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Re: Dürre im Norden

pilzfeld ⌂, (vor 6231 Tagen) 25 Beiträge @ Ralph

Ich kann dich ein ganz bischen beruhigen. Ich habe 10 Jahre in Hamburg gewohnt und war entsetzt wie wenig dort Pilzmässig überhaupt los ist. Ich kann nur empfehlen die 40 km in den Sachsenwald zurückzulegen um dort wieder ein wenig mykologische Versöhnung zu finden. Interessanterweise gab es aber in der Stadt, ausgerechnet in den Vorgärten eigentlich immer verlässliche Aktivität (wenn auch eher so Tropfen-auf-den-Heißen-Stein-mässig.) Mittlerweile wohne ich in Bayern, und hier ist ein wahres Feuerwerk ausgebrochen. Muss am Nordwesten liegen. Meine Meinung.

lG
pilzfeld

Hallo, hier jetzt mal ein ganz banaler Eintrag: Ich bin jetzt 42 Jahre alt
und Gärtner - also immer "im Wetter".
So ein trockenes Jahr habe ich noch nie erlebt.
Es gibt bei uns einfach keine Pilze (Fruchtkörper !). Keine Steinpilze,
keine Maronen, keine Täublinge und keine Knollenblätterpilze.
Sogar Fliegenpilze und Kartoffelbovisten sind nicht da.
Das Jahr war einfach katastrophal trocken - meine Frage: Ist das Mycel
dauerhaft geschädigt ? Sind die Mykorriza-Symbiosen dauerhaft geschädigt ?
Die Bäume leiden - das ist ganz klar erkennbar. Jede Baumart hat neue
Schädlinge (Pilze, Insekten, Bakterien) - für mich eine Folge der milden
Winter.
Der Umbruch der Natur in den letzten 30 Jahren (das habe ich erlebt) ist
unglaublich !!!
Ich komme übrigens aus der nordwestlichen Richtung von Hamburg - Itzehoe.
Was meint Ihr......
Viele Grüße
Ralph

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