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Fundbericht Sonntag und eine Frage

Frank H., (vor 9209 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,

nachdem ich wieder aus dem Urlaub in Südtirol da bin, habe ich heute morgen natürlich die Zeit genutzt und bin durch die Wälder gezogen. Da es bei uns letzte Woche wohl sehr intensiv geregnet hatte, war ich recht erwartungsfroh, wurde aber etwas enttäuscht. Denn trotz einer großen Feuchtigkeit im Wald, blieb die Ausbeute eher mager, bis auf zwei Ausnahmen:

Pfifferlinge, ca. 750 gr.

Täublinge, besonders der im Gerhardt als selten klassifizierte "Gelbfleckende Täubling" in großer Menge. Kann das sein oder gibt es einen ähnlichen
Täubling ???

Von Röhrlingen bei uns in Oberhessen keine Spur, und auch sonst nur vereinzelte Exemplare anderer Pilze, z.B. "Kahler Krempling".

Apropos Südtirol: Auf einer meiner Wanderungen im Grödnertal traf ich zwei Pilzsammler aus Bologna. Interessehalber schloß ich mich ihnen an, Verständigung allerdings nur in Englisch. Gefunden haben wir viele Pfifferlinge, einige Steinpilze sowie in großer Menge einen mir unbekannten Pilz, den die Italiener wohl als "Folliota" bezeichnen, und der jung sehr schmackhaft sein soll. Weiß irgen jemand um welchen Pilz es sich dabei handelt und ob er auch bei uns heimisch ist ???

Und wie sieht es sonst aus in Pilzdeutschland ???

Gruß aus dem Rothaargebirge
Frank

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Re: Fundbericht Sonntag und eine Frage

Knud L., (vor 9209 Tagen) @ Frank H.

Hi Frank,

...sowie in großer Menge einen mir
unbekannten Pilz, den die Italiener wohl als "Folliota"
bezeichnen, und der jung sehr schmackhaft sein soll. Weiß irgen jemand um
welchen Pilz es sich dabei handelt und ob er auch bei uns heimisch ist ???

Ich versuchs mit "Rate mal mit Rosenthal" oder wie ;-)

Es könnte es sich um einen Pilz der Gattung Pholiota (Schüppling) handeln, obwohl die alle ausser Ph. nameko (Jap. Stockschwämmchen) ungenissbar sind.
Wenn ich von den Ph. nameko wiederum ausgehe könnte es sein, dass hier auch das bei uns beheimatete Stockschwämmchen gemeint ist oder der bei uns unter dem Deutschen Synonym: Südlicher Schüppling, als Zuchtpilz bekannte Agrocybe aegerita.

Eine gute Beschreibung des Pilzes wäre wohl die beste Lösung, um den "Folliota" zu bestimmen. Kram doch nochmal deine Erinnerungen heraus da ist doch noch bestimmt was da? ;-)))

Und wie sieht es sonst aus in Pilzdeutschland ???

Kurz gesagt Speissepilze (Röhrlingsarten) Sch.........lecht es finden sich Russula, ein paar Amanita und halt was so an Bäumen wächst -Porlinge.

MfG Knud

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Re:also in mittelthüringen is nix los

morch, (vor 9209 Tagen) @ Frank H.

war heute mal in eisenach (wartburg,luther,bach,kennt ihr sicher)und umgebung.

da war absolut nix los.die 10 fruchtkörper die ich gefunden habe (ich denke es waren milchlinge,täublinge,und noch ein inocybe),waren sehr vertrocknet.der boden ist bis 5-10 cm völlig augetrocknet.hier fielen sogar schon grüne blätter vertrocknet von einigen bäumen.die teiche sind teilweise nur zu 80% mit wasser gefüllt. habe einen anderen pilzwanderer getroffen,der aber gerade nicht gesucht hat und mich mit ihm unterhalten.er sagte vor 2 wochen hätte es noch viele steinpilze gegeben und pfifferlinge,aber seit 2 wochen gab es keinen richtigen regen mehr,nur wenige hefige aber kurze schauer.
voriges jahr um die zeit gab es an den besuchten stellen mehr pilze als ich tragen konnte.eigentlich ist eisenach nämlich eine gute pilzecke,was mir auch einheimische oft versichert haben.ich habe da verwandtschaft und suche immer meine stellen ab ,wenn ich in eisenach bin.

MfG,morch

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Re: Fundbericht Sonntag und eine Frage

Marcus B., (vor 9209 Tagen) @ Frank H.

Hallo Pilzfreunde,
nachdem ich wieder aus dem Urlaub in Südtirol da bin, habe ich heute morgen
natürlich die Zeit genutzt und bin durch die Wälder gezogen. Da es bei uns
letzte Woche wohl sehr intensiv geregnet hatte, war ich recht
erwartungsfroh, wurde aber etwas enttäuscht. Denn trotz einer großen
Feuchtigkeit im Wald, blieb die Ausbeute eher mager, bis auf zwei
Ausnahmen: Pfifferlinge, ca. 750 gr.
Täublinge, besonders der im Gerhardt als selten klassifizierte
"Gelbfleckende Täubling" in großer Menge. Kann das sein oder
gibt es einen ähnlichen
Täubling ???
Von Röhrlingen bei uns in Oberhessen keine Spur, und auch sonst nur
vereinzelte Exemplare anderer Pilze, z.B. "Kahler Krempling".
Apropos Südtirol: Auf einer meiner Wanderungen im Grödnertal traf ich zwei
Pilzsammler aus Bologna. Interessehalber schloß ich mich ihnen an,
Verständigung allerdings nur in Englisch. Gefunden haben wir viele
Pfifferlinge, einige Steinpilze sowie in großer Menge einen mir
unbekannten Pilz, den die Italiener wohl als "Folliota"
bezeichnen, und der jung sehr schmackhaft sein soll. Weiß irgen jemand um
welchen Pilz es sich dabei handelt und ob er auch bei uns heimisch ist ???
Und wie sieht es sonst aus in Pilzdeutschland ???
Gruß aus dem Rothaargebirge
Frank

Hallo Frank

Bei mir sieht es zur Zeit auch nicht gerade perfekt aus, das einzig essbare waren diesmal 7 Filzige Gelbfüße (4 davon waren nicht madig), ansonsten gab es noch 76 Samtfußkremplinge (in allen Größen bis hin zu Riesen von über von über 20cm Hutdurchmesser), 6 Gallenröhrlinge, 1 Fliegenpilz und 1 zerfressenen Perlpilz. Ich glaube aber, das sich die Lage schon in Kürze bessern wird.

Gruß

Marcus B.

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Re: Fundbericht Sonntag und eine Frage

Rudi, (vor 9209 Tagen) @ Frank H.

Hallo Pilzfreunde,

Fundbericht Weinfranken:
Nach ziemlich viel seltenen Röhrlingen vor ca 2-3Wochen (absolute Trockenheit!)
jetzt trotz (mässig) Regen fast nix: Schwefelköpfe Blutmilchpilze , jetzt wieder der rötende Saftwirrling (Abortiporus biennis) und vor 3Tagen Amanita solitaria, der Igelstachelwulstling( oder so ähnlich, hab grade kein Pilzbuch zur Hand;=) ) Sonst gibts nur noch Ruinen vom Satanspilz, ihr könnt euch ja vorstellen, wie die riechen...
Gestern im Spessart (Hafenlohrtal) gabs nur vereinzelt Pfiffer, aber der Sapziergang war schön.
Grüsse Rudi

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Evt. die Sösung!

Gottfried, (vor 9209 Tagen) @ Frank H.

Hallo Pilzfreunde,
nachdem ich wieder aus dem Urlaub in Südtirol da bin, habe ich heute morgen
natürlich die Zeit genutzt und bin durch die Wälder gezogen. Da es bei uns
letzte Woche wohl sehr intensiv geregnet hatte, war ich recht
erwartungsfroh, wurde aber etwas enttäuscht. Denn trotz einer großen
Feuchtigkeit im Wald, blieb die Ausbeute eher mager, bis auf zwei
Ausnahmen: Pfifferlinge, ca. 750 gr.
Täublinge, besonders der im Gerhardt als selten klassifizierte
"Gelbfleckende Täubling" in großer Menge. Kann das sein oder
gibt es einen ähnlichen
Täubling ???
Von Röhrlingen bei uns in Oberhessen keine Spur, und auch sonst nur
vereinzelte Exemplare anderer Pilze, z.B. "Kahler Krempling".
Apropos Südtirol: Auf einer meiner Wanderungen im Grödnertal traf ich zwei
Pilzsammler aus Bologna. Interessehalber schloß ich mich ihnen an,
Verständigung allerdings nur in Englisch. Gefunden haben wir viele
Pfifferlinge, einige Steinpilze sowie in großer Menge einen mir
unbekannten Pilz, den die Italiener wohl als "Folliota"
bezeichnen, und der jung sehr schmackhaft sein soll. Weiß irgen jemand um
welchen Pilz es sich dabei handelt und ob er auch bei uns heimisch ist ???
Und wie sieht es sonst aus in Pilzdeutschland ???
Gruß aus dem Rothaargebirge
Frank

Hallo Frank,
als ich Folliota gelesen habe, fiel mir spontan Pholiota nameko- ein sog. "Zuchtpilz" ein. Mit deutscher Bezeichnung Reisstrohschüppling, Japanisches Stockschwämmchen und jetzt kommt's: Toskana- Pilz. Nach HAWLIK wächst dieser Pilz auf Buche, Eiche, Birke Pappel und Weide. Ich selbst habe ihn noch nicht gesehen. Allerdings habe in diesem Jahr damit einige Stammabschnitte beimpft. Nächstes Jahr kann ich Dir- wenn er es denn ist- mehr davon berichten...

Gruß G.