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Gestrige Funde *PIC*

Max, (vor 6287 Tagen)

Hallo liebe Pilzfreunde

Unmittelbar hinter meinem Arbeitsplatz im schweizerischen Mittelland steht ein grosser feuchter Tannenwald. Den suche ich ab und zu nach der Arbeit auf. Hier sehe ich Arten die ich im Jura auf Kalk nicht finden kann. Bei meinem gestrigen Besuch habe ich, im Gegensatz zum Jura ein reges Pilzwachstum angetroffen.
Zwar nichts spezielles, dafür drei mir unbekannte Arten.
Für allfällige Tipps danke ich Euch schon im voraus bestens.

Liebe Grüsse
Max

Bereitet vermutlich einen Giftanschlag vor, war nämlich mit über hundert Exemplaren vertreten. Mit cortinarius rubellus liege ich wohl nicht falsch.
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Ein Becherling mit einem Durchmesser von knapp 5cm und einem einzigen Fruchtkörper. Den bewahre ich für Uschi auf.
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Bei diesem Pilz habe ich ein Blackout. Rübling und Tellerling wollen mir nicht so recht passen.
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Ein schönes Pilzchen mit 3cm Hutdurchmesser und rosarotem Sporenpulver
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Re: Gestrige Funde

Peter S., (vor 6287 Tagen) @ Max

Hallo Max

Bei diesem Pilz habe ich ein Blackout. Rübling und Tellerling wollen mir
nicht so recht passen.

Warum sollte das nicht passen? Was aus der Waldfreundrüblingsverwandschaft oder himself - Genaueres nur mit dem Mikroskop.


Ein schönes Pilzchen mit 3cm Hutdurchmesser und rosarotem Sporenpulver

Ich denke Entoloma undatum - vergleiche mal mit Bildern.

Gruß Peter

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Re: Gestrige Funde

Max, (vor 6287 Tagen) @ Peter S.

Hallo Peter

Besten Dank.
Die Bestimmung entoloma undatum scheint ein Volltreffer zu sein!

Für den Waldfreundrübling schienen mir die Pilze fast zu gross zu sein und die sehr dichten Lamellen haben mich auch verwirrt. Geruch und Geschmack waren nicht auffällig.

Freundliche Grüsse
Max

Hallo Max
Warum sollte das nicht passen? Was aus der Waldfreundrüblingsverwandschaft
oder himself - Genaueres nur mit dem Mikroskop.
Ich denke Entoloma undatum - vergleiche mal mit Bildern.
Gruß Peter

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Re: Gestrige Funde

pilzliebhaber, (vor 6287 Tagen) @ Max

Hallo liebe Pilzfreunde
Unmittelbar hinter meinem Arbeitsplatz im schweizerischen Mittelland steht
ein grosser feuchter Tannenwald. Den suche ich ab und zu nach der Arbeit
auf. Hier sehe ich Arten die ich im Jura auf Kalk nicht finden kann. Bei
meinem gestrigen Besuch habe ich, im Gegensatz zum Jura ein reges
Pilzwachstum angetroffen.
Zwar nichts spezielles, dafür drei mir unbekannte Arten.
Für allfällige Tipps danke ich Euch schon im voraus bestens.
Liebe Grüsse
Max
Bereitet vermutlich einen Giftanschlag vor, war nämlich mit über hundert
Exemplaren vertreten. Mit cortinarius rubellus liege ich wohl nicht
falsch.

Ein Becherling mit einem Durchmesser von knapp 5cm und einem einzigen
Fruchtkörper. Den bewahre ich für Uschi auf.

Bei diesem Pilz habe ich ein Blackout. Rübling und Tellerling wollen mir
nicht so recht passen.

Ein schönes Pilzchen mit 3cm Hutdurchmesser und rosarotem Sporenpulver

Hallo Max,

eine wirklich schöne Kollektion von Cortinarius rubellus.

Zu dem Becherling ist es nicht leicht was zu sagen. Wenn der Standort an einem geschotterten (und damit aufmineralisierten) Wegrand war und in Verbindung mit den für mich im Bild erkennbaren olivgrünen Nuancen des Fruchtkörpers könnte man auf Peziza badia tippen. Das ist aber nur ein lockerer Schuss aus der Hüfte und den bitte ich nicht allzu ernst zu nehmen. Wenn dem so wäre, ist bei den ziemlich eingerollten Rändern under Größe von 5 cm der Fruchtkörper vermutlich noch ziemlich unreif.

Bei deinem Rübling handelt es sich wahrscheinlich um Rhodocollybia prolixa (früher Collybia prolixa) bzw. Rhodocollybia distorta. Das passt von der Ökologie auch sehr gut zum Cortinarius rubellus. Die Rh. prolixa und Rh. distorta werden je nach Artauffassung getrennt oder nicht. Da bin ich nicht auf dem laufenden.

Der kleine Rötling ist vermutlich Entoloma undatum. Die Art scheint nach meiner Beobachtung in diesem Jahr deutlich häufer zu sein als sonst.

Viele Grüße
pilzliebhaber

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Re: Gestrige Funde

Max, (vor 6287 Tagen) @ pilzliebhaber

Hallo Pilzliebhaber

Auch Dir besten Dank für die Hilfe.

Der drehstielige Rübling ist mir gestern gar nicht eingefallen. Ich glaube fast, der müsste es sein. Ich habe ihn erst einmal gefunden und hatte gestern das Gefühl dass ich diesen Pilz kennen sollte.

Und von entoloma undatum habe ich bislang noch gar nie etwas gehört. Aber gemäss Verbreitungsatlas wird der tatsächlich gar nicht so selten in dieser Region gefunden.

Liebe Grüsse
Max

Hallo Max,
eine wirklich schöne Kollektion von Cortinarius rubellus.
Zu dem Becherling ist es nicht leicht was zu sagen. Wenn der Standort an
einem geschotterten (und damit aufmineralisierten) Wegrand war und in
Verbindung mit den für mich im Bild erkennbaren olivgrünen Nuancen des
Fruchtkörpers könnte man auf Peziza badia tippen. Das ist aber nur ein
lockerer Schuss aus der Hüfte und den bitte ich nicht allzu ernst zu
nehmen. Wenn dem so wäre, ist bei den ziemlich eingerollten Rändern under
Größe von 5 cm der Fruchtkörper vermutlich noch ziemlich unreif.
Bei deinem Rübling handelt es sich wahrscheinlich um Rhodocollybia prolixa
(früher Collybia prolixa) bzw. Rhodocollybia distorta. Das passt von der
Ökologie auch sehr gut zum Cortinarius rubellus. Die Rh. prolixa und Rh.
distorta werden je nach Artauffassung getrennt oder nicht. Da bin ich
nicht auf dem laufenden.
Der kleine Rötling ist vermutlich Entoloma undatum. Die Art scheint nach
meiner Beobachtung in diesem Jahr deutlich häufer zu sein als sonst.
Viele Grüße
pilzliebhaber