem Moor *PIC*

Gelbfieber, (vor 6302 Tagen)

Hallo und guten Tag,

aus dem Hochmoor Kälberbruch habe ich gestern einen Pilz mitgenommen den Alfred als Rhabarberfüßiger Wasserkopf anspricht. Leider finde ich keinen Schlaunamen für diesen Pilz. Ein paar makroskopische Details:
Fundort Harz Hochmoor Kälberbruch, nordwestlich Sophienhof, 530m üNN. Mit seiner auffallend orangeroten Färbung „leuchtet“ er förmlich aus dem Moos. Höhe etwa 6-8cm, Hutdurchmesser aufgeschirmt ca. 5-6cm. Lamellen zunächst gelb, bei Reife (durch Sporenstaub?) hutfarben. Stiel unregelmäßig, etwas verdreht und längsfaserig. Kein auffälliger Geruch.
Mikroskopische Merkmale:
Leider habe ich nur wenige mikroskopische Merkmale zusammentragen können. Fange ich bei den Sporen an. Die Größe beträgt 7-8,5 x 5,5-6,5µm, Sporenoberfläche ist feinwarzig. Zystiden konnte ich keine finden. Elemente der Huthaut sind innen strukturiert, andere hingegen inkrustiert (in KOH). Beleg vorhanden.

Bei meinen Recherchen bin ich auf Cortinarius pseudocolus Feuerfüßiger Gürtelfuß gestoßen Abbildungen von C. pseudocolus bei R. Dähncke und im Netz kommen meiner Aufsammlung schon recht nah.

Was meint ihr zu meinem Fund?

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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möglicher Schlauname

Mycelio, (vor 6302 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo,

meinst du vielleicht Cortinarius callisteus, den Rhabarberfüßigen Raukopf?

Grüße, Carsten

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Re: Aus dem Moor

Harald Andres Schmid, (vor 6302 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Tag,
aus dem Hochmoor Kälberbruch habe ich gestern einen Pilz mitgenommen den
Alfred als Rhabarberfüßiger Wasserkopf anspricht. Leider finde ich keinen
Schlaunamen für diesen Pilz. Ein paar makroskopische Details: Fundort Harz
Hochmoor Kälberbruch, nordwestlich Sophienhof, 530m üNN. Mit seiner
auffallend orangeroten Färbung „leuchtet“ er förmlich aus dem Moos. Höhe
etwa 6-8cm, Hutdurchmesser aufgeschirmt ca. 5-6cm. Lamellen zunächst gelb,
bei Reife (durch Sporenstaub?) hutfarben. Stiel unregelmäßig, etwas
verdreht und längsfaserig. Kein auffälliger Geruch.
Mikroskopische Merkmale: Leider habe ich nur wenige mikroskopische Merkmale
zusammentragen können. Fange ich bei den Sporen an. Die Größe beträgt
7-8,5 x 5,5-6,5µm, Sporenoberfläche ist feinwarzig. Zystiden konnte ich
keine finden. Elemente der Huthaut sind innen strukturiert, andere
hingegen inkrustiert (in KOH). Beleg vorhanden.
Bei meinen Recherchen bin ich auf Cortinarius pseudocolus Feuerfüßiger
Gürtelfuß gestoßen Abbildungen von C. pseudocolus bei R. Dähncke und im
Netz kommen meiner Aufsammlung schon recht nah.
Was meint ihr zu meinem Fund?
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

Hallo,
Der Feuerfüssige Gürtelfuss, Corinarius speudocolus ist identisch mit C. bulliardi und findet sich (nach dem System der Skandinavier) bei den Telamonien, Sect. Cinnabarini.
Auf der Abbildung bei Brandrud/Lindström ein viel braunener Pilz als Deiner.
Sporen werden dort mit 8,5-10 x 5-6 angegeben.
Der Rhabarberfüssige Rauhkopf, Cortinarius callisteus, ist (nach Skandinavischem System) bei Cortinarius, ich bin aber nicht sicher, ob in der Sect. Orellani oder Limonii.
Er ist der Pilz mit dem typischen "Lokomotivengeruch". Er ist in meiner Erinnerung eher gelblich als so tiefrot wie Dein Exemplar.
Sporen nach B&K: 8-10,5 x 6-8
Gruß, Harald Andres

Es findet sich sicher noch jemand, der sich da besser auskennt...

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Re: Aus dem Moor

Harald Andres Schmid, (vor 6302 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo,
Der Feuerfüssige Gürtelfuss, Corinarius speudocolus ist identisch mit C.
bulliardi und findet sich (nach dem System der Skandinavier) bei den
Telamonien, Sect. Cinnabarini.
Auf der Abbildung bei Brandrud/Lindström ein viel braunener Pilz als Deiner.
Sporen werden dort mit 8,5-10 x 5-6 angegeben.
Der Rhabarberfüssige Rauhkopf, Cortinarius callisteus, ist (nach
Skandinavischem System) bei Cortinarius, ich bin aber nicht sicher, ob in
der Sect. Orellani oder Limonii.
Er ist der Pilz mit dem typischen "Lokomotivengeruch". Er ist in
meiner Erinnerung eher gelblich als so tiefrot wie Dein Exemplar.
Sporen nach B&K: 8-10,5 x 6-8
Gruß, Harald Andres
Es findet sich sicher noch jemand, der sich da besser auskennt...

Nachtrag:
Es heisst C. bulliardii, nicht bulliardi.
Es gibt in der gleichen Sect. Cinnabarini noch den eigentlichen C. cinnabarinus, der Deiner Abbildung schon eher ähnelt.
Er wird nach anderen Systemen z.T. zu den Dermocyben gestellt.
Bei Brandrud/Lindström auf Farbtafel C14 zu finden.
Sporen werden dort mit 8-10 x 4,5-5,5 angegeben, ellipsoid bis mandelförmig, schwach und dicht warzig.
C. bulliardii wäre, wie sein Name sagt, nur an der Stielbasis Feuerrot.
Würde mich wundern, wenn er es nach Deiner Abbildung wäre.
Gruß, Harald Andres

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Re: Aus dem Moor

Peter S., (vor 6302 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi,
ich hätte den wahrscheinlich für Cortinarius uliginosus- den Kupferroten Moor - Hautkopf gehalten - Mikros hab ich jetzt nicht nachgeschaut.

Gruß Peter

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Re: Aus dem Moor

Werner E., (vor 6302 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Tag,
aus dem Hochmoor Kälberbruch habe ich gestern einen Pilz mitgenommen den
Alfred als Rhabarberfüßiger Wasserkopf anspricht. Leider finde ich keinen
Schlaunamen für diesen Pilz. Ein paar makroskopische Details: Fundort Harz
Hochmoor Kälberbruch, nordwestlich Sophienhof, 530m üNN. Mit seiner
auffallend orangeroten Färbung „leuchtet“ er förmlich aus dem Moos. Höhe
etwa 6-8cm, Hutdurchmesser aufgeschirmt ca. 5-6cm. Lamellen zunächst gelb,
bei Reife (durch Sporenstaub?) hutfarben. Stiel unregelmäßig, etwas
verdreht und längsfaserig. Kein auffälliger Geruch.
Mikroskopische Merkmale: Leider habe ich nur wenige mikroskopische Merkmale
zusammentragen können. Fange ich bei den Sporen an. Die Größe beträgt
7-8,5 x 5,5-6,5µm, Sporenoberfläche ist feinwarzig. Zystiden konnte ich
keine finden. Elemente der Huthaut sind innen strukturiert, andere
hingegen inkrustiert (in KOH). Beleg vorhanden.
Bei meinen Recherchen bin ich auf Cortinarius pseudocolus Feuerfüßiger
Gürtelfuß gestoßen Abbildungen von C. pseudocolus bei R. Dähncke und im
Netz kommen meiner Aufsammlung schon recht nah.
Was meint ihr zu meinem Fund?
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

Servus Gelbfieber,

da ist sicher Wasserkopf mit Raukopf verwechselt worden.
Ich würd' Deinen Fund als C. callisteus bezeichnen.
C. uliginosus ist viel schmächtiger, mit dünnem Stiel, komplett kupferfarben überfasert, der an (Sal-)Weiden gebunden ist, paßt also auch von der Ökologie gar nicht.
C. bullardii ist eine von oben gesehen unscheinbare dunkle Telamonia, die erst beim Ansehen durch die feuerrote Stielbasis auffällt.
Auch C. cinnabarinus ist farblich ganz anders, eben zinnoberrot.

Am ehesten wär C. callisteus mit C. limonius zu verwechseln, der aber deutlich freudiger gelb und hygrophan ist.

Liebe Grüße aus München, Werner

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Re: Aus dem Moor

HARZPILZCHEN, (vor 6302 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi & Alfred und die Anderen
ich würde den Schleierling aus dem Kälberbruch ebenfalls als Cortinarius callisteus ansprechen wollen, wegen den Makro- und Mikromerkmalen. Laut Cortinarius de Italia wäre die Sporengröße 7-8x5,6-6,3 Q1,16-1,36 Allerdings wächst Cortinarius uliginosus ebenfalls in den Mooren des Hochharzes, er hat aber eine ganz andere Erscheinungsform. Ebenfalls häufig in den Hochmooren des Harzes ist limonius, den ich letzes Jahr zusammen mit Rudi im Ilsequellgebiet mehrmals finden konnte. Cortinarius bulliardii wächst in den Laubwäldern des Vorharzes auf Kalk und Rogenstein und ist völlig auszuschließen.
LG Hartmut

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Re: Aus dem Moor

Rudi, (vor 6302 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Ich würde da Hartmut zustimmen wollen.
Entweder callisteus oder limonius, wobei ich eher zu letzterem tendiere.
Spätestens der auffällige Geruch von callisteus und das hyghrophane Verhalten von limonius sollte zur Trennung führen.
Mikroskopisch ist nicht sehr viel zu machen, die Sporengröße passt etwas besser zu limonius, dieser ist auch offensichtlich viel häufiger.

LG Rudi

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Re: Aus dem Moor

Peter S., (vor 6302 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Hartmut und Werner,

ich hab jetzt mal nachgeschaut, C. uliginosus scheidet schon a. G. der Mikromerkmale definitiv aus.
Allerdings will ich zur Ökologie dann doch noch etwas sagen. Richtig ist, dass Weidengebüsche (Salicion cinerae) bevorzugt werden (angegeben sind für Neufünfland S. aurita, S. caprea u. S. cinera, keineswegs also nur auf Sal- Weide beschränkt). Die bekannten Fundpunkte für den Harz beziehen sich auf moorige Fichtenwälder. Außer auf diese beiden Biotope werden noch Bruchwälder, Gewässerränder und Pionierwälder genannt. Otto u. a. haben im Boletus 27/2 eine Verbreitungskarte für Neufünfland veröffentlicht - Stand 2003.

Für C. callisteus habe ich so kupferrote Exemplare in keiner Abbildung gefunden - allerdings kenne ich den auch nicht. In jedem Fall würden die Sporenmaße hinkommen.

Gruß Peter

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Re: Aus dem Moor

Werner E., (vor 6301 Tagen) @ Peter S.

Hallo Hartmut und Werner,
ich hab jetzt mal nachgeschaut, C. uliginosus scheidet schon a. G. der
Mikromerkmale definitiv aus.
Allerdings will ich zur Ökologie dann doch noch etwas sagen. Richtig ist,
dass Weidengebüsche (Salicion cinerae) bevorzugt werden (angegeben sind
für Neufünfland S. aurita, S. caprea u. S. cinera, keineswegs also nur auf
Sal- Weide beschränkt). Die bekannten Fundpunkte für den Harz beziehen
sich auf moorige Fichtenwälder. Außer auf diese beiden Biotope werden noch
Bruchwälder, Gewässerränder und Pionierwälder genannt. Otto u. a. haben im
Boletus 27/2 eine Verbreitungskarte für Neufünfland veröffentlicht - Stand
2003.
Für C. callisteus habe ich so kupferrote Exemplare in keiner Abbildung
gefunden - allerdings kenne ich den auch nicht. In jedem Fall würden die
Sporenmaße hinkommen.
Gruß Peter

Servus Peter,

natürlich wohl nicht nur Salix caprea...
C. uliginosus ist zumindest bei uns im Raum München ein rel. häufiger Pilz speziell bei einzelnen Salweiden in schon gut begehbaren Pionierholzbeständen nach Kahlschlägen, oder Fichtenjungholzbestände mit Salix caprea.

Liebe Grüße aus München, Werner

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Re: Aus dem Moor *PIC*

Gunnar, (vor 6299 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Tag,
aus dem Hochmoor Kälberbruch habe ich gestern einen Pilz mitgenommen den
Alfred als Rhabarberfüßiger Wasserkopf anspricht. Leider finde ich keinen
Schlaunamen für diesen Pilz. Ein paar makroskopische Details: Fundort Harz
Hochmoor Kälberbruch, nordwestlich Sophienhof, 530m üNN. Mit seiner
auffallend orangeroten Färbung „leuchtet“ er förmlich aus dem Moos. Höhe
etwa 6-8cm, Hutdurchmesser aufgeschirmt ca. 5-6cm. Lamellen zunächst gelb,
bei Reife (durch Sporenstaub?) hutfarben. Stiel unregelmäßig, etwas
verdreht und längsfaserig. Kein auffälliger Geruch.
Mikroskopische Merkmale: Leider habe ich nur wenige mikroskopische Merkmale
zusammentragen können. Fange ich bei den Sporen an. Die Größe beträgt
7-8,5 x 5,5-6,5µm, Sporenoberfläche ist feinwarzig. Zystiden konnte ich
keine finden. Elemente der Huthaut sind innen strukturiert, andere
hingegen inkrustiert (in KOH). Beleg vorhanden.
Bei meinen Recherchen bin ich auf Cortinarius pseudocolus Feuerfüßiger
Gürtelfuß gestoßen Abbildungen von C. pseudocolus bei R. Dähncke und im
Netz kommen meiner Aufsammlung schon recht nah.
Was meint ihr zu meinem Fund?
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

Hallo Uschi,

ich habe die Diskussion mit Interesse verfolgt. Wir waren heute auch im Gebiet und haben eine größere Wanderung fast bis zum Carlshaus unternommen. Deinen Cortinarius haben wir auch gefunden. Der Diskussion ist nichts hinzuzufügen. Mein Foto ist nicht so rot wie das Deinige und passt neben den Mikromerkmalen im Bild ganz zu der Abb. MJ3. In ST ist. C. limonius bisher nur nur im Brockengebiet gefunden worden. Der schönste Fund des heutigen Tages dürfte aber Phaeocollybia festiva gewesen sein, der bisher auch nur aus dem Brockengebiet bekannt ist (siehe rechts unten im Bild).
Der Grenzstein ist wohl der 3-Herren-Stein.

Gruß Gunnar

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Re: Aus dem Moor

HARZPILZCHEN, (vor 6299 Tagen) @ Gunnar

Hallo Uschi,
ich habe die Diskussion mit Interesse verfolgt. Wir waren heute auch im
Gebiet und haben eine größere Wanderung fast bis zum Carlshaus
unternommen. Deinen Cortinarius haben wir auch gefunden. Der Diskussion
ist nichts hinzuzufügen. Mein Foto ist nicht so rot wie das Deinige und
passt neben den Mikromerkmalen im Bild ganz zu der Abb. MJ3. In ST ist. C.
limonius bisher nur nur im Brockengebiet gefunden worden. Der schönste
Fund des heutigen Tages dürfte aber Phaeocollybia festiva gewesen sein,
der bisher auch nur aus dem Brockengebiet bekannt ist (siehe rechts unten
im Bild).
Der Grenzstein ist wohl der 3-Herren-Stein.
Gruß Gunnar

Hallo Gunnar
das sieht ja interessant aus, dein nicht näher benanntes "Zusammengesetzbild". Da ist doch Lactarius trivialis dabei, oder ? LG nach Merseburg

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Antwort auf eure Stellungnahmen

Gelbfieber, (vor 6298 Tagen) @ Gunnar

Hallo und guten Tag,

tja, was soll ich sagen …
Eigentlich bin ich, ganz realistisch betrachtet, bei der Bestimmung nicht so recht weitergekommen. Viele Hinweise aber ein direkter „Durchbruch“ ist bislang nicht erfolgt so das ich diesen Pilz mit gutem Gewissen als „X“ kartieren könnte. Auf der anderen Seite könnte in diesem Fall eine „Übergenauigkeit“ meinerseits bei der Bestimmung ein Hindernis sein. In den nächsten Wochen werde ich diesen Pilz beobachten und wenn es Veränderungen gibt,davon berichten.

So …. jetzt kommt das was üblich zu Vorderst steht:
Recht herzlichen Dank für eure Mithilfe zur Bestimmung meiner Aufsammlung - DANKE :-)

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

@ Gunnar
Hallo Gunnar, da seit ihr also in der Gegend Hochmoor Kälberbruch gewesen :-) Könnt ihr euch dieses Gebiet im Herbst bei „moderaten“ 18-20°C, Sonnenschein und gutem Pilzaufkommen vorstellen? Na, das wäre doch was, gell. Hast du die beiden Ascomyceten (im Bild oben links) schon bestimmt?

Liebe Grüße zu dir und Ulla
Uschi und Rainer

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Re: Aus dem Moor *PIC*

Gunnar, (vor 6298 Tagen) @ Gunnar

Hallo Uschi,
ich habe die Diskussion mit Interesse verfolgt. Wir waren heute auch im
Gebiet und haben eine größere Wanderung fast bis zum Carlshaus
unternommen. Deinen Cortinarius haben wir auch gefunden. Der Diskussion
ist nichts hinzuzufügen. Mein Foto ist nicht so rot wie das Deinige und
passt neben den Mikromerkmalen im Bild ganz zu der Abb. MJ3. In ST ist. C.
limonius bisher nur nur im Brockengebiet gefunden worden. Der schönste
Fund des heutigen Tages dürfte aber Phaeocollybia festiva gewesen sein,
der bisher auch nur aus dem Brockengebiet bekannt ist (siehe rechts unten
im Bild).
Der Grenzstein ist wohl der 3-Herren-Stein.
Gruß Gunnar

nur zur Ergänzung für Hartmut - Lactarius trivialis ist richtig.

Und für Uschi - Peziza badia, der in seiner ganzen Bandbreite zu finden war. Ich hatte mehrere mitgenommen (war aber alles dasselbe). Der gelbe Becherling links oben ist Ramsbottomia asperior.
Ansonsten sind wir relativ oft im Südharz unterwegs, selten allerdings so weit westlich.

Gruß Gunnar

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