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Ascos und Pyrenos gab es auch *PIC*

Maren ⌂, (vor 6038 Tagen)

Hallo nochmal,
hier die Asco-Funde

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Myriosclerotina sulcatula (Binsen-Sklerotienbecherling), kommt das makroskopisch hin?

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Rhopographus filicinus (Adlerfarnfleckenpilz)

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Hypocrea sp. an Birke, vielleicht aureoviridis, obwohl ich den grüner kenne.

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Ein winziger Asco an Binse (Brunnipila?)

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Leptosphaeria sp. an einem Halm aus dem Sumpf, vielleicht Sumpfbrennnessel und dann doch nur acuta.

Wer hat eine Idee?

Gruß Maren

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Re: Ascos und Pyrenos gab es auch

Ingo Wagner, (vor 6038 Tagen) @ Maren

Hallo Maren!


Myriosclerotina sulcatula (Binsen-Sklerotienbecherling), kommt das
makroskopisch hin?

Myriosclerotinia curreyana passt besser, denke ich. Ein Pilz, der genau zu dieser Zeit wächst, in der Regel an tümpelhaften kleinen Fließgewässern. Das Sklerotium ist recht groß im Inneren des Halmes.

Ein winziger Asco an Binse (Brunnipila?)

Denke, es ist ein Lachnum. Zwar kommt Lachnum apalum (Binsen-Weißhaarbecherchen) oft an Binsen vor, aber die rosalichen Innenhaare deuten auf eine rötende Art. Der in Feuchtbiotopen oft vorkommende Lachnum tenuipilosum macht das gerne, dass seine Haare bei Verletzung mit anfärben (allerdings wüsste ich nicht, dass ich den schon an Binsen gefunden hätte).
Ist aber nur geschätzt. Gerade in Feuchtbiotopen gibt´s massig Lachnum-Arten, natürlich auch andere Haarige, falls ich nicht recht habe.
Vermutlich brauchst du aber etwas Glück, wenn du ihn reif pflegen willst. Schätze, der ist noch nicht so weit für eine Bestimmung.

VG Ingo W

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Re: Ascos und Pyrenos gab es auch

Andreas ⌂, (vor 6037 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo,

Denke, es ist ein Lachnum. Zwar kommt Lachnum apalum
(Binsen-Weißhaarbecherchen) oft an Binsen vor, aber die rosalichen
Innenhaare deuten auf eine rötende Art. Der in Feuchtbiotopen oft
vorkommende Lachnum tenuipilosum macht das gerne, dass seine Haare bei
Verletzung mit anfärben (allerdings wüsste ich nicht, dass ich den schon
an Binsen gefunden hätte).
Ist aber nur geschätzt. Gerade in Feuchtbiotopen gibt´s massig Lachnum-Arten,
natürlich auch andere Haarige, falls ich nicht recht habe.
Vermutlich brauchst du aber etwas Glück, wenn du ihn reif pflegen willst.
Schätze, der ist noch nicht so weit für eine Bestimmung.

ich würde auch noch Albotricha albotestacea als Möglichkeit ins Rennen werfen.

beste Grüße,
Andreas

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Binsen-Sklerotienbecherling *PIC*

Maren ⌂, (vor 6038 Tagen) @ Maren

Hallo zusammen,
M. curreyana (Binsen-Sklerotienbecherling) hat sich bestätigt, vielen Dank Ingo und Torsten für den Tipp.

Das Sklerotium im Innern des Binsenstängels, man sieht wie sich die Binsenriefen auf die Außenseite übertragen haben.
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Innen ist das Sklerotium rosa.
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Asci 65 x 6 µm
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Sporen (10-12)10,85x1,85(1,5-2) µm
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Ascusreaktion mit Lugol:
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Die Leptospharia hat sich als L. acuta herausgestellt.
Hier noch ein Bild.
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Sporen (43-50)47,2x6,45 (6-7) mm, 8-11-fach septiert.
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Gruß Maren

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Re: Binsen-Sklerotienbecherling

Trametenlotti, (vor 6038 Tagen) @ Maren

Hallo Maren

Tolle Doku über das Binsen-Sklerotienbecherchen! Bitte mehr dergleichen.
Herzlichen Dank

Ligrü
Lotte