Hallo Olly,das mit dem Rentiermoos habe ich ......
gewusst weil Moos allgemein lange braucht um zu wachsen!Wenn ich aber im Wald
(Natur) sehe wie die Benutzer damit umgehen dann zweifle ich an der Intelligenz
von uns Menschen!!Übrigens eine kanadische Seeforelle Namaycus braucht in diesem kalten Wasser ca.10Jahre um laichbereit zu sein!Bei uns eine Forelle ca.2 Jahre ,eine 70cm Namaycus (Zwischenschonmass 65cm - 1m)von denen ich mehrere schonend zurückgesetzt habe braucht etwa 15-20Jahre bis sie so gross ist,eine Tropy ab 1m ca.15-20kg.können bis 40 Jahre alt sein!Entnahme, 1Fisch pro Tag und Person!
Grundsatz der Indianer( Natives)nimm nur das was Du selbst benötigst um zu leben(frei von mir interpretiert)Frage und was machen wir ?Antwort von mir in einer Generation dem Profit zu liebe alles kaputt!!!
Einige sogenannte Fischerkollegen haben von der respektvollen Behandlung der Fische und Natur auch hier im Yukon noch nie etwas gehört!!LG Hans
Hallo Hans,
ja, ich kann das verstehen. Ich habe selbst 1999 fast ein Monat in Manitoba
am Bloodveinriver in absoluter Wildnis verbracht. Wir sind 230 km runter
zum Lake Winnipeg gepaddelt. Gekocht wurde nur am Lagerfeuer, die einzigen
Menschen, die uns begegnet sind, waren zwei Natives, die auf Jagt waren.
Wir wurden täglich von Weisskopfseeadlern beobachtet, sahen 8.000 Jahre
alte Felszeichnungen und schliefen auf dem 20 cm-hohem Renntiermoos –
weiss jemand wie lange Renntiermoos braucht, um so alt zu werden? Etwa 50
bis 100 Jahren! Und als wir am Lake Winnipeg angekommen waren, wurden wir
regelrecht depressiv, weil wir nicht mehr zurück in die Zivilisation
wollten. Diese Reise hat mich auch ordentlich Geld gekostet, aber ich
erinnere mich nicht mehr wie viel, dafür aber sind die Bilder und Gerüche
in meinem Kopf genauso frisch, wie vor 10 Jahren. Deswegen konnte ich so
gut Deine Euphorie nachempfinden. Es ist so, als ob man das »verlorene
Glück« wieder gefunden hat.
LG,
olly