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Hübsche, siamesische Inocybe mit Frage *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6188 Tagen)

Hallo, zusammen
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Nach Dachpilzchen nun wieder eine Frage zu hübschen Risspilzchen:

Dieses Inocyben-Pärchen überliess mir Kollege Erich Herzig zu treuen Händen.
Fundort: Gras neben gehäckseltem Jogging-Weg.

Meine Mikroskopische Analyse:
- Sporen 9.5 x 5.5
- Cheilozystiden sehr dickwandig, schlank-spindelig, 70 x 10, Wandstärke bis 2 Tausendstel.
- Pleurozystiden ebenso.
- Kaulozystiden bis gegen das untere Stieldrittel vorhanden,
oben sehr gedrängt, ebenfalls dickwandig.

Ich komme mit "Stangl" auf Inocybe sindonia

Falls das zutrifft, hat er (bei allem Respekt)
beim Eingansschlüssel auf Seite 12 etwas gepfuscht.
Da muss man die Kaulzystiden im unteren Stielteil tapfer ignorieren,
um richtig über Seite 15 (Subsection Cortinae, glattsporige Arten)
zum Pilz zu gelangen.
Im Beschrieb ist er dann lustigerweise wieder mit mir einer Meinung,
dass sie bis unten gehen dürfen.

Bei B&K kommt man hingegen in wenigen Schlüsselschritten
ganz einfach zu diesem Pilz.

Etwas irritierend bei meiner Aufsammlung die Sporengrösse.
Sie liegt am oberen Limit.
Meine Sporen waren 9.5 lang, einige bis 10.
Deutet das auf einen anderen Pilz hin?

Hier noch die Bilder:

Inocybe sindonia (Fr.) P. Karst. - Wolligfädiger Risspilz

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Cheilozystiden:

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Pleurozystiden:

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Sporen:

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Frage dazu:

Stimmt die Bestimmung?
Oder deutet die Sporengrösse am oberen Limit auf einen anderen Pilz?

Lieben Gruß, Harald Andres

Eintrag gesperrt
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Alles richtig

Helmut, (vor 6188 Tagen) @ Harald Andres Schmid

würde ich sagen. Die Art war auch eine meiner ersten Fehlbestimmungen. Wenn man junge Fruchtkörper dabei hat, ist es kein Problem: Die meist deutliche Cortina verrät die Cortinatae.

Die Art riecht auch - mehr oder weniger deutlich - nach "Waschküche".

Gruß

Helmut

Hallo, zusammen

Nach Dachpilzchen nun wieder eine Frage zu hübschen Risspilzchen: Dieses
Inocyben-Pärchen überliess mir Kollege Erich Herzig zu treuen Händen.
Fundort: Gras neben gehäckseltem Jogging-Weg.
Meine Mikroskopische Analyse: - Sporen 9.5 x 5.5
- Cheilozystiden sehr dickwandig, schlank-spindelig, 70 x 10, Wandstärke bis
2 Tausendstel.
- Pleurozystiden ebenso.
- Kaulozystiden bis gegen das untere Stieldrittel vorhanden,
oben sehr gedrängt, ebenfalls dickwandig.
Ich komme mit "Stangl" auf Inocybe sindonia
Falls das zutrifft, hat er (bei allem Respekt)
beim Eingansschlüssel auf Seite 12 etwas gepfuscht.
Da muss man die Kaulzystiden im unteren Stielteil tapfer ignorieren,
um richtig über Seite 15 (Subsection Cortinae, glattsporige Arten)
zum Pilz zu gelangen.
Im Beschrieb ist er dann lustigerweise wieder mit mir einer Meinung,
dass sie bis unten gehen dürfen.
Bei B&K kommt man hingegen in wenigen Schlüsselschritten
ganz einfach zu diesem Pilz.
Etwas irritierend bei meiner Aufsammlung die Sporengrösse.
Sie liegt am oberen Limit.
Meine Sporen waren 9.5 lang, einige bis 10.
Deutet das auf einen anderen Pilz hin?
Hier noch die Bilder: Inocybe sindonia (Fr.) P. Karst. - Wolligfädiger
Risspilz


Cheilozystiden:

Pleurozystiden:

Sporen:

Frage dazu: Stimmt die Bestimmung?
Oder deutet die Sporengrösse am oberen Limit auf einen anderen Pilz?
Lieben Gruß, Harald Andres