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Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Pilz1965, (vor 6198 Tagen)

Hallo zusammen,

habe folgendes Problem, zu Beginn meiner Pilz-Laufbahn habe ich öfter Maronen-Röhrlinge gesammelt und auch gegessen.
Anfangs konnte ich keine Beschwerden beobachten, irgendwann habe ich diese nicht mehr vertragen, es begann mit Übelkeit und nach spätestens einer Stunde habe ich mir das Ganze noch mal durch den Kopf gehen lassen (brech, würg).
Zuerst hatte ich an einen Irrläufer zwischen den Maronen gedacht, dagegen spricht, dass meine Frau ebenfalls davon gegessen hatte und keinerlei Beschwerden hatte.
Mir fiel ausserdem auch nichts ein, was mit einem Maronenröhrling verwechselt werden könnte.
Nach einigen Jahren habe ich es noch einmal probiert, mit dem gleichen Ergebnis.

Frage, hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, an was könnte das liegen, bei anderen Pilzen ist mir bisher nichts der Gleichen vorgekommen?

LG

Rüdiger

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Lothar, (vor 6198 Tagen) @ Pilz1965

Hallo Rüdiger,
"individuelle Unverträglichkeits-Reaktionen" kann es bei jedem Nahrungsmittel und bei jedem Speisepilz geben, warum nicht bei der Marone? Habe auch schon 3mal jemanden kennengelernt, der keine Steinpilze verträgt.
Ich persönlich buche die Marone ohnehin unter "ungenießbar", mir ist schon zum Kotzen, wenn ich diese Schleimbatzen bloß in den Mund bekomme. Also sammle ich erst gar keine Maronen (und andere Filz- und Schmierröhrlinge).
Gruß, Lothar

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Genau ;-)

HoBi, (vor 6198 Tagen) @ Lothar

Hallo Lothar,

seit Tschernobyl haben wir die jedenfalls nicht mehr gesammelt.
Sind die denn nicht immernoch belastet? Soviel wir wissen schon.
Was sagt der Experte dazu?

Viele liebe Grüße von

Sabine & Holger

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Von stark bis kaum belastet

HARZPILZCHEN, (vor 6198 Tagen) @ HoBi

unterschiedlich in den Gebieten.

Hallo HOBI's
In Sachsen Anhalt jedenfalls gab es jährliche Studien und Auswertungen hierzu. Habe sie leider nicht bei der Hand. Gefährlich ebenfalls Schwermetallbelastungen.
VG Hartmut

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Re: Von stark bis kaum belastet

Jens ⌂, (vor 6197 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo,
die Ergebnisse der Belastung von Maronen mit radioaktivem Cäsium 134/137 zwischen 1993 - 2004 sind hier zusammengefasst.
http://freenet-homepage.de/LVPS/MBl_14-Cs_Monitoring_Maronen_LSA_1993-2007.pdf

Die Untersuchungen wurden mW. danach einige Jahre ausgesetzt, laufen jetzt aber wieder.

Gruß Jens

unterschiedlich in den Gebieten.
Hallo HOBI's
In Sachsen Anhalt jedenfalls gab es jährliche Studien und Auswertungen
hierzu. Habe sie leider nicht bei der Hand. Gefährlich ebenfalls
Schwermetallbelastungen.
VG Hartmut

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Re: Genau ;-)

Lothar, (vor 6198 Tagen) @ HoBi

Hallo Sabine und Holger,
Halbwertszeit von Caesium 137 ist so viel ich weiß etwa 30 Jahre (von Cs 134 nur 3 oder 4 Jahre oder so). Von Cs137 ist also - Tschernobyl war ja 1986 - noch zu sagen wir irgendwo grob 2/3 der freigesetzten Substanzmenge bzw. Radioaktivität erhalten. (.. hoffe, ich verwechsele nicht die beiden Caesium-Isotope, was aber auch keine wirkliche Rolle spielen würde ....).
Allerdings dürfte die Schadwirkung einer Maronenmahlzeit kaum die Dosis von sagen wir einer Woche Rauchen übersteigen :-)
Ebenfalls viele liebe Grüße aus momentan eklig verregnetem Süden von
Lothar

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Gerhard Schuster ⌂, (vor 6197 Tagen) @ Lothar

Ich persönlich buche die Marone ohnehin unter "ungenießbar", mir
ist schon zum Kotzen, wenn ich diese Schleimbatzen bloß in den Mund
bekomme. Also sammle ich erst gar keine Maronen (und andere Filz- und
Schmierröhrlinge).
Gruß, Lothar

Hallo,
jahrelang hielt ich von Maronen als Speisepilze genau das Gleiche, bis mir jemand den Tip gab, sie mindestens einen Tag lang offen im Kühlschrank antrocknen zu lassen und niemals so viele gleichzeitig anzubraten, dass sich Flüssigkeit bildet. Seit dem stehen sie bei mir auf einer Stufe mit Steinpilzen, da sie nicht den säuerlichen Geschmack vieler anderer Filzröhrlingsarten haben. Die Cäsiumbelastung ist aber tatsächlich ein Problem, zumindest dort, wo es anno 86 regnete, als Ende April der Staub mit den radioaktiven Isotopen übers Land zog. Die Bodenbelastung mit 137 Cs ist detailliert auskartiert. Im Weserbergland haben wir Glück gehabt.
VG
Gerd

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

42, (vor 6197 Tagen) @ Gerhard Schuster

Hallo Gerd,

[...] Die Bodenbelastung mit 137 Cs ist detailliert auskartiert.

Gibt's diese Karten im Netz?

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Gerhard Schuster ⌂, (vor 6196 Tagen) @ 42

Hallo Thomas,

Gibt's diese Karten im Netz?

Ich habe intensiv gesucht und leider keine brauchbare Karte im Netz gefunden.
Die DGfM bietet ein PDF zum Thema an mit einer groben Karte.
Für Berlin und Bayern habe ich Karten im Netz entdeckt.
VG
Gerd

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

42, (vor 6196 Tagen) @ Gerhard Schuster

Hallo Gerd,

Für Berlin und Bayern habe ich Karten im Netz entdeckt.

Hast Du zur Bayernkarte einen Link?

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Lothar, (vor 6197 Tagen) @ Gerhard Schuster

Hallo Gerd,
vielen Dank für den interessanten Tipp - werde ich (wohl erst im nächsten Jahr) mal ausprobieren :-)
LG, Lothar

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Stephan Weißer, (vor 6197 Tagen) @ Gerhard Schuster

Gut, dass du darauf hinweist, dass man aus einem gefundenen Speisepilz erst dann etwas gut Schmeckendes macht, wenn man ein für diesen Pilz passendes Rezept anwendet. Wer Maronen so zubereitet, dass sie schleimig werden, sollte das Rezept wechseln.

Insgesamt kann ich die Meinung der Anderen über die Minderwertigkeit von Maronen nicht teilen, denn so zubereitet wie hier beschrieben (und eben nicht so "feucht", wie man das bei Pfifferlingen o. ä. machen würde!) kommt ihr leicht süßlich-zarter steinpilziger Geschmack gut zur Geltung. Und selbstverständlich unterstütze ich auch nicht die Meinung, dass ein Pilz deswegen minderwertig ist, weil er häufig vorkommt (oder auf Streu/Holz/Holzhäcksel wächst, komisch aussieht usw...).

Und zum Thema Unverträglichkeit: Schade, aber dass muss man akzeptieren. Es gibt noch andere gute Pilzarten. Bei Maronen, die ja besonders schnell und oft auch vor Ort verderben, ist immer auch eine "unechte" Pilzvergiftung durch übergegangene Eiweißstoffe in Betracht zu ziehen.

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Lothar, (vor 6197 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

Wer Maronen so zubereitet, dass sie schleimig werden, sollte das Rezept wechseln.

... oder Maronen, so wie ich, meiden. Ich finde, Maronen sind immer schleimig, selbst dann (allerdings zugegebenermaßen deutlich geringer), wenn sie getrocknet sind. Für mich persönlich sind sie trotz ihres zugegebenermaßen guten Geschmackes wegen der Konsistenz deshalb +- ungenießbar - was ich meiner Erfahrung nach mit vielen anderen (die natürlich alle wie ich zu blöde zum Kochen sind), natürlich nicht mit allen teile. Den konstruktiven Tipp mit dem Trocknenlassen im Kühlschrank werde ich mal ausprobieren, mache mir aber nur begrenzte Hoffnung.
Ich finde jedenfalls Deinen mindestens süffisanten Ton absolut unangebracht (oder nehme ich hier mal wieder etwas wahr, was so gar nicht gemeint war?).

Insgesamt kann ich die Meinung der Anderen über die Minderwertigkeit von
Maronen nicht teilen,

... das hat auch gar niemand von Dir verlangt

Und selbstverständlich unterstütze ich auch nicht die Meinung,
dass ein Pilz deswegen minderwertig ist, weil er häufig vorkommt (

... ich kenne auch sonst niemanden, der dies tut. Mir schmecken z.B. Stockschwämmchen, Hallimasch, Flockenstielige Hexenröhrlinge (am liebsten getrocknet) oder auch Wiesenchampignon (ach ja, die sind ja heutzutage selten geworden) ausgesprochen gut.

Und zum Thema Unverträglichkeit: Schade, aber dass muss man akzeptieren.

Da freuen sich sicher die Betroffenen, dass Du ihr Problem immerhin akzeptierst, .... aber offenbar nicht die Tatsache, dass man die Konsistenz von Maronen schrecklich findet? Du scheinst eine seltsame Vorstellung von Toleranz zu haben.

Nix für ungut, aber das musste einfach gesagt sein.
LG, Lothar

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Stephan Weißer, (vor 6196 Tagen) @ Lothar

Wer Maronen so zubereitet, dass sie schleimig werden, sollte das Rezept
wechseln.

Das war meines Erachtens unabhängig von irgendwelchen beteiligten Personen formuliert. Und es war auch kein direktes Repost auf deinen Beitrag. Wenn du dich trotzdem angesprochen fühlst, kann ich es halt nicht ändern.

Ich finde, Maronen sind immer
schleimig, selbst dann (allerdings zugegebenermaßen deutlich geringer),
wenn sie getrocknet sind.

Wie wäre es nächsten Herbst mit einer Wette: ich brate dir die Maronen so, dass sie nicht schleimig sind - wenn ich es nicht schaffe, muss ich an dich irgendwas zahlen.

Insgesamt kann ich die Meinung der Anderen über die Minderwertigkeit von
Maronen nicht teilen,
... das hat auch gar niemand von Dir verlangt

das soll doch nichts anderes heißen als: "Ich selber finde Maronen nicht minderwertig", nur mit anderen Worten

Und zum Thema Unverträglichkeit: Schade, aber dass muss man akzeptieren.
Da freuen sich sicher die Betroffenen, dass Du ihr Problem immerhin
akzeptierst, .... aber offenbar nicht die Tatsache, dass man die
Konsistenz von Maronen schrecklich findet? Du scheinst eine seltsame
Vorstellung von Toleranz zu haben.

Mit "man" hatte ich nicht mich selber gemeint, ich meinte stattdessen, die Betroffenen müssten es akzeptieren, dass sie eine Unverträglichkeit haben, und sich dann eben diesen Pilz sparen. Andernfalls hätte ich geschrieben "das muss ich akzeptieren".

Aber vielleicht sollte ich künftig besser zu einer geposteten Meinung keine Gegenmeinung mehr schreiben, du bist schließlich nicht der erste, der so reagiert.

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Lothar, (vor 6196 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

Das war meines Erachtens unabhängig von irgendwelchen beteiligten Personen
formuliert. Und es war auch kein direktes Repost auf deinen Beitrag.

... es macht für mich nicht wirklich einen Unterschied, ob ich der einzige Gemeinte oder einer unter mehrerern bin, sorry.

Wenn du dich trotzdem angesprochen fühlst, kann ich es halt nicht ändern.

... kannst Du nicht. Fühle ich mich.

Wie wäre es nächsten Herbst mit einer Wette: ich brate dir die Maronen so,
dass sie nicht schleimig sind - wenn ich es nicht schaffe, muss ich an
dich irgendwas zahlen.

... sicher musst Du nichts zahlen,das wäre ja mehr als albern. Falls es sich irgendwann einmal ergeben sollte, dass Du für mich (und andere) Maronen zubereitest, habe ich nichts dagegen. Lasse mich dann auch gerne überzeugen.

Aber vielleicht sollte ich künftig besser zu einer geposteten Meinung keine
Gegenmeinung mehr schreiben, du bist schließlich nicht der erste, der so
reagiert.

... wenn ich nicht der Einzige bin, der so reagiert, dann würde ich mir vielleicht einmal überlegen, ob es an der Art Deiner Formulierungen liegt (daran könnte man ja eventuell arbeiten - man nennt die Fähigkeit, andere kränkende Bemerkungen zu vermeiden, übrigens Empathie). Wäre ja vielleicht eine Möglichkeit.

Nix für ungut - aber ich bevorzuge klare Worte gegenüber heimlichem Beleidigtsein.
LG, Lothar

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Stephan Weißer, (vor 6195 Tagen) @ Lothar

... wenn ich nicht der Einzige bin, der so reagiert, dann würde ich mir
vielleicht einmal überlegen, ob es an der Art Deiner Formulierungen liegt
(daran könnte man ja eventuell arbeiten - man nennt die Fähigkeit, andere
kränkende Bemerkungen zu vermeiden, übrigens Empathie). Wäre ja vielleicht
eine Möglichkeit.

Ich habe mir das schon öfters überlegt, und ich glaube, dass du recht hast. Meine Art zu formulieren passt wohl nicht in ein Internet-Forum, weil es da in mehr oder weniger regelmäßigen Zeitabständen immer wieder zur Auslösung von Konflikten kommt (Stichwort Ninaa, Stichwort Pilzmann usw. usw.) - nämlich immer dann, wenn ich zu einer geposteten Meinung eine Gegenmeinung schreibe. Diese Gegenmeinung empfinden die anderen immer gleich als Kränkung. Ich weiß jetzt nicht genau, ob in der Art meiner Formulierung die Kränkung liegt, oder in der Tatsache an sich, dass die Gegenmeinung kommt.

Im richtigen Leben kriege ich es mit der Kränkungsvermeidung merkwürdigerweise besser hin. Aber für mich ist das jetzt schon ein deutlicher Hinweis, dass ich mich eigentlich viel zuviel im Internet rumtreibe und stattdessen mehr ins reale Leben und seine Bevölkerung investieren sollte.

Also tschüß
Stephan

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Lothar, (vor 6195 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,
klar, das ist die logische Reaktion - Rückzug! (ich hoffe, der sarkastische Ton kommt bei Dir an). Beleidigtes Zurückziehen ist natürlich viel naheliegender als mögliche andere Reaktionen.

"Ich weiß jetzt nicht genau, ob in der Art meiner
Formulierung die Kränkung liegt, oder in der Tatsache an sich, dass die
Gegenmeinung kommt."

... zumindest im aktuellen Fall kann ich Dich aufklären. Eine Meinung, dass Maronenröhrlinge sehr leckere, wohlschmeckende, meinetwegen auch niemals schleimige Pilze sind, hätte mich keineswegs gestört.

"Hinweis, dass ich mich eigentlich viel zuviel im Internet
rumtreibe und stattdessen mehr ins reale Leben und seine Bevölkerung investieren sollte."

... nun ja, da kann vielleicht was dran sein. Das Internet hat schon ein gewisses Suchtpotential, gerade die Foren.

Was mich betrifft, so tut mir nun fast leid, meine Meinung geschrieben zu haben - wusste ich doch nicht, dass sie auf eine solche Mimose treffen würde, die da gleich mit Rückzug reagiert.
Die ganze Sache ist eigentlich die Minuten nicht wert, die wir beide ihr nun zugestanden haben. Ob man Maronenröhrlinge nun lecker findet oder nicht - und auch, ob vielleicht jemand anderes sich unbeholfen und kränkend ausdrückt, sind eigentlich Dinge, die viel zu unwichtig sind, um sich damit herumzuschlagen.
In diesem Sinne entschuldige ich mich für meinen Beitrag - ich habe wohl auch zu empfindlich reagiert (nicht immer, aber manchmal eine meiner Schwächen).
Herzlichen Gruß, Lothar

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

HARZPILZCHEN, (vor 6198 Tagen) @ Pilz1965

Hallo Rüdiger

Vielleicht hast du unwissentlich Xerocomus moravicus gegessen. Der Mährische Filtröhrling kam nach Bestimmungsarbeiten in unsere Pfanne, statt ins Herbar oder Kompost.

Ein unliebsames Geschenk, wie wir erfahren mußten. Ziemlich heftige Beschwerden, oben und unten. Ja ja, ich weiß, solch Raritäten soll man ja nicht essen.

VG Hartmut

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Pilz1965, (vor 6198 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Rüdiger
Vielleicht hast du unwissentlich Xerocomus moravicus gegessen. Der Mährische
Filtröhrling kam nach Bestimmungsarbeiten in unsere Pfanne, statt ins
Herbar oder Kompost.
Ein unliebsames Geschenk, wie wir erfahren mußten. Ziemlich heftige
Beschwerden, oben und unten. Ja ja, ich weiß, solch Raritäten soll man ja
nicht essen.
VG Hartmut

Hallo Hartmut,

man soll ja niemals nie sagen, aber eine Verwechslung schließe ich auch deswegen aus, da ich nach der ersten Unverträglichkeit zum einen insgesamt 2 furchtlose Selbstversuche im Abstand von mehreren Jahren unternommen habe (mit dem gleichen Ergebnis) und meine Frau auch davon gegessen hatte, ohne irgendwelche Beschwerden.

LG

Rüdiger

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Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen

Lothar, (vor 6198 Tagen) @ Pilz1965

Hallo Hartmut,
man soll ja niemals nie sagen, aber eine Verwechslung schließe ich auch
deswegen aus, da ich nach der ersten Unverträglichkeit zum einen insgesamt
2 furchtlose Selbstversuche im Abstand von mehreren Jahren unternommen
habe (mit dem gleichen Ergebnis) und meine Frau auch davon gegessen hatte,
ohne irgendwelche Beschwerden.
LG
Rüdiger

.... abgesehen davon, dass X. moravicus eine wirklich seltene Art ist - die Wahrscheinlichkeit ist mehr als gering.
LG,Lothar