Re: Ascos und Pyrenos gab es auch
Hallo Maren!
Myriosclerotina sulcatula (Binsen-Sklerotienbecherling), kommt das
makroskopisch hin?
Myriosclerotinia curreyana passt besser, denke ich. Ein Pilz, der genau zu dieser Zeit wächst, in der Regel an tümpelhaften kleinen Fließgewässern. Das Sklerotium ist recht groß im Inneren des Halmes.
Ein winziger Asco an Binse (Brunnipila?)
Denke, es ist ein Lachnum. Zwar kommt Lachnum apalum (Binsen-Weißhaarbecherchen) oft an Binsen vor, aber die rosalichen Innenhaare deuten auf eine rötende Art. Der in Feuchtbiotopen oft vorkommende Lachnum tenuipilosum macht das gerne, dass seine Haare bei Verletzung mit anfärben (allerdings wüsste ich nicht, dass ich den schon an Binsen gefunden hätte).
Ist aber nur geschätzt. Gerade in Feuchtbiotopen gibt´s massig Lachnum-Arten, natürlich auch andere Haarige, falls ich nicht recht habe.
Vermutlich brauchst du aber etwas Glück, wenn du ihn reif pflegen willst. Schätze, der ist noch nicht so weit für eine Bestimmung.
VG Ingo W