Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen
Gut, dass du darauf hinweist, dass man aus einem gefundenen Speisepilz erst dann etwas gut Schmeckendes macht, wenn man ein für diesen Pilz passendes Rezept anwendet. Wer Maronen so zubereitet, dass sie schleimig werden, sollte das Rezept wechseln.
Insgesamt kann ich die Meinung der Anderen über die Minderwertigkeit von Maronen nicht teilen, denn so zubereitet wie hier beschrieben (und eben nicht so "feucht", wie man das bei Pfifferlingen o. ä. machen würde!) kommt ihr leicht süßlich-zarter steinpilziger Geschmack gut zur Geltung. Und selbstverständlich unterstütze ich auch nicht die Meinung, dass ein Pilz deswegen minderwertig ist, weil er häufig vorkommt (oder auf Streu/Holz/Holzhäcksel wächst, komisch aussieht usw...).
Und zum Thema Unverträglichkeit: Schade, aber dass muss man akzeptieren. Es gibt noch andere gute Pilzarten. Bei Maronen, die ja besonders schnell und oft auch vor Ort verderben, ist immer auch eine "unechte" Pilzvergiftung durch übergegangene Eiweißstoffe in Betracht zu ziehen.