Hypothesen zur Öko-/Phänologie des Märzschneckling
Nach dem Verfolgen der Forumsdiskussion und einer kleinen Literaturrecherche, vor allem den von Wolfgang D dankenswerterweise zur Verfügung gestellten österreichischen Aufsatz, stelle ich jetzt einmal einige Aussagen auf, die ihr widerlegen könntet, indem ihr z. B. sagt: das stimmt nicht, in den letzten Jahren kamen mir welche genau so vor.
Der Märzschneckling wächst NICHT
A1: - an kiefernlosen Stellen
A2: - im nährstoffarmen Sandboden wie z. B. im Flechten-Kiefernwald
A3: - im typisch stark bemoosten, sauren, feuchten Nadelwald
A4: - in von Kiefern bestandenen Heiden
A5: - in von Kiefern bestandenen Mooren
A6: - an flachgründigen Stellen direkt über Kalk, also da, wo man sich im Herbst etwa Goldgelbe Koralle, Birnen-Risspilz oder Hainschneckling vorstellen könnte
A8: - bevor die Tagestemperatur im Nachwinter den Pegel von 15 Grad erreicht/überschritten hatte
A9: - sobald die Laubbäume im Wald ausschlagen
A10: - an einer nicht-thermophilen Stelle (z. B. sonnenabgewandte Hänge, Kaltluftseen...)
A11: - in dichten Wäldern, in denen kaum jemals direktes Sonnenlicht den Boden erreicht
A12: - an Wegrändern/Wegrandböschungen
A13: - an Stellen, die keine Neigung/kein Gefälle aufweisen