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Rauchblättriger Schwefelkopf? *PIC*

frank2507, (vor 6194 Tagen)

Diese Pilze habe ich auf Waldboden gefunden, es war kein direkter Zusammenhang mit Nadelholz erkennbar. Vom Aussehen tippe ich auf den rauchblättrigen Schwefelkopf, aber ist der nicht strikt an Nadelholz gebunden? Geschmack ist mild, keine Spur von grünlicher Färbung in den Lamellen erkennbar.

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

Roland Albrecht, (vor 6193 Tagen) @ frank2507

Diese Pilze habe ich auf Waldboden gefunden, es war kein direkter
Zusammenhang mit Nadelholz erkennbar. Vom Aussehen tippe ich auf den
rauchblättrigen Schwefelkopf, aber ist der nicht strikt an Nadelholz
gebunden? Geschmack ist mild, keine Spur von grünlicher Färbung in den
Lamellen erkennbar

Hallo Frank,
der Rauchblättrige bzw. Graublättrige Schwefelkopf wächst mitunter auch auf
Nadelholzstücken oder auf Wurzeln die im Boden verborgen sind.
Ich würde ihn jedenfalls essen - sofern er wirklich völlig mild ist und
ansprechend im Geruch ist. Garantie kann ich jedoch nicht geben !

Gruß Roland

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

metalmucki, (vor 6193 Tagen) @ frank2507

Hi Frank,

würde ich auch tippen; aber ich bin kein Experte. Vielleicht schreibt ja noch jemand?!

LG Stefan

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

frank2507, (vor 6193 Tagen) @ metalmucki

Hi Frank,
würde ich auch tippen; aber ich bin kein Experte. Vielleicht schreibt ja noch
jemand?!
LG Stefan

Danke für die bisherigen Antworten. Vor dem Verzehr einer mir bisher nicht wirklich bekannten Art möchte ich mich natürlich "rückversichern". Vor 20 Jahren hatte ich munter Stockschwämmchen gesammelt, ohne überhaupt von der Existenz eines Gift-Häublings zu wissen ...

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

Pilzmann, (vor 6192 Tagen) @ frank2507

Hallo Frank,

sieht mir stark nach Hypholoma capnoides aus. Dass auch erkennbar Nadeln auf deinem Foto sind, verstärkt diesen Eindruck. Weil es hier aber mindestens 13 Hypholoma-Arten gibt, würde ich die Pilze nicht essen. Geruch lecker pilzig und Geschmack dito würden meinen Verdacht bestärken, dass er einfach auf vergrabenem Nadelholz wuchs und der ist, für den du ihn hälst. Wenn aber nur ein Quäntchen Unsicherheit bleibt, isst man solche Beute nicht. Die wenigsten Leute von denen, die an Pilzvergiftungen gestorben sind, sind daran gestorben, dass sie einen Pilz nicht gegessen haben. Rein statistisch, logisch gesehen liegt deren Rate bei 0,0 %.

Mit liebem Gruß, Peter!

Diese Pilze habe ich auf Waldboden gefunden, es war kein direkter
Zusammenhang mit Nadelholz erkennbar. Vom Aussehen tippe ich auf den
rauchblättrigen Schwefelkopf, aber ist der nicht strikt an Nadelholz
gebunden? Geschmack ist mild, keine Spur von grünlicher Färbung in den
Lamellen erkennbar.

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

42, (vor 6190 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Peter,

Die wenigsten Leute von denen, die an Pilzvergiftungen gestorben
sind, sind daran gestorben, dass sie einen Pilz nicht gegessen haben. Rein
statistisch, logisch gesehen liegt deren Rate bei 0,0 %.

Hmmm, die Leute, die Pilze NICHT essen, sterben bekanntermaßen an Schädelbruch:

Treffen sich zwei alte Kumpels:
"Na, wie geht's denn so?"
"Na, es geht. Ich bin schon das dritte mal Witwer!"
"Was! Das tut mir aber leid. Woran ist denn deine erste Frau gestorben?"
"Sie hat giftige Pilze gegessen."
"Oh nein - und die Zweite?"
"Sie hat auch giftige Pilze gegessen!"
"Das gibts doch nicht - und die dritte?"
"Ach, die hatte einen Schädelbruch!"
"Wie ist denn das passiert?"
"Sie wollte ihre Pilze nicht essen!"

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

Pio, (vor 6190 Tagen) @ frank2507

Diese Pilze habe ich auf Waldboden gefunden, es war kein direkter
Zusammenhang mit Nadelholz erkennbar. Vom Aussehen tippe ich auf den
rauchblättrigen Schwefelkopf, aber ist der nicht strikt an Nadelholz
gebunden? Geschmack ist mild, keine Spur von grünlicher Färbung in den
Lamellen erkennbar.

Hallo Frank,

vom Aussehen her könnten es die Rauchblätterigen sein, völlig unverbindlich natürlich. Ich habe vor längerer Zeit sehr viele davon in sächsischen Fichtenwäldern gefunden, übrigens vor allem im März. Dort wuchsen sie in großen Mengen unmittelbar auf dem Waldboden, aber in Wirklichkeit sicherlich auf den Fichtenwurzeln. Gestern habe ich zufällig ein paar hier in Brandenburg an Kiefernstubben gefunden. Das kommt aber hier ganz selten mal vor. Große Mengen habe ich bisher nur an Fichten gefunden, die es hier in Brandenburg kaum gibt. Vor längerer Zeit habe ich in einem Berliner Stadtpark große Mengen Hallimasch gefunden, die auch direkt auf dem Rasen standen. Aber es gab garantiert auch eine Verbindung zu den Baumwurzeln.

Viele Grüße - Pio

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

Thomas Pruß, (vor 6190 Tagen) @ frank2507

Moin Frank,
dein Bild ist etwas überbelichtet, und so habe ich es mal ein wenig bearbeitet. Danach kamen die Farben etwas besser raus, und von daher würde ich auch die Empfehlung "Rauchblättriger Schwefelkopf" geben. Hast du ihn probiert? Mir schmeckt er angenehm buttrig/pilzig und mild. Die Rauchblättrigen sind in meiner Gegend sehr oft in Nadelgehölzen zu finden, auch auf dem Boden.
Wenn ich dem Wuchsort eine überragende Bedeutung zukommen lassen wollte, hätte ich dieses und letztes Jahr keine Hallimasch sammeln dürfen. Die waren nämlich alle zu faul, die Baumstubben zu erklimmen und wuchsen fast alle aus dem Waldboden. Allerdings konnte man anhand der Ausbreitung der Fruchtkörper manchmal ganz schön den Verlauf der Baumwurzeln nachverfolgen, auf denen sie wuchsen.

Grüßlis
Thomas

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Re: Rauchblättriger Schwefelkopf?

frank2507, (vor 6190 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Frank,
dein Bild ist etwas überbelichtet, und so habe ich es mal ein wenig
bearbeitet. Danach kamen die Farben etwas besser raus, und von daher würde
ich auch die Empfehlung "Rauchblättriger Schwefelkopf" geben.
Hast du ihn probiert? Mir schmeckt er angenehm buttrig/pilzig und mild.
Die Rauchblättrigen sind in meiner Gegend sehr oft in Nadelgehölzen zu
finden, auch auf dem Boden.
Wenn ich dem Wuchsort eine überragende Bedeutung zukommen lassen wollte,
hätte ich dieses und letztes Jahr keine Hallimasch sammeln dürfen. Die
waren nämlich alle zu faul, die Baumstubben zu erklimmen und wuchsen fast
alle aus dem Waldboden. Allerdings konnte man anhand der Ausbreitung der
Fruchtkörper manchmal ganz schön den Verlauf der Baumwurzeln
nachverfolgen, auf denen sie wuchsen.
Grüßlis
Thomas

Hallo!
Danke für die Info der letzten Beiträge. Meine Kamera ist schon etwas "in die Jahre gekommen" und hat Probleme mit der Fokussierung, Weißabgleich und Farbwiedergabe.
Jedenfalls handelt es sich NICHT um den grünblättrigen Schwefelkopf. Daraus aber abzuleiten, es müsse sich zwingend um den rauchblättrigen Schwefelkopf handeln, ist wohl zu kurz gegriffen.
Jedenfalls sehe ich unter diesen Umständen vom Verzehr ab. Gestern hatte ich eine große Stockschwämmchenpfanne, die waren auch nicht schlecht. Und seit ich mehrfach den Gifthäubling gefunden und direkten Vergleich zwischen beiden Pilzen hatte, traue ich mir auch insoweit eine sichere Unterscheidung zu.

Gruß,
Frank