Hallo Goldsucher,
mit Russula elaeodes gehst Du schon in die richtige Richtung.
Die grünen Heringstäublinge sind in der Zeitschrift für Mykologie Band 68/2 vom Dezember 2002 diskutiert. Russula elaeodes, der dort R.schaefferi heist, aber auch die anderen grünen kommen laut diesem Artikel unter Birken, Espen, Erlen vor. Eine Art im Nadelwald.
In meinem Sammelgebiet sind Heringstaublinge sehr häufig und zwar in vielen Farben, Formen, Größen. In einem Teil des Altenburger Stadtparkes stehen oft hunderte die ich jetzt mal als graveolens bezeichne.
Wenn ich nur genügend Kollektionen untersuche und mikroskopiere finde ich auch welche die ziemlich genau auf elaeodes oder ciatricata passen. Aber ich weiß nicht ob, zumindest an diesem Fundort, nicht doch alles das selbe ist; zumal genug Übergänge zu finden sind.
Gerade Heringstäublinge sind äuserst variabel in makroskopischen und mikroskopischen Merkmalen. Meines wissens gibt es noch keine Klärung des Komplexes. Felix schrieb ja mal, dass eine Monografie in Arbeit ist.
Viele Grüße Frank