Mittelschweres Klumpfußrätsel *PIC*
Bevor ich für heute Ade sage, hier noch ein Schmankerl von heute.
Durch die typische KOH-Reaktion ist die Lösung gar nicht schwer.
LG Felix
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic173854.jpg)
Bevor ich für heute Ade sage, hier noch ein Schmankerl von heute.
Durch die typische KOH-Reaktion ist die Lösung gar nicht schwer.
LG Felix
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic173854.jpg)
... ohne jetzt nachzuschlagen. Gab es da nicht fulvoincarnatus bzw. arcuatorum?
LG, Lothar
- kein Text -
Hallo felix,
ich hab nicht im Kopf wie der mit KOH verfaerbt, aber ist das vielleich der nach Mehl riechende C. dionysae?
LG Christoph
Hier ist das Merkmal, welches der Pilz im deutschen Namen trägt,
gut zu sehen
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic173924.jpg)
- kein Text -
- kein Text -
Hallo,
ja, das ist er sicherlich. Der einzige der Glaucopodes mit so einer Reaktion - und daher vielleicht doch gar kein Glaucopodes?
Merkwürdig sein Verbreitungsareal, denn ich kenne die Art aus Ba.-Wü. so gut wie nicht, nur zwei Fundorte glaube ich. Aus anderen Bundesländern ebenfalls so gut wie nie berichtet. Aber in Thüringen ist er einer der häufigeren, vor allem in den Nadelwäldern auf Kalk. Zusammen mit C. varius und C. percomis eine sehr konstant anzutreffende Art, aber auch in den wärmebegünstigten Eichenmischwäldern nicht selten. Beim Cortinarienkurs vorletzte Woche hatten wir ihn an jedem Tag und auch um Jena habe ich ihn schon an etlichen Stellen gefunden. Warum ist der anderswo offenkundig so viel seltener?
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
ja wirklich interessant und "dubios": In Österreich kennen wir ihn praktisch ausschließlich durch ältere Funde, die von Moser (also dem Artbeschreiber!) selbst bzw. dessen Mitarbeitern stammen. Diese Fundorte liegen allesamt in Fichtenwäldern oder Fichten-Buchenwäldern direkt in den Alpen oder am Alpenrand, zumeist in Kalk- bzw. Dolomitgebieten, von 500 msm aufwärts, entsprechend mit eher kühlen und feuchten Klimabedingungen (1000 mm und mehr Niederschlag). Keine Fundmeldungen aus den wärmebegünstigten Regionen, seit 1990 keine aktuellen Nachweise registriert.
Zur Verbreitung in Bayern siehe
GARNWEIDNER, E. (2005): Der Goldstaub-Klumpfuß (Cortinarius aureopulverulentus), ein leicht kenntlicher, aber oft übersehener Klumpfuß in Kalk-Buchen-Fichten-Mischwäldern. - Mycol. Bav. 8: 67-71.
LG, Wolfgang
Wolfgang lag richtig!
Danke Andreas für diese zusätzlichen Infos!
LG Felix