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Re: Pilzesucher und Hundehalter

Angela, (vor 9216 Tagen) 191 Beiträge @ Sven

Hmmmmmm...Irgendwie war ich immer der Meinung, dass Menschen die Pilze sammeln, Natur verbunden sind,also nicht nur Pilze mögen, sondern auch anderes aus Gottes grossem, grossem Tiergarten. Offensichtlich habe ich mich geirrt. Die meisten Hunde sind friedlich und die meisten Besitzer verantwortungsbewusst. Mir selbst ist noch nie ein aggressiver Hund im Wald begegnet. Ich habe selbst einen Windhund,der einfach laufen muss, sonst wird er völlig neurotisch. Deine Wortwahl finde ich ausgesprochen krass "Köter" und "erschießen"???? Ich hoffe, dass ich Dir niemals im Wald begegne.

Angela

Liebe Pilzfreunde!
Nachdem wir unten die Diskussion über das Verhältnis zwischen Jägern und
Pilzsuchern hatten, möchte ich auf ein weiteres, zum Teil problematisches
Verhältnis hinweisen. Ich persönlich habe mich schon oft über da Verhalten
von Hundehaltern im Wald geärgert, die ihre Köter frei laufen ließen.
Plötzlich steht da, mitten im Wald, ein zähnefletschender Hund vor einem
harmlosen Pilzsucher und aus 100 Metern Entfernung ruft Herrchen oder
Frauchen: "Der tut doch nichts!" So etwas finde ich unmöglich!
Ich hätte bei solcher Gelegenheit immer nicht übel Lust, das Tier zu
erschießen (bzw. eigentlich eher den Halter, da das Tier ja nichts für
sein verhalten kann)- leider ist dieses Verhalten jedoch ungesetzlich.
Nach der Häufung solcher Vorfälle in den letzten zwei Jahren sehe ich mich
mittlerweile gezwungen, den Wald nur noch versehen mit Pfefferspray o.ä.
zu betreten, um ggf. solch ein Tier außer Gefecht setzen zu können. Mich
würde interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt!
Pilzige Grüße
Sven

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