Hallo Evelyn,
ich hab' den Grünspanträuschling schon des öfteren gefuttert. Er schmeckt alleine wirklich nicht allzu besonders, aber im Mischgericht fällt er wenig auf. Ich mag es gerne kunterbunt und in allen Farben, da das Auge auch mitisst. Drum wandert er immer wieder mal im Topf. :=) Den Hutschleim kann man schon im Gelände abziehen. Geht ganz leicht mitsamt der Huthaut. Zuhause, wenn's schon angetrocknet ist, kannst Du das vergessen.
Ich habe mich auch noch nicht damit vergiftet. Die Einstufung als verdächtig beruht, glaube ich, auf den wenigen Vorkommnissen mit der "Braunkappe", Stropharia rugosoannulata, den man ja züchten kann. Da solle es schwache psychotrope Vergiftungen gegeben haben. Vermutlich wurden daraufhin auch andere Träuschlinge als verdächtig eingestuft. Habe wie gesagt noch nie Probleme mit dem, wie ich finde sehr hübschen Grünspanträuschling gehabt. Das gilt auch für den blauen (Str. cyanea).
Ciao, Christoph
Hab letztes Jahr bei uns hier das erste mal einen Grünspanträuschling
gesehen, wußte aber damals leider nicht, ob er eßbar ist. Dies Jahr möcht
ich ihn schon mitnehmen - kann mir jemand sagen, ob er sich gut im
Mischgericht macht oder irgendwelche Eigenarten im Geschmack hat?