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So viele Pilze wie an diesem WE... *PIC*

Klaas, (vor 6252 Tagen)

...hab ich das ganze Jahr noch nicht gesehen.

Hallo zusammen,
in meiner Gegend herrscht zwar großflächig noch immer gähnende Pilzleere, manchmal habe ich aber ein bisschen Glück und stehe plötzlich mittendrin. Dann traue ich mich kaum noch, einen Schritt zu machen.
Mit einer der häufigsten Pilze derzeit:
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Wahrscheinlich auf Platz 1, den Knoblauch-Geruch wird man so schnell nicht los, oft zusammen mit den oben gezeigten, mit Dachpilzen, Tintlingen, Psathyrellen und Buchenschleimrüblingen am selben Stamm:
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Auch sowas findet man am Wegrand, meine Würfel meinen A. silvaticus, ich trau den Dingern aber nicht mehr:
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Ebenso hier etwas unsicher, das sollten doch Erlen-Kremplinge sein?
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Ich nehme an, L. ventrisosospora?
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Obwohl für mich absolut unbestimmbar, finde ich diese winzigen lilablauen Entolomen immer wieder faszinierend:
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Rettichhelmlinge habe ich mir noch nie so richtig angeschaut - gehen die als M. pelianthina durch?
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Ab und zu mal ein paar Stockschwämmchen:
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Die Stäublinge bemühen sich, den Helmlingen und Schwindlingen Konkurrenz zu machen:
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Alles nicht wirklich umwerfend, aber immerhin. Dann gestern doch noch die Überaschung, ich hatte mich mal wieder verlaufen und wollte eigentlich nur zum Auto zurück, da bemerkte ich ein paar rote Flecken aus dem Augenwinkel. Ein kleines Stückchen Wald mit, naja, Birken, Eichen, Buchen, jungen und alten Fichten, eigentlich viel zu dicht, um durch zu kommen. Egal, rein, die roten Flecken wurden deutlicher:
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Dann unzählige Milchlinge, kurz darauf zeigten sich auch noch andere typische Birkenbegleiter:
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Lärchen sollten da auch irgendwo stehen:
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Auch von den Pfeffrigen nicht wenige:
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Das war mal wieder toll, zwar nicht besonders viele Arten, aber so viele schöne Pilze auf engstem Raum sehen zu dürfen.

Ach so, auf dem Weg durch das Dickicht habe ich natürlich viele hinterlistige Stolperfallen, ausgelegt für die mit offenem Plastikmesser und Jutetute bewaffneten Pilzsammler, die ich heute erstmalig sah (und deren Bestimmungen ich aus der Ferne lauschen durfte: der hat Lamellen, den kann man nicht essen...), brav entschärft.

Viele Grüße,
;)Klaas

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Re: So viele Pilze wie an diesem WE...

phragmobasidie, (vor 6252 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,

Ich nehme an, L. ventrisosospora?

ich tippe eher auf L.clypeolaria. L.ventriosospora sollte u.a. einen gelben Fuß haben.

Rettichhelmlinge habe ich mir noch nie so richtig angeschaut - gehen die als
M. pelianthina durch?

absolut!

schön, mal wieder richtig Pilze zu sehen, oder?

schöne Grüße
Robin

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Re: So viele Pilze wie an diesem WE...

Klaas, (vor 6252 Tagen) @ phragmobasidie

Hallo Robin,

da hast Du wohl Recht mit dem Wollstieligen, bin eben erst in einem Buch über den säuerlichen Geruch gestolpert.
Und ob das gut tut, mal wieder Pilze gesehen zu haben - die Aussichten sind allerdings wie üblich niederschmetternd.
Viele Grüße,
Klaas

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Re: So viele Pilze wie an diesem WE...

Stephan Weißer, (vor 6250 Tagen) @ Klaas

Ebenso hier etwas unsicher, das sollten doch Erlen-Kremplinge sein?

Waren denn Erlen in der Nähe? Der Standort sieht gar nicht danach aus. Auf einem kürzlich besuchten Seminar erfuhr ich, dass man neuerdings die schmächtigen Kahlen Kremplinge von den dicken, fleischigen 18-cm-Flatschern artmäßig trennt.

Obwohl für mich absolut unbestimmbar, finde ich diese winzigen lilablauen
Entolomen immer wieder faszinierend:

die kräftigblauen sind doch gar nicht so schwer - gegen die mit graubraunem Hut und graublauem Stiel ;-)

Auch von den Pfeffrigen nicht wenige:

Hutstruktur und Hutfarbe der abgebildeten Exemplare finde ich ziemlich merkwürdig - ich für meinen Teil würde mich nicht ohne weiteres damit zufrieden geben

Freundliche Grüße
Stephan

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Zum Krempling und Röhrling *PIC*

Klaas, (vor 6250 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

Waren denn Erlen in der Nähe? Der Standort sieht gar nicht danach aus. Auf
einem kürzlich besuchten Seminar erfuhr ich, dass man neuerdings die
schmächtigen Kahlen Kremplinge von den dicken, fleischigen
18-cm-Flatschern artmäßig trennt.

Sieht wirklich nicht so aus, das war direkt am Wegrand, wo sie den Hang vom Bach herauf wuchsen. Einige Meter weiter vorne bin ich den Abhang durchs Gebüsch nach unten gekrakselt, da standen sie truppweise um Erlen vesammelt (siehe Anhang).
Die "typischen"(so wie ich sie halt kenne) Kahlen gabs später noch im Fliegenpilz-Steini-Wäldchen, daher fühlte ich mich einigermaßen sicher, dass die Ersten keine davon waren.
Werden die Dicken Kahlen und die Dünnen auch namentlich getrennt?

die kräftigblauen sind doch gar nicht so schwer - gegen die mit graubraunem
Hut und graublauem Stiel ;-)

sagt einer, der sich mit dem Mikro auskennt, grrrr... ;)

Auch von den Pfeffrigen nicht wenige:
Hutstruktur und Hutfarbe der abgebildeten Exemplare finde ich ziemlich
merkwürdig - ich für meinen Teil würde mich nicht ohne weiteres damit
zufrieden geben

Hm, da muss ich zugeben, dass ich mir die Zunge nicht wieder verbrennen wollte.
Das Rot kam mir etwas kräftig vor, aber als die gelbe Basis zum Vorschein kam, hab ich den Einwand wieder verworfen. Meinst Du, da hätte mich eher Bitteres erwischt oder gar Mildes erwartet? C. amarellus/C. rubinus kenne ich nicht, oder noch was anderes? So viel Glück für seltenere Pilze habe ich eigentlich eher nicht.
Die Geschmacksprobe lässt sich nächstes WE hoffentlich noch nachholen (ich übe mich schonmal im Spucken..;))

Viele Grüße,
Klaas

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Re: Zum Krempling und Röhrling

Stephan Weißer, (vor 6248 Tagen) @ Klaas

Einige Meter weiter vorne bin ich den Abhang durchs
Gebüsch nach unten gekrakselt, da standen sie truppweise um Erlen
vesammelt (siehe Anhang).
Die "typischen"(so wie ich sie halt kenne) Kahlen gabs später noch
im Fliegenpilz-Steini-Wäldchen, daher fühlte ich mich einigermaßen sicher,
dass die Ersten keine davon waren.

Dann waren es wohl tatsächlich Erlenkremplinge. Wie man die von den anderen unterscheidet? Nun, da müsste ich auch erstmal nachgucken.

Werden die Dicken Kahlen und die Dünnen auch namentlich getrennt?

Da kann hier vielleicht jemand Anderes was dazu sagen

sagt einer, der sich mit dem Mikro auskennt, grrrr... ;)

Ich kenne mich nicht gut mit dem Mikro (d. h. mit mikroskopischer Rötlingsbestimmung) aus. Ich meine nur: kräftig blaue Arten gibt es einfach nicht so viele

Grüßlis nach Hessen(?)
Stephan