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Re: Hmmm...

Pilzmann, (vor 6239 Tagen) 437 Beiträge @ Schnuffel

Die von mir gegebene Erklärung, Zecken gerade herauszuziehen, ist nicht meine Erfindung, sondern ein ärztlicher Rat, den ich irgendwo gelesen habe und der mir logisch erschien. Früher habe ich beim Zeckenziehen auch immer, wie Gerhard empfiehlt, leicht (!) gedreht. Bis auf zwei Mal ging das auch immer gut. Inzwischen ziehe ich gerade, kann aber aus persönlicher Erfahrung nicht sagen, ob das statistisch gesehen besser funktioniert; weil ich seit etwa vier Jahren beim Pilzgang Gummistiefel trage und deshalb Zecken nur ganz selten noch über die Hände zum Besuch einlade. Da sehe ich die Biester aber fast immer noch vor ihren Bohrversuchen. Im erwähnten Stiefelversuchszeitraum hatte ich insgesamt nur noch eine Zecke pro Jahr (insgesamt also vier), zwei davon, als ich auf die Stiefel verzichtet hatte. Vertrauen wir also einfach mal auf die Rheumafell-Erfahrungen Schnuffels und hoffen, dass Katzen keinen artspezifischen Dreh-Impuls besitzen ;-).

Macht also mit Shakespear "Was ihr wollt."

Mit liben Grüßen, Peter!

Hallo Peter und alle anderen,
was Peter hier behauptet ist genau das Gegenteil meiner Erklärung und
zig-fachen Erfahrung. Gerade durch das leichte Drehen werden die Zecken
aus ihrer Verankerung in der Haut gelöst, und dadurch wird das
Steckenbleiben des Kopfes verhindert. Man muss dies natürlich richtig
machen: Nicht wie wild x-mal drehen und dabei den Kopf abdrehen, sondern
vorsichtig ziehen und unter Ziehen dann höchstens 1/2 Umdrehung drehen.
Dabei spürt man dann deutlich, wie hilfreich das Drehen ist.
Nachdem ich vor 17 Jahren mit der Anschaffung unserer Katze estmals eine
Zeckenzange benutzt habe, ist nie wieder ein Kopf steckengeblieben, im
Gegensatz zu vorher, wo dies in mehr als der Hälfte der Fälle vorkam.
Gruß - Schnuffel

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