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Re: orange, resupinat, Nadelholz - was nun? (5 Pic

Werner2 ⌂, (vor 6233 Tagen) 1.517 Beiträge @ Kattugla

Hallo- ich denke,dass es sich bei dem orangebraunen Porling um Pycnoporellus fulgens handelt. Der kann resupinat bis effus-reflex wachsen und kommt auch im Taunus vor. Kenne diese eher süddeutsche Art ganz gut.
Gruß Werner
.

Guten Abend Forum,
irgendwie bin ich noch immer verzweifelt guter Dinge, dass sich hier im
Hintertaunus doch wenigstens ein mageres Rotfüsschen nach draussen an die
Erdoberfläche verirren mag - es ist einfach komplett Fehlanzeige.
Ein paar müde Amaniten in rot und grün, vereinzelte Helmlinge, schrenweise
Schwefelköpfe in beiden Varianten und Stockschwämmchen (die ich dieses
Jahr glatt als Stockschwemme titulieren würde) mehr war auch nicht mehr.
Bis auf einen nach Aufmerksamkeit verlangenden Farbklecks auf dem
Nachhauseweg, auf 420m ü. NN, mitten im Fichten-Kiefern-Lärchen-Nadelgemix
an einem (vermutlich) Kiefernstubben, bzw. dem, was davon noch übrig war.
Von weitem erinnerte mich die Farbe zunächst entfernt an eine Zinnobertramete
- dazu passte der Habitus (und die Kiefer) aber nun gar nicht.
Dazu war der FK ca 1cm dick flächig über den Baumstamm gewachsen und das
Fleisch recht weich - eigentlich eher an Weichporlinge erinnernd.
Und garnicht passte der Geruch: fast parfümig süsslich.
Hier der Kandidat:
von der anderen Seite:
am Fuß des Stubbens ein weiterer FK:
Ich habe bis vorhin gelesen und geblättert und bin beim Starkriechenden
Saftporling (schauschau, noch ein Tyromyces! *g*)hängengeblieben.
Der wird im Laux als "sehr selten" beschrieben, daher bin ich arg
im Zweifel, ob da eher der Wunsch Vater meines Gedankens war.
Wenn der penetrante Gerunch nicht wäre...
Ansonsten: saftig moosgrüne Lichtungen - ohne einen einzigen Hautkopf -
Zustandsbeschreibung lässt sich in einem Bild zusammenfassen:
Aber das Licht war schön!
herzliche Grüße
die von latentem Jagdfieber gepackte
Kattugla

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