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Kleines, einfaches (?) Mikro-Räsel *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6179 Tagen)

Hallo, zusammen

Gestern Abend hatte ich sehr spät noch Lust,
mir noch ein Stündchen am Mikroskop zu gönnen.

Aus den Myko-Pendenz-Schächtelchen, die im Kühlschrank
sich bis oben stapeln, suchte ich mir ein Pilzchen heraus,
das ich noch nie unter dem scharfen Glas hatte.

Das schafft nach und nach wieder etwas Platz für Käse, usw.

Hier das hübsche Ergebnis.

Das erste Präparat ist in Kongorot.
An den Farben des zweiten Fotos ist nichts gedreht,
genauso habe ich mein Präparat unter dem Mik gesehen.

Frage:
Was ist das für ein Pilz?

[image]

[image]

Gruß, Harald Andres

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Nachtrag

Harald Andres Schmid, (vor 6179 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Das zweite Präparat ist natürlich nicht in Wasser,
das ist klar.
Aber das ist Teil des Rätsels.
Vermutlich ist die Lösung für Euch sehr einfach.

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Re: Kleines, einfaches (?) Mikro-Räsel

MartinB, (vor 6179 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

mein Tip ist: metuloide Zystiden von Hohenbuhelia.

Herzlich,

Martin

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Tipp *PIC*

Gelbfieber, (vor 6179 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo und guten Abend Harald Andres,

spitze dickwandige Zystiden deren Spitze inkrustiert sind gibt es wahrscheinlich etliche, ich sehe da keinen Ansatz für eine Bestimmung.
Färbemittel sind, ich verwende so gut wie keine, Kongo (hast du genannt) und so geht es zumindest aus dem von mir bearbeiteten zweiten Bildchen hervor, Baumwollblau. Beim bearbeiteten Bildchen „Kongo“ sieht man recht eindrucksvoll die rel. natürlich, fast wie in Wasser mikroskopierte, grünliche hyaline Spitze der Zystide.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

[image]

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ich habe mir ein "e" gkauft... ;-)

MartinB, (vor 6179 Tagen) @ MartinB

und es heißt jetzt Hohenbuehelia...

Gruß,

Martin

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-.-

Jule, (vor 6179 Tagen) @ Gelbfieber

Woher wusste ich das........

Schön wieder an "farblastigen Bildern" rumbasteln....NO COMMENT!

lg

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;-) *oT*

MartinB, (vor 6179 Tagen) @ Jule

- kein Text -

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Nix Baumwollblau...

Harald Andres Schmid, (vor 6179 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo,
Ich habe kein Baumwollblau verwendet.
Gruss, Harald Andres

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Hmpf, ... na sowas *oT*

zuehli ⌂, (vor 6179 Tagen) @ Harald Andres Schmid

- kein Text -

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Re: -.-

Peter W., (vor 6179 Tagen) @ Jule

Ihr werdet keine Freundinnen ;-), was ich aber verstehen kann.

Warst du überhaupt in St. Oswald? Habe dich garnicht gesehen.

Gruß Peter

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Re: Nix Baumwollblau...

Andreas ⌂, (vor 6178 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo,
Ich habe kein Baumwollblau verwendet.
Gruss, Harald Andres

Hallo Harald Andres,

nee, das war sicherlich Brilliantkresylblau, nicht wahr?

beste Grüße,
Andreas

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Auch Tipp

Andreas ⌂, (vor 6178 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi,

spitze dickwandige Zystiden deren Spitze inkrustiert sind gibt es
wahrscheinlich etliche, ich sehe da keinen Ansatz für eine Bestimmung.

Ich schon, es können meiner Meinung nach nur die Zystiden von Hohenbuehelia sein. Ich kenne keine andere Gattung mit metachromatischen Lamprozystiden.

Färbemittel sind, ich verwende so gut wie keine, Kongo (hast du genannt) und
so geht es zumindest aus dem von mir bearbeiteten zweiten Bildchen hervor,
Baumwollblau.

Tja, in dem Fall denke ich, dass Du das zweite Bild kaputtkorrigiert hast. Das Violettrosa dürfte kein Farbstich sein, sondern eben die metachromatische Reaktion auf Brilliantkresylblau.

beste Grüße,
Andreas

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Auflösung: Metachromatik bei Faerberia *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6178 Tagen) @ Andreas

Hallo, zusammen

Andreas hat es richtig gesehen.
Metachromatik.

Ich habe in Funga nordica gelesen, dass die
Zystiden von

Faerberia carbonaria (Albertini et Schweiniz) Pouzar - Kohlen-Leistling

[image]

"strongly metachromatic" seinen.

Das wollte ich natürlich gleich ausprobieren.
Ich finde die Reaktion auf Brillantkresilblau
sehr hübsch.

Uschi hat, wie schon erwähnt, diese Reaktion
"zurückkorrigiert."

Gruß, Harald Andres

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Re: Auch Tipp

Andreas ⌂, (vor 6178 Tagen) @ Andreas

Hallo Uschi,
Ich schon, es können meiner Meinung nach nur die Zystiden von Hohenbuehelia
sein. Ich kenne keine andere Gattung mit metachromatischen
Lamprozystiden.
Tja, in dem Fall denke ich, dass Du das zweite Bild kaputtkorrigiert hast.
Das Violettrosa dürfte kein Farbstich sein, sondern eben die
metachromatische Reaktion auf Brilliantkresylblau.
beste Grüße,
Andreas

Hallo,

na, da hab ich mich mit Hohenbuehelia natürlich schön blamiert. So gehts, wenn man schnell was schreibt ohne vorher nochmal nachuzgucken. Faerberia hat metachromatische Zystiden, von Hoehenbuehelia ist dies nicht bekannt.

beste Grüße,
Andreas

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Re: -.-

Jule, (vor 6178 Tagen) @ Peter W.

Ihr werdet keine Freundinnen ;-), was ich aber verstehen kann.

Nur über meine Leiche! Wer mich gleich in meinen Anfängen der Mikroskopie meint so runterbuttern zu müssen, hat keine Gnade von mir zu erwarten!!

Warst du überhaupt in St. Oswald? Habe dich garnicht gesehen.

Die Exkursion bei Hohenwarthe oder eine andere? Bin nur 1,65...könnte also daran liegen:D:D

Lg Jule

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Re: Auch Tipp

Gelbfieber, (vor 6178 Tagen) @ Andreas

Hallo und guten Tag Andreas,

Tja, in dem Fall denke ich, dass Du das zweite Bild kaputtkorrigiert hast. Das Violettrosa dürfte kein Farbstich sein, sondern eben die metachromatische Reaktion auf Brilliantkresylblau.

da beide Mikrobilder einen gelblichen Hintergrund haben und bei Bild 1 bislang keine Beanstandungen eingegangen sind, denke ich das beide von mir korrekt bearbeitet wurden. Bei solch einer Beleuchtung oder was auch immer diesen gelblichen Farbton hervorruft bekommst du nie ein neutrales Bild in dem die Merkmale farbecht dargestellt werden.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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Re: Auch Tipp

DirkW, (vor 6178 Tagen) @ Gelbfieber

liebe uschi,

deine beiträge sind mir manchmal ein echtes rätsel ... ohne scheiß. mir ist schlechterdings nicht der geringste anlass sichtbar, warum es hier etwas zu "korrigieren" gibt, wenn eine zystide in kongorot dargestellt wird und anschließend eine farbreaktion in einem anderen medium.
noch bedenklicher als solche inhaltlichen blindgänger finde ich allerdings deine (übliche) reaktion auf die anschließenden (verständlichen) irritationen.
so, das musste ich mal loswerden ...
viele grüße
dirk

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Re: MEINE Farbkorrektur *PIC*

MartinB, (vor 6178 Tagen) @ Der Juergen

Coole Idee:

[image]

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Re: MEINE Farbkorrektur *PIC*

AK_CCM, (vor 6178 Tagen) @ MartinB

Mit winterlich kühlen Farben und Sonneneffekt:

[image]

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Re: MEINE Farbkorrektur

DirkW, (vor 6178 Tagen) @ Der Juergen

Lust auf einen Wettbewerb?

irgendwie weihnachtlich :-) sind das konidien?!! ich persönlich benutze nie whisky zum anfärben ...
lg
dirk

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Re: MEINE Farbkorrektur *PIC*

Andreas ⌂, (vor 6177 Tagen) @ AK_CCM

Hallo,

alles eine Frage der richtigen Färbetechnik *ggg*

beste Grüße,
Andreas

[image]

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Re: MEINE Farbkorrektur

Matthias, (vor 6177 Tagen) @ Andreas

Hállo Ándreas,
das du nun auch gelbstichige Bilder zeigst, das wird doch sicher wieder farblich korrigiert ;o))
viele Grüsse
Matthias

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Re: MEINE Farbkorrektur *PIC*

Jule, (vor 6177 Tagen) @ DirkW

Oh gott, nun hab ich die bauchig gemacht und auch noch voll farbverfälscht und unscharf....sorry...:D:D

lg Jule

[image]

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Re: MEINE Farbkorrektur

Uli Esch, (vor 6177 Tagen) @ Andreas

Hi Andreas!

Kann ich die Mikroskopbestellung noch zurückziehen???? ;-))))

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Re: MEINE Farbkorrektur

zuehli ⌂, (vor 6177 Tagen) @ DirkW

ich persönlich benutze nie
whisky zum anfärben ...

Hm, das wär doch mal eine Überlegung wert. Zumindest würde mich mal das Ergebnis interessieren obs mit einem schon torfig-rauchigen Lagavulin andere Ergebnisse gibt als mit einem eher milderen Glenlivet, oder gar mit einem amerikanischen holzkohlegefilterten Jackie...

Eine gute adventliche Zeit
Harald
;-)

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Die Weihnachtsversion mag ich am liebsten :-) *oT*

Schwammerlkönig, (vor 6177 Tagen) @ AK_CCM

- kein Text -

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Re: MEINE Farbkorrektur

Der Juergen, (vor 6177 Tagen) @ MartinB

Sehr fresh, Martin,

der arktische Farbton erinnert mich an diese Menthol Lutschbonbons mit dem Eisbären drauf. 8 von 10 Punkten!:-)

Grüßle
Juergen

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Re: MEINE Farbkorrektur

Schwammerlkönig, (vor 6177 Tagen) @ zuehli

Wir habens mal probiert hicks mit wischechtem iiirischem Whaskey hicks wachechtem Whiksy ääh scheisse fällt mir hicks nich meehr ein.....
Is auch egal jeednfaalls sin wir nicht mehr dasugekommn das Zeugss summ einfärben zu benuzzzen hat ja so gut geschmeckt hicks.--------.

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Re: MEINE Farbkorrektur

Der Juergen, (vor 6177 Tagen) @ AK_CCM

Sehr gut Andreas!

das ist die Freiheitsstatue unter den Mega-Zystiden. 9 von 10!

Grüßle
Juergen

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Re: MEINE Farbkorrektur

Der Juergen, (vor 6177 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

hervorragend kräftig coloriert! Flower-Power. Wäre das nicht eine Idee für die unvergleichliche Huperzia?: Mikro-Aquarelle!!! 8 von 10 Punkten (weil so schreiend grell, zwei Punktabzüge):-)

Grüßle
Juergen

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Re: MEINE Farbkorrektur

Der Juergen, (vor 6177 Tagen) @ DirkW

Hallo Dirk,

Whisky war hier nicht direkt im Spiel:-) Eher Rotwein *g*

Grüßle
Juergen

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Re: MEINE Farbkorrektur

Der Juergen, (vor 6177 Tagen) @ Jule

Liebe Jule,

hervorragend! 10 von 10 für die adipöse Weihnachtsmann-Zystide. Du hast eine Packung original Ulmer Lebkuchen gewonnen. Schick mir Deine Adresse.

Grüßle
Juergen

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Re: MEINE Farbkorrektur

zuehli ⌂, (vor 6177 Tagen) @ Schwammerlkönig

Wir habens mal probiert hicks mit wischechtem iiirischem Whaskey hicks
wachechtem Whiksy ääh scheisse fällt mir hicks nich meehr ein.....
Is auch egal jeednfaalls sin wir nicht mehr dasugekommn das Zeugss summ
einfärben zu benuzzzen hat ja so gut geschmeckt hicks.--------.

Die Frage ist jetzt aber: Welche Farben habt Ihr gesehen?

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Re: MEINE Farbkorrektur

Andreas ⌂, (vor 6177 Tagen) @ AK_CCM

Mit winterlich kühlen Farben und Sonneneffekt:

Hallo Andreas,

Absolut top! 9,9 von 10 (ein Zehntel muss ich mir ja noch offen lassen *gg*)

beste Grüße,
Andreas

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Re: MEINE Farbkorrektur

Schwammerlkönig, (vor 6177 Tagen) @ zuehli

Farben welche hicks Faaarben??? h icks alles is so schöön blau hicks.

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Re: MEINE Farbkorrektur

Andreas ⌂, (vor 6177 Tagen) @ zuehli

Die Frage ist jetzt aber: Welche Farben habt Ihr gesehen?

Und wie lassen sich diese korrigieren?

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Re: MEINE Farbkorrektur

Schwammerlkönig, (vor 6177 Tagen) @ Andreas

Iss mir egal hicks, ich fühl mich schon liilaaa inzwischen hicks.

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In Öl auf Leinwand... *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6177 Tagen) @ Schwammerlkönig

...gibt es diese Zystide jetzt auch schon,
seit Ihr sie mit Euren Versuchen so berühmt gemacht habt.

Gemalt von einem namhaften Künstler:

[image]

Gruß, Harald Andres

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Backt doch lieber einen ...

42, (vor 6177 Tagen) @ Schwammerlkönig

Whisky Kuchen

Zutaten für 6 Personen

1 Tasse Wasser

1 Tasse Zucker

4 Eier

250 g Butter

2 Tassen getrocknete Früchte

1 TL Backpulver

1 Tasse braunen Zucker

Saft von einer Zitrone

1 Säckchen Nüsse

1 Flasche besten Schottischen Whisky!

Öffnen Sie die Flasche Whisky und prüfen Sie ihn auf seine Qualität. Nehmen Sie eine große Schüssel. Versuchen Sie den Whisky erneut. Um sicher zu sein, dass es sich um die beste Qualität handelt, füllen Sie eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus. Werfen Sie den elektrischen Mixer an und schlagen Sie eine Tasse voll Butter in der Schüssel schaumig. Fügen Sie 1 TL Zucker hinzu und schlagen Sie weiter. Stellen Sie zwischendurch immer wieder sicher, dass der Whisky noch OK ist: Versuchen Sie eine weitere Tasse! Schalten Sie den Mixer aus. Werfen Sie 2 Eier in die Schüssel und schmeißen Sie die Tasse mit den getrockneten Früchten hinter her. Mixen Sie den Schalter wieder an. Falls die gefrüchteten Trockne zu klebrig werden, lösen Sie sie mit einem Schraumzieher. Schmecken Sie das Backpulver ab und prüfen Sie den Whisky auf seine Färbung zu checken! Als nächstes sieben Sie zwei Tassen Salz oder etwas ähnliches. Was soll´s. Prüfen Sie den Whisky! Nun hacken Sie den Zitronensaft klein und pressen die Nüsse aus. Fügen Sie einen großen Löffel Rizinusöl hinzu und rühren mit dem Zeigefinger kräftig durch. Löffel! Vom Zucker oder so. Irgendeinen werden Sie doch in Ihrer Küche finden, verdammt noch mal! Fetten Sie den Ofen ein. Drehen Sie die Kuchenform auf 350 Grad C. Vergessen Sie nicht den Schalter abzumixen. Schmeißen Sie die Schüssel aus dem Fenster. Trinken Sie den Rest Whisky und gehen Sie zu Bett.

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
kJ/kcal p.P.: keine Angabe möglich

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Thread des Jahres :-) *oT*

hoennetaler, (vor 6177 Tagen) @ Der Juergen

- kein Text -

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Re: Backt doch lieber einen ...

Ulysses, (vor 6177 Tagen) @ 42

Hallo "42",

echt genial - selten, dass ich ein Rezept so gut nachkochen kann *lol*

(Kulinarische) Grüße,
Ulysses

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Re: In Öl auf Leinwand...

Der Juergen, (vor 6177 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Ahhhh ein Picasso! Wohl aus der Baumwollblauen Periode?

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Schließe mich unbedingt an!!!

Violet, (vor 6177 Tagen) @ hoennetaler

Was seid ihr doch für eine nette Truppe!
Liebe Grüße
von Ditte

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NIX Baumwollblau ! ! ! *kopfschüttel*

Harald Andres Schmid, (vor 6177 Tagen) @ Der Juergen

Ahhhh ein Picasso! Wohl aus der Baumwollblauen Periode?

Nein!!
Aus der Brillantkresilblauen Periode.

Die dauerte nur kurz von 1904-1905
in der Uebergangszeit
von der "Blauen Periode" zur "Rosa Periode".
Das Bild ist sehr typisch für diesen Abschnitt.

Ihr begreifft wirklich gar nichts...

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Re: NIX Baumwollblau ! ! ! *kopfschüttel* *PIC*

MartinB, (vor 6177 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Er war in dieser Phase ständig brillantkresylblau (Whiskymarke nicht überliefert) und reagierte immer so metachromatisch...

[image]

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Re: MEINE Farbkorrektur *PIC*

Nobi, (vor 6177 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen, hallo alle!

Was seid ihr doch für Künstler! Ein Bild schöner als das andere!

Toller Vorschlag, dass Hupi die Mikrowelt malt. Ich würde mir so ein Bild jedenfalls sofort ins "gute" Zimmer hängen!

Eins hab' ich auch noch (ganz ohne Whiskey und Rotwein)

Beste Grüße vom Nobi

[image]

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Metachromasie und Malerei

Harald Andres Schmid, (vor 6177 Tagen) @ MartinB

Er war in dieser Phase ständig brillantkresylblau (Whiskymarke nicht
überliefert) und reagierte immer so metachromatisch...

Ja und Nein.

Picasso selbst hat das Wort Metachromasie
in Bezug auf seine Arbeit nie verwendet.
Wie er auch nie an einem Mikroskop
erwischt wurde.

Doch ist es wohl offensichtlich, dass in einer
Phase zwischen einer Blauen und Rosa Periode
Blaue und Rosa Farbtöne vorherrschen.
Blau für die Zellwände, Rosa für den Inhalt.
Siehe auch mein Bild im Originalthread.

Das von ihm gezeigte Bild der Zystide
wurde übrigens vor einer Woche attackiert.
Eine Besucherin des Musée des Beaux Arts
Versuchte es großflächig zu übermalen.
Bei ihrer Verhaftung gab sie an, das Bild
habe einen "Farbstich".

Sachen gibt es....

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Re: Metachromasie und Malerei

Violet, (vor 6177 Tagen) @ Harald Andres Schmid


Eine Besucherin des Musée des Beaux Arts
Versuchte es großflächig zu übermalen.
Bei ihrer Verhaftung gab sie an, das Bild
habe einen "Farbstich".
Sachen gibt es....

War die Besucherin vielleicht irgendwie ansteckend? Naja, im Augenblick geht ja so einiges um: die Schweinegrippe, Keuchhusten, Gelbfieber, Masern, Windpocken?
Liebe Grüße
Ditte

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Re: MEINE SENF *PIC*

Peter W., (vor 6177 Tagen) @ Nobi

zum Thread des Jahres.

Nun kann ich sagen ich bin dabei gewesen.

Gruß Peter

[image]

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Re: MEINE SENF

Andreas ⌂, (vor 6177 Tagen) @ Peter W.

zum Thread des Jahres.
Nun kann ich sagen ich bin dabei gewesen.
Gruß Peter

COOOL!

Hat was aztekisches, finde ich. Wußte gar nicht, dass die damals schon mikroskopierten!

beste Grüße,
Andreas

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Entschuldigung *PIC*

phragmobasidie ⌂, (vor 6177 Tagen) @ Der Juergen

für die späte Einreiche, aber man wird verstehen, dass so ein monumentales Werk seine Zeit benötigt:

[image]

"Zystide" 1983
Fettfleck auf zerknittertem Papier

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wenn man erst einmal dabei ist... *PIC*

phragmobasidie ⌂, (vor 6177 Tagen) @ phragmobasidie

bzw. wenn man das Kuchenrezept von Thomas '42' ausprobiert hat...

[image]

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Re: Entschuldigung

DirkW, (vor 6177 Tagen) @ phragmobasidie

haha ... grandios. endlich meldet sich auch der letzte lebende beuys-schüler zu wort! in den 80ern wurde doch die beste kunst gemacht ...

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Re: MEINE Farbkorrektur *PIC*

Wolfgang D. ⌂, (vor 6177 Tagen) @ Der Juergen

Hier noch die molekularoptische Protein- und DNA-Analyse - zweifelsfrei eine Farberia.

LG, Wolfgang

[image]

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Der Kuchen ist fertig

phragmobasidie ⌂, (vor 6177 Tagen) @ Der Juergen

...ich habe ihn eben beim Austreten und mich übergeben müssen auf der Straße gefunden.
Dem Rezept entsprechend hatte ich ihn wohl aus dem Fenster geworfen.

Meine Top 3 sind übrigens von 1. AKCCM, 2. Harald Andres und 3. Peter W.
Die Kaffeemaschine geht eindeutig an MartinB für wertvolle kunsthistorische Hintergrundinformation.

Naja, sei's drum, das Leben ist kurz
und hier warten noch ein paar Täublinge auf ihre mikroskopische Bestimmung.

Grüße
Robin

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Re: Der Kuchen ist fertig

Matthias, (vor 6177 Tagen) @ phragmobasidie

Hallo Robin,
aber keine Farbpanschereien beim Mikroskopieren sonst gibt das wieder Mecker aus Wolfenbüttel, als Ausnahme vielleicht in Jägermeister ;o))
viele Grüsse
Matthias

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Re: Der Kuchen ist fertig

Jule, (vor 6176 Tagen) @ Matthias

Jaja...und am liebsten die Russula Sporen in Wasser begutachten. Da siehst du das Ornament doch besser *vergiss das nicht:D*

Ihr seid ulkig:)

Ich backe wirklich:D Fürs Pilzlertreffen Montag nen Kuchen^^ Aber ohne alk^^

lg Jule

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Backe backe Kuchen ....

Andreas ⌂, (vor 6176 Tagen) @ Jule

Jaja...und am liebsten die Russula Sporen in Wasser begutachten. Da siehst du
das Ornament doch besser *vergiss das nicht:D*
Ihr seid ulkig:)
Ich backe wirklich:D Fürs Pilzlertreffen Montag nen Kuchen^^ Aber ohne alk^^
lg Jule

.... und Melzers macht den Kuchen gehl!

*ggg*
Andreas

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Kinder, hört mal....

Harald Andres Schmid, (vor 6176 Tagen) @ Andreas

...ich möchte Euch danken...

Für den Thread des Jahres.
Das war nicht geplant.

Für Eure Kreativität.
Und Euren Humor.
Das tut gut.

Ach ja:
Worum ging es nochmal ursprünglich?
Hat überhaupt jemand das Rätsel gelöst?

Euer Harald Andres

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Re: Kinder, hört mal....

Matthias, (vor 6176 Tagen) @ Harald Andres Schmid

...ich möchte Euch danken...
Für den Thread des Jahres.
Das war nicht geplant.
Für Eure Kreativität.
Und Euren Humor.
Das tut gut.
Ach ja: Worum ging es nochmal ursprünglich?
Hat überhaupt jemand das Rätsel gelöst?
Euer Harald Andres

Hallo Harald,
es ist doch auch ohne Baumwollblau von Andreas der richtige Lösungsansatz gekommen auch wenn er sich aus dem Stehgreif in der Gattung geirrt hat,
viele Grüsse
Matthias

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Re: Kinder, hört mal....

Matthias, (vor 6176 Tagen) @ Matthias

Und für alle die sich prophylaktisch Impfen lassen wollen schauen hier:
http://www.crm.de/impfstellen.html
Kann man im Zuge der Erderwärmung nicht ganz ausschließen *fg*

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Wieder lange Leitung

Ingo Wagner, (vor 6176 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo zusammen!

Schön, was sich für ein lustiger Beitrag entwickelt hat, und scheinbar seid ihr euch ja relativ einig bei der Beurteilung.

Eins habe ich aber nicht verstanden. Ich gebe zuvor zu, dass ich eher nicht zu den Mikroskopier-Künstlern gehöre, und das Mikroskopieren als Mittel zum Zweck sehe, also kaum saubere, perfekte Mikro-Fotos erstelle.

Nehmen wir aber mal an, ich bearbeite die vorhandene, ockerfarbene Hintergrund-Farbe der sehr schönen Mikros von Harald Andres im Nachhinein in die Nähe weiß, hellgrau oder bläuliches Weiß (weil, das sollte ja schon die neutrale Hintergrundfarbe bei einem Mikrofoto sein, oder?), dann erhalte ich in ungefähr Uschis Variante, auf jeden Fall ist die schöne metachromatische Reaktion dahin.

Wo liegt denn nun der Denkfehler? Sollte man die Hintergrundfarbe nicht mit der Farbe der Elemente im Vordergrund in Bezug setzen dürfen?

VG Ingo W

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Re: Kinder, hört mal....

MartinB, (vor 6176 Tagen) @ Matthias

*gg*

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Re: -.-

Werner, (vor 6176 Tagen) @ Jule

Nur über meine Leiche! Wer mich gleich in meinen Anfängen der Mikroskopie
meint so runterbuttern zu müssen, hat keine Gnade von mir zu erwarten!!

Denk Dir nix, Du hast wohl deutlich mehr Freunde :-) Und Du bist nicht die erste und auch sicher nicht die letzte, die so eine ungerechtfertigt verbraten bekommen hat.

Die Exkursion bei Hohenwarthe oder eine andere? Bin nur 1,65...könnte also
daran liegen:D:D

Nö, er meinte die Bayr. Myk. Tagung, da habe ich Dich auch vermisst.

Gruß,

Werner

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Re: Wieder lange Leitung

Andreas ⌂, (vor 6176 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo zusammen!
Schön, was sich für ein lustiger Beitrag entwickelt hat, und scheinbar seid
ihr euch ja relativ einig bei der Beurteilung.
Eins habe ich aber nicht verstanden. Ich gebe zuvor zu, dass ich eher nicht
zu den Mikroskopier-Künstlern gehöre, und das Mikroskopieren als Mittel
zum Zweck sehe, also kaum saubere, perfekte Mikro-Fotos erstelle.
Nehmen wir aber mal an, ich bearbeite die vorhandene, ockerfarbene
Hintergrund-Farbe der sehr schönen Mikros von Harald Andres im Nachhinein
in die Nähe weiß, hellgrau oder bläuliches Weiß (weil, das sollte ja schon
die neutrale Hintergrundfarbe bei einem Mikrofoto sein, oder?), dann
erhalte ich in ungefähr Uschis Variante, auf jeden Fall ist die schöne
metachromatische Reaktion dahin.
Wo liegt denn nun der Denkfehler? Sollte man die Hintergrundfarbe nicht mit
der Farbe der Elemente im Vordergrund in Bezug setzen dürfen?
VG Ingo W

Hallo Ingo,

der Knackpunkt ist meiner Meinung nach, dass Du einfach nicht "weiß" (im Sinne von Tageslicht) siehst im Mikroskop und wenn Du das im Bild daraufhin korrigierst, Du eben zwar optisch richtig, aber in Wirklichkeit falsch korrigierst.

beste Grüße,
Andreas

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Re: -.-

Jule, (vor 6176 Tagen) @ Werner

Nö, er meinte die Bayr. Myk. Tagung, da habe ich Dich auch vermisst.

Aso, ja...die musste ich ganz kurzfristig absagen:( Ich war kurz vorher in der Schweiz und habe mir eine Mittelohrenentzünung + Mandelentzündung und spätere Bronchitis geholt...der Rücktour vom Flieger aus der Schweiz war der Horror (Aua, meine Ohren).

Arzt hat mir dann Bettruhe und Antibiotika verordnet. So konnte ich leider nicht zur Tagung:(

Liebe Grüße Jule

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Re: Wieder lange Leitung

Ingo Wagner, (vor 6176 Tagen) @ Andreas

Hallo Ingo,
der Knackpunkt ist meiner Meinung nach, dass Du einfach nicht
"weiß" (im Sinne von Tageslicht) siehst im Mikroskop und wenn Du
das im Bild daraufhin korrigierst, Du eben zwar optisch richtig, aber in
Wirklichkeit falsch korrigierst.
beste Grüße,
Andreas

Hallo Andreas!

Ich hatte mir nämlich darüber damals bei diesem Beitrag schon Gedanken gemacht, als es um die Excipulum-Farbe ging:
http://www.mollisia.de/Arten/olivaceocinerea.html

Und gerade bei solchen Nuancen könnte eine unterschiedliche Beleuchtung ja schon Grund dazu geben, aneinander vorbeizureden.

VG Ingo W

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Re: Wieder lange Leitung

MartinB, (vor 6176 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

das ist überhaupt eines meiner Hauptprobleme: das was ich gesehen habe, für andere nachvollziehbar zu dokumentieren!
Heute Nachmittag habe ich z.B. eine Orbilie mikroskopiert und ich weiß schon ungefähr die Ecke, aber die nebenbei gemachten Bilder kann ich grad in die Tonne kloppen!...

Herzlich und natürlich optimistisch,

Martin

Hallo Andreas!
Ich hatte mir nämlich darüber damals bei diesem Beitrag schon Gedanken
gemacht, als es um die Excipulum-Farbe ging:
http://www.mollisia.de/Arten/olivaceocinerea.html
Und gerade bei solchen Nuancen könnte eine unterschiedliche Beleuchtung ja
schon Grund dazu geben, aneinander vorbeizureden.
VG Ingo W

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Re: -.-

Gábor, (vor 6176 Tagen) @ Jule

Hallo Jule,

ich wünsch' Dir gute Besserung!

Und mach Dir bitte nicht allzuviele Gedanken um die besagten Kommentare.
Ich habe als Mikroskopie-Anfänger auch schon gleich am Anfang mein Fett abbekommen.

Unser Pilzepilze-Forum hier ist nun mal kein Ponnyhof :-)

LG, Gábor

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Re: -.-

Christoph G, (vor 6175 Tagen) @ Gábor

Unser Pilzepilze-Forum hier ist nun mal kein Ponnyhof :-)

Haha... aber zumindest ein Pferdehof, etwas robuster, aber in der Regel doch sehr harmonisch...;-))

LG Christoph

P.S.: Wo warst Du eigentlich seit 12. November? Mit Lothar und Stephan Weißer im Süden auf Pilzpirsch? Die Beiden sind nämlich auch seit 12.11. untergetaucht...;-))

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Re: Kinder, hört mal....

Harald Andres Schmid, (vor 6175 Tagen) @ Matthias

Hallo Harald,
es ist doch auch ohne Baumwollblau von Andreas der richtige Lösungsansatz
gekommen auch wenn er sich aus dem Stehgreif in der Gattung geirrt hat,
viele Grüsse
Matthias

Hallo, Matzi
Stimmt!
Ihr habt mich mit den Bildchen so verwirrt,
dass ich ganz den Faden verloren habe...
:-)
Gruß, Harald Andres

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Re: -.-

Gábor, (vor 6175 Tagen) @ Christoph G

P.S.: Wo warst Du eigentlich seit 12. November? Mit Lothar und Stephan Weißer
im Süden auf Pilzpirsch? Die Beiden sind nämlich auch seit 12.11.
untergetaucht...;-))

---

Hallo Christoph,

mein 'Untertauchen' hat leider nichts mit Pilzen zu tun.
Das Berufsleben hat mich ganz einfach wieder, was natürlich auch seine Vorteile hat.
Zumal mir die Arbeit zurzeit auch noch richtig Spaß macht...

LG, Gábor

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Mikroskop-Fotos generell... *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6174 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo zusammen!
Schön, was sich für ein lustiger Beitrag entwickelt hat, und scheinbar seid
ihr euch ja relativ einig bei der Beurteilung.
Eins habe ich aber nicht verstanden. Ich gebe zuvor zu, dass ich eher nicht
zu den Mikroskopier-Künstlern gehöre, und das Mikroskopieren als Mittel
zum Zweck sehe, also kaum saubere, perfekte Mikro-Fotos erstelle.
Nehmen wir aber mal an, ich bearbeite die vorhandene, ockerfarbene
Hintergrund-Farbe der sehr schönen Mikros von Harald Andres im Nachhinein
in die Nähe weiß, hellgrau oder bläuliches Weiß (weil, das sollte ja schon
die neutrale Hintergrundfarbe bei einem Mikrofoto sein, oder?), dann
erhalte ich in ungefähr Uschis Variante, auf jeden Fall ist die schöne
metachromatische Reaktion dahin.
Wo liegt denn nun der Denkfehler? Sollte man die Hintergrundfarbe nicht mit
der Farbe der Elemente im Vordergrund in Bezug setzen dürfen?
VG Ingo W

Hallo, Ingo

Das ist ein Grundproblem, bei dem ich noch
zu keiner Lösung gekommen bin.

Wenn ich Fotos am Mikroskop so belichte,
dass der "leere" Hintergrund, wie es sich
"gehören" sollte (schließlich ist da "nur" Licht),
weiß oder allenfalls bläulichweiß erscheint,
dann stimmen die Details des abgebildeten Objektes
oft nicht mehr mit dem überein, wie ich es
"von Auge" am Mikroskop gesehen habe.

Normalerweise muss der Hintergrund eine Tonung
Richtung Grau haben, damit der Vordergrund stimmt.
Anders gesagt, dass Foto muss von den Kontrasten her
sehr viel weicher sein, als fotografisch "richtig" wäre.

Ein Beispiel:

[image]

Das Histogramm des Bildes ist einfach "unmöglich".
Nur Grautöne, der ganze Bereich gegen
Weiss und Schwarz ist nicht vorhanden.

Kein Problem, das zu korrigieren, ich kann
in jedem Bildbearbeitungsprogramm das Histogramm
"ausrichten" in diesem Sporenbild.

Allerdings stimmt es nicht mehr mit dem überein,
was ich von Auge gesehen habe.
Den Hintergrund aufzuhellen ist am einfachsten.
Einfach mit der Pipette des Programms
in den Hintergrund klicken und ihn als Weiss definieren.
Die Sporen stimmen dann aber für mich schon nicht mehr ganz,
wie ich sie in Erinnerung habe, sie werden
eine Spur "zu weich".
Wenn ich dies also auch noch nachkorrigiere,
weil sie nun auf dem Bild allzusehr
hellgrau-kontrastlos erscheinen,
dann wird die Ornamentation zwangsläufig dunkler
und erscheint nicht mehr so, wie sie "war."
Jetzt fängt der Teufelskreis an:
Je mehr ich im Histogramm die Schwarzanteile
dazu gebe, umso "prägnanter", aber auch unwirklicher
wird die Spore.
Genau darum geht auch Nachschärfen bei
Mikro-Fotos nicht.

[image]

Beim Bild der Zystide ist der Hintergrund
"falsch", denn er ist gelb.
So what?
Der Vordergrund ist wichtig, ich
habe darauf geachtet, dass ich ein Bild
hinbekomme, bei dem ich zeigen kann,
wie ich die Zystide gesehen habe.
Da versuche ich die grösstmögliche Annäherung.
Ein "Reinheitsgelübde" habe ich
jedoch in der Mikro-Fotographie
nie abgelegt.
Wenn ich vermitteln kann, was ich zeigen möchte,
kann das Bild so "versch..." aussehen, wie es will.
Sicher könnte ich mit vielen Versuchen
mit Weissabgleich oder wie immer
hinkriegen, den Hintergrund weniger gelb
zu halten, und trotzdem die Zystide
farblich richtig "zu bringen."
Wozu?

Ich will es jedoch nicht so eng sehen:
Was man bei obigem Bild der Sporen
tatsächlich rauskorrigieren könnte,
ist der leichte Grünstich.
Doch das macht das Bild nicht besser "lesbar".
Er ist mir beim Betrachten "wurscht".
Bei meinem Mikroskop nimmt das Auge
bei hyalinen Sporen auch einen leichten
Stich ins Grüne wahr.

Die Grundfrage ist für mich nicht die,
ob das Bild "korrekt" ist, sondern wie
ich dem Betrachter ein möglichst gute
Annäherung daran vermitteln kann,
was meine Augen glaubten (!) zu sehen.

Bei der obigen Spore bin ich weit davon entfernt.
Das lässt sich aber auch nicht lösen.
Schließlich ist der Blick durchs Mikroskop,
mit dem dauernden schnellen Durchfokussieren
durch die Spore, einfach komplett anders.

Da hilft auch "Stacking" nicht -
so raffiniert das ausschaut, es hat für mich
nichts mit dem Blick durchs Mikroskop zu tun.
Wer das glaubt, sitzt nach meiner Auffassung
einem verhängnisvollen Irrtum auf.

Nicht umsonst werden Sporen auch heute noch
- trotz aller raffinierter Methoden -
gezeichnet.

Solange ich sie jedoch fotografiere:
Alles was ich hoffen kann, ist, dass ich mit
dem Bild jemandem, der Erfahrung hat,
eine Ahnung verschaffen kann, wie die Spore
für mich ausgesehen hat;
dass er dann quasi fähig ist,
das Bild in seine eigene Erfahrungswelt
der Mikroskopie zu "übersetzen."

Das obige Sporenbild
erfüllt für mich genau
diese Voraussetzungen.

Genau dies galt auch immer schon
für gezeichnete Sporen,
sie sind alles andere als "real".
Sie mussten vom erfahrenen Betrachter
genauso "gelesen" werden.
nur dass sich da niemand darüber aufgeregt hat,
dass sie nicht "richtig" seien.

So, vielleicht habe ich jetzt
einen Anstoß gegeben, das der Thread
nochmals doppelt so lange wird...

Lieben Gruß, Harald Andres

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Re: Mikroskop-Fotos generell...

Werner, (vor 6174 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

ich sehe das alles genauso wie Du - mit einem kleinen Abstrich. DFF's finde ich schon beeindruckend - nur ist es halt ein ziemlicher Aufwand, der sich m.E. nur für die Darstellung z.B. in einem wissenschaftlichen Artikel oder Buch lohnt.

Meine Zeit ist halt doch zu kostbar dafür, man kann sich sonst einige Pilzbestimmungen verkneifen.

Die Darstellung eines guten DFFs hätte ich mir allerdings als Anfänger oft gewünscht - es ist halt doch m.E. näher an der gesehenen Realität als viele Zeichnungen, die man "kopfmässig" erst mal umsetzen muß.

Ganz ideal wären m.E. kleine mpegs oder dergleichen, die man während des Durchfokussierens macht. Die sind nicht allzuviel Aufwand (wenn man keine künstlerischen Ambitionen an Schneidetechnik, Weissabgleich etc. hat :-) und würden die "volle Realität" zeigen. Da Webspace praktisch täglich billiger wird, kann man das eigentlich fast jetzt schon als vernünftige Alternative ansehen - für den Hausgebrauch allemal (grade gesehen, daß eine 1 TB-Platte grade noch so um die ¤ 60 kostet). Ich habe jedenfalls angefangen, besonders interessante Mikros als "Kurzfilm" abzuspeichern.

Gruß,

Werner

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Re: Mikroskop-Fotos generell... *PIC*

Peter W., (vor 6174 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Lieber Harald Andres,

du hast schon Recht, wichtig ist das man auf einem Bild das sieht, was man zeigen möchte. Und das war auf deinem Foto die Farbreaktion der Zystide. Das es so gelb ausgefallen ist, liegt sicher daran, dass du keinen Blaufilter verwendet hast. Hättest du einen genommen, wäre vielleicht die Darstellung der Färbung der Zystide nicht so rüber gekommen.

Natürlich kann man heute bei digitalen Aufnahmen viel verändern und dabei das wichtige erhalten, was ja ein großer Vorteil dieser Technik ist. Dies ist aber vom Programm abhängig und da gibt es wie bei so vielen Dingen gute und schlechte, oder besser gesagt, geeignete und nicht geeignete.

Ich arbeite z.Z. mit Magix Foto Manager 8 und erziele damit gute Ergebnisse. Ich habe auch noch andere Programme, aber die greifen mir zu sehr in die Farben ein. Ich denke bei deinem (von mir nur zur Ansicht und nicht um dich zu verbessern) Foto kann man dies erkennen. Am Original wird das natürlich noch besser.

Gruß und mach fleißig weiter Peter

[image]

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Re: Mikroskop-Fotos generell...

Ingo Wagner, (vor 6174 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres!

Mir gefallen deine Mikros, und mir ist es total schnuppe, in welcher Farbe die Mikros sind, solange man erkennt, was man erkennen soll.

Meine Frage war mehr rein technisch-physikalisch-optischer Natur, ob es dafür eine Erklärung geben könnte.

Ich habe nämlich selbst das Problem, dass meine Mikrokamera die Farben nicht so rüber bringt, wie ich sie sehe.

Das schöne mit KOH grüne Excipulum einer gestrigen Mollisia war kameratechnisch einfach nicht zu realisieren, es sei denn, ich erhöhe den Grünpegel. Dann stimmt zwar die Farbe des Bildes im Detail, aber der Hintergrund ist stichig, was dann natürlich den Eindruck erweckt, man retouchiert sich das Bild so, wie man es braucht, nicht wie es ist.

VG Ingo W

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Da komme ich nicht mit ….

Gelbfieber, (vor 6174 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo und guten Abend Harald Andres,

……Kein Problem, das zu korrigieren, ich kann in jedem Bildbearbeitungsprogramm das Histogramm "ausrichten" in diesem Sporenbild. Allerdings stimmt es nicht mehr mit dem überein, was ich von Auge gesehen habe.

da komme ich nicht mit. Knips doch einfach was du durchs Okular siehst! Wenn du in dem Fall der Zystide einen violetten Ton in der Mitte der Zystide am Mikroskop siehst wird er auch, wie sollte es anders sein, in diesem Ton abgebildet - da muß nachher an den Farben nichts gemacht werden.
Im Makrobereich z. B. Pilze ist es doch ebenso. Oder bringst du deine Pilzbildchen erst am PC übertrieben gesagt von lilö auf die Farben des Waldes grün/braun. Ein Tuckelchen Nachbearbeitung muß immer sein. Wer behauptet sein Fotos sind ohne Nachbearbeitung entstanden der zeigt entweder schlechte Fotos oder seinen Angaben stimmen nicht. Zurück zur Zystide:
Unter der folgenden Adresse kannst du sehen das man am Mikroskop gesehenes in einfachster Weise, ich betone einfach, mit rel. „neutralem“ grauen Hintergrund und gelben, braunen und grünen Details der Sporen, farbecht abbilden kann.
Beitrag 176740

Sollte Interesse an Formblättern „Nachbearbeitung Mikrofotos - Farbstich“ (mit einigen Beispielen) bestehen, schicke ich sie dir gern per Mail zu.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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Scheint mir auch so *oT*

Der Juergen, (vor 6174 Tagen) @ Gelbfieber

- kein Text -

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Re: Mikroskop-Fotos generell...

Der Juergen, (vor 6174 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

Du könntest zur Lösung des Problems (Farbstich) mal ein paar Sachen checken:

1. Versuch mal einen manuellen Weißabgleich mit einem weißen Referenz-Präparat. Das braucht man ja dann für jedes Objektiv (wahrscheinlich) nur einmal machen, und den von der Kamera ermittelten Abgleich abspeichern.

2. Wenn das nichts bringt - bei mir z.b. hat es die Sache kurioser Weise nur verschlimmert (Canon Powershot A400) - schalte mal auf "Kunstlicht" um - früher hat man bei analoger Fotografie bei Mikrofotos immer Kunstlich-Film verwendet.

3. Funzt alles nicht so richtig - und das kann vorkommen, weil jede Digiknipse einfach "eigen" sein kann, dann helfen nur noch Farbkorrekturen. Im Prinzip zwei Routinen: Die Farbkanäle (sechs Farben über drei Regler gekoppelt) und die Farbsättigung (CMYK). Damit bekommt man alles hin, man muss halt ausprobieren.

---> vor der Farbmanipulation würde ich erst mal den Tonwert korrigieren (Helligkeit, Kontrast).

Grüßle
Juergen

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Frage

Gelbfieber, (vor 6174 Tagen) @ Peter W.

Hallo und guten Abend Peter,

…..du hast schon Recht, wichtig ist das man auf einem Bild das sieht, was man zeigen möchte.

du hast recht wenn du sagst:

möchte!

Wenn ich dieses „möchte“ ausweite kann ich einiges im rechten Licht darstellen. Nur ein neutraler Hintergrund (grau) bei Mikrobildern ermöglicht eine farblich belastbare Beurteilung.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

PS.: Du kennst dich so gut aus, hast du mal was greifbares zur Hand. Mikrofotos, die neutral belichtet sind. Ich möchte tatsächlich man schauen wer sein geballtes „theoretisches Wissen“ auch in die Praxis umsetzen kann.

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Re: Frage *PIC*

Peter W., (vor 6174 Tagen) @ Gelbfieber

Gerne Uschi.

Wie das Foto ausfällt, hängt doch von der Lichtquelle oder den benutzten Filter ab.

Hier einmal Sporen von unserer Sporormiella. Das Foto ist nicht (nur in der Größe) verändert und durch die kleine Auflösung etwas fabstichig, was sonst nicht ist. Ist das nicht neutral?

Gruß Peter

[image]

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Re: Da komme ich nicht mit ….

Jule, (vor 6174 Tagen) @ Gelbfieber

Wer

behauptet sein Fotos sind ohne Nachbearbeitung entstanden der zeigt
entweder schlechte Fotos oder seinen Angaben stimmen nicht.

Gehts da oben noch ganz gut????? Ich z.B. bearbeite meine Bilder nie!!! Und ich mache weiß Gott keine schlechten Bilder oder lüge mein gegenüber über die Bilder an. Das ist echt das letzte was du hier behauptest. Du solltest mal endlich aus deiner kleinen verkorksten Welt rauskommen und dich der Realität stellen.

Was ist dir widerfahren? Warum bist du so abgrundtief böse und verletzend? Das ist schon nicht mehr normal. Klar, es gibt schwierige Menschen, aber in diese Schublade kann DICH nicht mehr einsortieren. Für mich ist das was du hier machst jedes mal ne Hetzjagd und ein runterbuttern ohne Ende. Von dir liest man quasi keine Nettigkeiten. Du hast deine 3 Menschen um dich herum die du magst und zu denen bist du nett. Der Rest wird behandelt wie dus immer machst. Man liest von dir immer nur "TIPP", "Ich komm da nicht mehr mit" usw. Und oh wunder, was enthalten diese Beiträge?? Ja richtig, überhebliches von deiner Seite aus. Weißt du was liebe Uschi? Tu nicht so als wärst du Gott auf Erden, denn das bist du nicht.
Du würdest dir ganz schön in den Arsch beißen, wenn ich mir mal eins deiner Bilder schnappe und das bearbeite! Schon mal was von Copyright Verletzung gehört? Ohja, sowas gibt es und dem unterstehen nicht nur deine Bilder mit diesem "wundertollen Mikroskopiestempel". Was du hier abziehst mit unseren Bilder ist Copyright Verletzung und auch Verletzung der Person an sich.

....einfach nur arm

lg Jule

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Re: Da komme ich nicht mit ….

zuehli ⌂, (vor 6173 Tagen) @ Jule

Bleib ruhig, Jule - Dein jugendliches Ungestüm geht mit Dir durch. Es gibt Dinge im Leben, da lohnt es nicht, sich darüber aufzuregen, weil es einfach nichts an der Tatsache ändert, dass Besserung zu erwarten wäre.
Ich denke, es gibt mittlerweile eine Reihe von Forenteilnehmern, die gelbe Beiträge als das Salz in der Suppe der Pilzforenwelt sehen. Mittlerweile wissen wir doch alle, mit wem wir es zu tun haben und der laufende "Thread des Jahres" zeigt doch auch, dass man mit entsprechender Nonchalance das Fieber senken kann.

"Eine gute Zeit"
;-))
Harald

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Re: Frage

Gelbfieber, (vor 6173 Tagen) @ Peter W.

Hallo und guten Tag Peter,

ja, das ist mal etwas „greifbares“.

Wenn du jetzt noch den Blaustich (grünlich?), es ist wie du schreibst ja ein kleiner Stich da, zurücknimmst kannst du das Bild mit einem grauen Hintergrund m. E. gut zu einer Bestimmung (nicht nur farblich) hernehmen. Ist dieser graue Hintergrund vorhanden gibt es keine Probleme bei der Deutung der Farben. Ob nun die Sporen auf deinem Bild braun/dunkelbraun/mittelbraun sind hängt von der Monitoreinstellung (Helligkeit) des Betrachters ab.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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Farbstiche

Werner, (vor 6173 Tagen) @ Der Juergen

Hallo,

mein etwas beschränktes Wissen mal vorausgeschickt - ich glaube nicht, daß "falscher" Weißabgleich bei Mikrofotos so sehr auf der genutzten Kamera bzw. alleine des Weißabgleichs beruht. Ich denke, es beruht auf einer Kombination von Faktoren - also primär mal auf der Lichtquelle des Mikroskops. So habe ich an meinem alten Will-Mikroskop immer ins Gelblich-Bräunliche gehende Farbstiche gehabt (war ja auch klar, war eine (sauteure) Glühbirne alter Machart. An meinem neuen Zeiss Axioscope dagegen habe ich immer einen noch hässlicheren Blaustich.

Ok - das lässt sich jeweils durch penibel austarierte Einstellungen des Weißabgleichs (am besten manuell, mit auf den kalibrierten Monitor eingestellten Werten) beheben.

Punkt 1: es sieht natürlich nett auf dem perfekt kalibrierten Monitor aus, wobei das noch nicht für den Drucker und schon gar nicht für die unkalibrierten Monitore der Mit"anseher" im Net gelten muß - ist aber nicht weiter schlimm.

Punkt 2 und wichtiger als 1: Sobald man eine Färbung einbringt, ob das nun Melzer, Kongo, Phloxin, Baumwollblau, BKS oder was auch immer ist, gilt der fein eingestellte WAB nicht mehr. Denn dann hat man Mischlicht (schon weil die Dichte des Färbemittels nicht gleichmässig ist), ähnlich der Situation, wenn man in einem Zimmer blitzt, in dem einerseits Neonröhren und andererseits einfallendes Tageslicht ist. Bei Färbungen kann man den optimalen WAB entweder auf das vom Mikroskop produzierte Kunstlicht oder auf die z.B. max.Färbung (z.B. der Sporen, Zystiden etc.) einstellen. [Mit Filtern etc. könnte man das noch mal optimieren, ok. Die (z.B. ein Heft Lee-Filter) hat man aber normalerweise nicht griffbereit und wenn man sie hat, will man nicht Stunden mit dem Rausfinden und Hinpfriemeln des richtigen Filters verbringen.]

Also bleibt nur eine massive Bearbeitung in Photoshop etc. Wenn man das unbedarft macht - siehe oben in diesem Thread - hat man vielleicht ein "schönes" Foto, aber man hat u.U. kunstvoll genau das, was es zu zeigen gilt, ruiniert bzw. unkenntlich gemacht.

Sicher ist es möglich in Photoshop etc. eine nahezu perfekte Bearbeitung hinzulegen. Nur - will man sich das wirklich antun? Nur um etwas zu dokumentieren - also entweder 5 Min. (Knipsen, schnell mal ansehen, abspeichern,ggf. für Web auf vernünftige Größe konvertieren und dann auf den geeigneten Server hochladen)oder 1/2 Std. PLUS für eine vielleicht sehr gute Bearbeitung - PRO BILD!?

Es gibt sicher verschiedene Herangehensweisen und die mögen alle richtig für sich gesehen sein. Und in speziellen Fällen ist der große Aufwand sicher auch immer gerechtfertigt - z.B. bei der Veröffentlichung eines Buches, eines wissenschaftlichen Artikels usw. Jedoch ist es m.E. nett, wenn jemand das hier für das Deutlichmachen eines Fakts hier im Forum tut, aber alles andere als notwendig. Sicher sieht ein perfekt bearbeitetes Bild gut aus und tut den Augen wohl. Nur kann ein perfekt bearbeitetes Bild auch von mykologisch fehlendem Grundwissen zeugen - weil man etwas Wichtiges wegretuschiert hat - siehe oben.

Dagegen steht ein vielleicht wenig "augenschmausiges" Foto, das aber all das zeigt, was es zeigen muß. (Als Beispiel möchte ich mal meine "Pics zur Dextrinoidität" anführen - die sind sicher aus fototechnischer Sicht hingeklatschter Schmodder - sie beweisen aber m.E. gut eine gemachte Aussage. Ja, ich hätte mir 2 Std. Mühe geben können, bessere Ausschnitte suchen können, farblich alles in Lightroom/Photoshop wunderbar hinbügeln können usw....).

Nur, was bringt dieser Aufwand, wenn man nur etwas kurz dokumentieren möchte.

Man kann sich evtl. damit brüsten, gut.

Dagegen steht gewonnene Zeit, in der man z.B. sein fehlendes Basiswissen über Färbemethoden in der Mykologie aufbessern kann, in dem man z.B. den neuen Clemencon liest :-) Oder man mikroskopiert einen weiteren Pilz. Oder man geht in den Wald. Oder man setzt sich hin und trinkt einen guten Whiskey/Wein/Bier/Tee. Was auch immer ...

Ich jedenfalls optiere für die letztere Alternative, wenn ich nicht grade etwas für eine wissenschaftliche Doku verfassen möchte.

Und für mich ist es ein Unding, wenn andere Leute ihre verbalen Kübel darüber auskippen. Insbesondere dann, wenn diese Leute selber Fehler machen, bei denen es einem mykologisch-analytisch denkenden Menschen graut. Nein - diese Fehler würde ich niemandem mit normalem Umgangston vorwerfen - praktisch jeder macht ja solche Fehler. Aber wenn man mit allerschnödester Überheblichkeit andere runterputzt kriegt man halt auch mal sein Fett ab :-))))))

Gruß,

Werner

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Re: Frage

Werner, (vor 6173 Tagen) @ Peter W.

Also Peter, wirklich ...

wie konntest Du nur ein Bild mit einem FARBSTICH einstellen - Du weißt doch, daß Du Dich damit gnadenlosester Kritik aussetzen würdest. Damit kannst Du doch wirklich gar nichts anfangen. Das ist doch Mist. Und nicht, daß Du noch auf die Idee kommst, bei Deinen Ascos Lugol/Baral'sche Lösung anzuwenden - das ist übelste Farbpanscherei.

Mit einem von jeglichem Farbstich befreiten Foto kannst Du viel besser bestimmen. Eigentlich wäre es perfekt, nur weiße Pilze auf weißem Hintergrund darzustellen - Kampf den Farbstichen!

(Und wenn Du mich jetzt ernstgenommen hast, bist Du selber schuld :-))))))))

Bajuwarisch lässige Grüsse aus München,

Werner

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Re: Farbstiche *PIC*

phragmobasidie ⌂, (vor 6173 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

schön mal wieder von Dir zu hören

hab übrigens auch noch ein Bild farbkorrigiert:

[image]

Man sieht alles, was man sehen muss (um gut durchs Leben zu kommen).
Wer ganz genau hinschaut, erkennt vielleicht Knecht Ruprecht, wie er allen Bildbearbeitern
eins mit der Rute überbrät.

Grüße
Robin

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Re: Farbstiche

Werner, (vor 6173 Tagen) @ phragmobasidie

Hallo Robin,

schön mal wieder von Dir zu hören

danke. Die letzten gut 2 Jahre waren bei mir privat arg stressig und wenig angenehm. Jetzt geht es wieder besser und ich widme mich wieder etwas mehr den Pilzen.

hab übrigens auch noch ein Bild farbkorrigiert:
Man sieht alles, was man sehen muss (um gut durchs Leben zu kommen).
Wer ganz genau hinschaut, erkennt vielleicht Knecht Ruprecht, wie er allen
Bildbearbeitern
eins mit der Rute überbrät.

Na, da hast Du aber echt Mist gebaut. Was für eine miserable Kamera, der schwarze Pilz auf schwarzem Hintergrund ist überhaupt nicht gut getroffen ... ähh, soll ja Knecht Rupprecht sein ... also dann, naja ... wollen wir es mal gelten lassen :-)

Gruß,

Werner

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Re: Frage

Peter W., (vor 6173 Tagen) @ Werner

Also Peter, wirklich ...
wie konntest Du nur ein Bild mit einem FARBSTICH einstellen - Du weißt doch,
daß Du Dich damit gnadenlosester Kritik aussetzen würdest. Damit kannst Du
doch wirklich gar nichts anfangen. Das ist doch Mist. Und nicht, daß Du
noch auf die Idee kommst, bei Deinen Ascos Lugol/Baral'sche Lösung
anzuwenden - das ist übelste Farbpanscherei.

JA ICH HABE MICH GETRAUT, UND NOCH BESSER: ICH KANN DAMIT LEBEN.

ÜBRIGENS SIND DAS DIE SPOREN VON SPORORMIELLA QUATTURDECIMCELLULARIS P.Welt, N.Heine & H. Friese.

Mit einem von jeglichem Farbstich befreiten Foto kannst Du viel besser
bestimmen. Eigentlich wäre es perfekt, nur weiße Pilze auf weißem
Hintergrund darzustellen - Kampf den Farbstichen!

DU MEINST DIE OSTFRIESISCHE LANDESFAHNE: WEISSER ADLER AUF WEISSEN GRUND. (OTTO W.) ;-)

(Und wenn Du mich jetzt ernstgenommen hast, bist Du selber schuld :-))))))))
Bajuwarisch lässige Grüsse aus München,
Werner

SÄGSCHE GRÜSSE AUS GORL-MORGCH-STODT (JETZT WIEDER GÄMNITZ)ZURÜCK.

PETER

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Re: Farbstiche

Peter W., (vor 6173 Tagen) @ phragmobasidie

Lieber Robin,

hier sehe ich was ganz anderes. Dieses Bild kenne ich noch aus meinen Jugendjahren, als es im Fernsehen noch Programmschluß gab und ich vor der Klotze eingeschlafen bin. (lang lang, sehr lang ist es her ;-( ) Die Sendung nannte sich : Wie Zwei Afroamerikaner (früher Neger) im dunklen Tunnel boxten. Vor dieser Sendung kam immer erst: Zwei Schimmel im Schneesturm.

Gruß Peter :-)

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Re: Farbstiche

phragmobasidie ⌂, (vor 6173 Tagen) @ Peter W.

Hallo Peter,

hier sehe ich was ganz anderes. Dieses Bild kenne ich noch aus meinen
Jugendjahren, als es im Fernsehen noch Programmschluß gab und ich vor der
Klotze eingeschlafen bin. (lang lang, sehr lang ist es her ;-( ) Die
Sendung nannte sich : Wie Zwei Afroamerikaner (früher Neger) im dunklen
Tunnel boxten. Vor dieser Sendung kam immer erst: Zwei Schimmel im
Schneesturm.

uh, dann scheinen hier wohl doch Fehlbestimmungen möglich.
Da muss ich noch mal ran, ächz

Grüße
Robin

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Re: Farbstiche *PIC*

zuehli ⌂, (vor 6173 Tagen) @ phragmobasidie

[image]

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VOX Kaminfeuer

AK_CCM, (vor 6173 Tagen) @ Peter W.

Hallo Peter,

die Diskussion bekommt durch Deinen Beitrag eine ganz neue Facette: TV-Sendungen zum Einschlafen.

Ich persönlich bin großer Fan des nächtlichen Kaminfeuers auf VOX. Insbesondere als Jugendlicher hat mich das fasziniert, wenn ich nach einem mehr oder minder ausgewogenem Umtrunk Zuhause im Bett lag. Hatte etwas Wärmendes an sich. Dieses knacksende Geräusch des Holzes gefolgt vom stobenden Funkenflug fand ich überaus unterhaltsam. Ab und an wurde ein Scheit Holz nachgelegt, quasi als Actionszene... :-)

Für echte Fans habe ich ein paar Link-Tipps:

http://www.fireplacevideoshd.com/
Feuerstellenvideos in High-Definition-Qualität

http://www.youtube.com/results?search_query=fireplace+video&search_type=&aq=f
Feuerstellenvideos in der Röhre, vom leisen, sanft züngelnden bis zum wohlig prasselnden Kaminfeuer ist alles dabei

http://www.youtube.com/watch?v=i7Fl8lrYpEo
"The Call" von Sycronomica als musikalische Untermalung der flammenden Szenen

Was ich übrigens gar nicht mochte, war die Space Night im Bayerischen Fernsehen: Wenn Du sowieso schon verzweifelt versuchst aus einem Karussell auszusteigen, ist es wenig hilfreich, wenn Du dabei auch noch die Erde umkreist.

Bin gespannt, ob sich noch mehr Forenteilnehmer outen, welche TV-Sendungen sie zum Einschlafen schätzen gelernt haben.

Gruß, Andreas

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Re: VOX Kaminfeuer

zuehli ⌂, (vor 6173 Tagen) @ AK_CCM

Bin gespannt, ob sich noch mehr Forenteilnehmer outen, welche TV-Sendungen
sie zum Einschlafen schätzen gelernt haben.

Ich kann mich an das Sandmännchen erinnern...
:-))
Harald

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Re: Farbstiche

Der Juergen, (vor 6173 Tagen) @ Werner

Hallöle Werner,

mein etwas beschränktes Wissen mal vorausgeschickt - ich glaube nicht, daß
"falscher" Weißabgleich bei Mikrofotos so sehr auf der genutzten
Kamera bzw. alleine des Weißabgleichs beruht.

Nun, einen Weißabgleich macht man bei ungünstigen Lichtverhältnissen, also, wie Du schon schriebst, wenn die Lichtfarbe der Mikrobeleuchtung nicht weiß ist. Allerdings braucht man ein weißes Referenzobjekt, allein der objektlose (graue) Hintergrund reicht nicht für eine Kalibrierung!

Punkt 2 und wichtiger als 1: Sobald man eine Färbung einbringt, ob das nun
Melzer, Kongo, Phloxin, Baumwollblau, BKS oder was auch immer ist, gilt
der fein eingestellte WAB nicht mehr. Denn dann hat man Mischlicht ...

Gut, dass Du das erwähnst. Ich hatte das noch vergessen. Bei Färbemaßnahmen ist ein "Auswaschen" von Vorteil. Wenn ein Farbschleier der Färbereagens das ganze Präparat übertönt, ist auch eine nachträgliche Farbkorrektur kaum möglich, weil andere Farbinformationen fehlen (durch Überdeckung).

Also bleibt nur eine massive Bearbeitung in Photoshop etc. ...

Nun, "massiv" würde ich das nicht nennen wollen. Entweder sind noch Farbinformationen da, die mittels Farbkanälen und Sättigungen hervorgeholt werden können - das sind ja nur ein paar Regler, die man hin oder herschiebt - oder es geht nichts mehr, dann müsste man richtig "eingreifen" (Retouche), also Sporen, Zystiden oder andere Elemente kolorieren. Ja, das könnte man dann massiv nennen, aber ich kenne keinen, der jetzt Mikrobilder koloriert. Ist halt auch immer ein Sache des Interesses, der eine braucht Top-Fotos, der andere nur ne Bleistiftskizze, der Dritte nur den Blick ins Mikro, und der vierte nur sein Hefeweizen *g*

Nur, was bringt dieser Aufwand, wenn man nur etwas kurz dokumentieren möchte.

Das ist aber nur am Anfang ein bisschen aufwändig. Mit der Zeit weiß man, z.B. welche Farbkanäle die Sorgenkinder sind:-) Das geht dann Rucki-Zucki. Vorausgesetzt, das Equipment bleibt gleich.

Grüßle
Juergen

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Re: Farbstiche

MartinB, (vor 6173 Tagen) @ Der Juergen

Nun, einen Weißabgleich macht man bei ungünstigen Lichtverhältnissen, also,
wie Du schon schriebst, wenn die Lichtfarbe der Mikrobeleuchtung nicht
weiß ist. Allerdings braucht man ein weißes Referenzobjekt, allein der
objektlose (graue) Hintergrund reicht nicht für eine Kalibrierung!

Hallo Jürgen,

die Qualität meiner Mikros ist wahrscheinlich konkurenzlos schlecht... Das mit dem Weißabgleich mache ich seit kurzem so: Beleuchtung einstellen. 10er Objektiv nach vorne, ein Stück Schreibmaschinenpapier drunter und dann manuellen Weißabgleich machen. Ich habe dann zwar bei den folgenden Micros einen hellgrauen (nicht weißen) Hintergrund. Aber die dargestellten Objekte kommen in halbwegs "natürlichen", d.h. ungefähr so wie beobachteten, Farben rüber.

Grüße,

Martin

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Re: Farbstiche

Werner, (vor 6173 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

Gut, dass Du das erwähnst. Ich hatte das noch vergessen. Bei Färbemaßnahmen
ist ein "Auswaschen" von Vorteil. Wenn ein Farbschleier der
Färbereagens das ganze Präparat übertönt, ist auch eine nachträgliche
Farbkorrektur kaum möglich, weil andere Farbinformationen fehlen (durch
Überdeckung).

Klar. Nur auch das kostet Zeit. Und wenn ich es mit geübtem Auge auch so schon gesehen habe, spare ich mir normalerweise das Auswaschen. Bei einer "guten" Bilddoku gehört das natürlich dazu. Ist halt immer die Frage, was bzw. wen man erreichen will.

Nun, "massiv" würde ich das nicht nennen wollen. Entweder sind noch
Farbinformationen da, die mittels Farbkanälen und Sättigungen hervorgeholt
werden können - das sind ja nur ein paar Regler, die man hin oder
herschiebt - oder es geht nichts mehr, dann müsste man richtig
"eingreifen" (Retouche), also Sporen, Zystiden oder andere
Elemente kolorieren. Ja, das könnte man dann massiv nennen, aber ich kenne
keinen, der jetzt Mikrobilder koloriert. Ist halt auch immer ein Sache des
Interesses, der eine braucht Top-Fotos, der andere nur ne Bleistiftskizze,
der Dritte nur den Blick ins Mikro, und der vierte nur sein Hefeweizen *g*

Naja, nehmen wir das obige Bild mit der Metachromasie. Ein gutgemeinter aber dennoch sorgloser Weißabgleich vernichtet die Doku - da ziehe ich doch ein nicht abgeglichenes Doku-Foto vor. Dieses Phänomen kenne ich von eigenen Versuchen mit der Mikrokamera auch - AWB eingestellt und das Foto sieht zwar in den "weißen" Stellen richtig aus, jedoch stimmt auch sonst so einiges nicht mehr 100% bzw. ist schlechter als ohne WB. Wenn man es rechtzeitig merkt, stellt man halt wieder um, wenn nicht, geht im schlimmsten Fall mal ein wesentliches Merkmal baden.

Natürlich kann man - entsprechenden Ehrgeiz vorausgesetzt - das immer ausreichend kontrollieren (und die meisten "Szenen" sind ja auch nicht wirklich kritisch), trotzdem - ich unterscheide für mich halt ob ich etwas zur Doku oder für was "Besseres" brauche. Ist so ähnlich wie mit Schnappschüssen - da hat man auch nicht unbedingt die optimale Blende, ISO etc. eingestellt. Trotzdem hat man den Schnappschuss dann, während man das perfekte Bild nicht hätte. Wenn ich aber z.B. mit ausreichend Zeit ein Panorama schiesse, muß alles passen, sonst kann ich mir das gleich sparen.

Das ist aber nur am Anfang ein bisschen aufwändig. Mit der Zeit weiß man,
z.B. welche Farbkanäle die Sorgenkinder sind:-) Das geht dann Rucki-Zucki.
Vorausgesetzt, das Equipment bleibt gleich.

Jein. Beim Mikroskop kommt erschwerend dazu, daß man selten die haarscharf gleiche Lichtintensität hat (weil man zwischen der 50x und 1000x Vergrößerung schon mal etwas hin- und herschraubt), mal ist der Kondensor etwas anders bzw. höher/tiefer (weil man den mal in Öl immergiert hat), mal hat man unter Phako nachgesehen und dann wieder auf HF umgestellt samt den veränderten Schiebern am Kondensor und ein gefärbtes Präparat in Kongo benimmt sich auch wieder anders als eines in Toluidinblau, Phloxin, Melzer oder was auch immer. Klar, man kann alles wunderbar hinkriegen, aber die 3-fache Zeit braucht man dafür mindestens. Schon alleine, weil man ein reines Dokufoto auch schon mal als .jpg abspeichert, ein Bild das wirklich ernsthaft bearbeitet werden soll aber dann doch als RAW, DNG, Tiff, BMP oder was auch immer. Und da gibt es halt dann auch noch einen Arbeitsschritt zusätzlich.

Ich weiß, die Ansichten sind wohl vielfältig, das ist jetzt nur meine.

Für mich gilt jedenfalls bei Doku-Fotos egal welcher Art immer: sie müssen das zeigen, was gezeigt werden soll. Und damit fallen natürlich unscharfe Handyfotos von Pilzen genauso raus wie Mikrofotos, auf denen man kein Sporenornament oder z.B. auch keine Metachromasie erkennen kann. Jedoch finde ich einen leicht farbstichigen Hintergrund (siehe Beispielfoto von Peter Welt, das grad mal wieder "besprochen" wurde) völlig unbedeutend, es sei denn, mal will geringste Farbnuancen stichhaltig beweisen.

Gruß,

Werner

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Kaminfeuer: ich hab die DVD! ;-)

Kattugla ⌂, (vor 6173 Tagen) @ AK_CCM

...und damit meine letzte Berliner Wohnung gelegentlich gefühlt ge"heizt".
Hier im hessischen Fachwerkhäuschen erinnert es mich lediglich noch daran, dass die einzige Esse vom Zug der Ölheizung belegt ist. Nix Kamin... :-(

Ich erinnere mich noch gut an den nächtlichen Videotext von 3sat - weniger wegen der Inhalte, eher wegen der ausgesucht guten Hintergrundmusik - mit CD-Empfehlungen für richtige Jazz-Sahnestückchen dabei...

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Re: VOX Kaminfeuer

Werner, (vor 6173 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,

das soll wohl der längste Thread in der Geschichte des Forums werden :-)

die Diskussion bekommt durch Deinen Beitrag eine ganz neue Facette:
TV-Sendungen zum Einschlafen.

Och, da reicht fast alles im Fernsehen. Wie hieß doch ein für mich immer wieder in Erinnerung kommender US-Hit: "Fifty-seven channels and nothin' on..." (Bruce Springsteen). Fernsehen ist für mich per se recht einschläfernd - sozusagen das unschädliche Valium. Einziger Nachteil ist, wenn es im späteren Programm Schiessereien oder ähnliches gibt - das gibt dann unruhigen Schlaf, bis man die Kiste endlich aus hat.

Ich persönlich bin großer Fan des nächtlichen Kaminfeuers auf VOX.

Wie gesagt, das brauche ich nicht. Fast jede Sendung wirkt für mich gleich :-)

Insbesondere als Jugendlicher hat mich das fasziniert, wenn ich nach einem
mehr oder minder ausgewogenem Umtrunk Zuhause im Bett lag. Hatte etwas
Wärmendes an sich. Dieses knacksende Geräusch des Holzes gefolgt vom
stobenden Funkenflug fand ich überaus unterhaltsam. Ab und an wurde ein
Scheit Holz nachgelegt, quasi als Actionszene... :-)

Oh, nee. Mit eh schon dickem Schädel habe ich die Glotze meistens ausgelassen. Aber die "Therapien" sind verschieden :-)

Was ich übrigens gar nicht mochte, war die Space Night im Bayerischen
Fernsehen: Wenn Du sowieso schon verzweifelt versuchst aus einem Karussell
auszusteigen, ist es wenig hilfreich, wenn Du dabei auch noch die Erde
umkreist.

Genau die mochte ich. Allerdings nicht unter Alkohol- oder sonstigen ungünstigen -einflüssen :-) Aber die Space Night war oft so ziemlich die einzige Sendung spät nachts, die über das geistige Niveau eines minderbegabten Schimpansen rausging (damals hatte ich noch keinen History Channel, arte, 3sat, SpiegelTV usw.). Die Konkurrenz von RTL, SAT0, VOX, ProSEX und den anderen Schundkanälen unterbot sich da immer gegenseitig. Einziger Lichtblick war dann vielleicht ein Uralt-Western auf dem Kabelkanal oder ein schon 2000x gezeigter Kinostreifen auf einem der anderen Privatschmutzl, den man bisher immer verpasst hatte :-) CNN kucken war nach 3 Stunden auch anstrengend, weil sich alles doch arg wiederholte ....

Bin gespannt, ob sich noch mehr Forenteilnehmer outen, welche TV-Sendungen
sie zum Einschlafen schätzen gelernt haben.

Schätzen gelernt ... hmmm. Am liebsten war es mir immer, wenn die Kiste beim Einschlafen schon aus war. Wenn sie aber doch mal lief war es schon angenehm, wenn längere Zeit keiner schoss, schrie oder sonstwie einen Krawall im Kasten veranstaltete - dazu gehörten auch die unsäglichen 0190er-Werbungen, die gemeinerweise ja auch immer mit zig Dezibel mehr loslegten.

Gruß,

Werner

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Re: VOX Kaminfeuer *PIC*

Matthias, (vor 6173 Tagen) @ AK_CCM

Servus Andreas,
zum Einschlafen ist das hier immer ganz nett gewesen ohne störende Geräusche und bewegte Bilder ;o)))
[image]
viele Grüsse
Matthias

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fische statt feuer

coco, (vor 6172 Tagen) @ Werner

hi werner und co,

Och, da reicht fast alles im Fernsehen. Wie hieß doch ein für mich immer
wieder in Erinnerung kommender US-Hit: "Fifty-seven channels and
nothin' on..." (Bruce Springsteen).

so ändern sich die zeiten - bei "the wall" hiess es noch "got thirteen channels of shit on the t.v. to choose from".

bevor ich den fernseher gegen kinder getauscht hatte, gab´s vor dem einschlafen manchmal das hübsche aquarium vom orb in potsdam. die fische hatten teils organisierte fans, die ihre lieblinge bei jeder flossenbewegung verfolgten und bei krankheitsverdacht briefe an den sender schrieben. gefüttert wurden die viecher von einem gewissen mike lehmann, woraus im radio "mike lehmanns aquarienratgeber" wurde. für thematisch interessierte: http://www.youtube.com/watch?v=eJTCwzi8I3Y

schlaft schön!

coco