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Re: Ich habs...

Werner2 ⌂, (vor 6022 Tagen) 1.517 Beiträge @ arysch

Danke für eure kompetenten Anregungen die mir sehr geholfen haben.
Ich kann mir garnicht mehr vorstellen ohne ausklappbares Display zu fotografieren. Daher ist dieses Gerät derzeit meine 1. Wahl.
Leider hat sich bei meiner PS 610 er Lamellenverschluss vor der Linse
verklemmt, was auf Dauer nicht so schön ist. Auch sind mir wegen der Vergrößerungen 5 MB etwas wenig geworden. Die PS G11 wäre da schon das Richtige.
Die Kamera wird derzeit unter 500€ angeboten, was für mich aber immer noch
ein stolzer Betrag ist. Muss es mir überlegen. Habe ja bald Geburtstag.
Gruß Werner
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Hallo Werner,
ich habe die PowerShot G11 seit ca. 6 Monaten. Ich halte sie für eine der
besten Kameras für die Pilzfotografie. Auf dem ausklappbaren Display lässt
sich sehr gut die Schärfe schon vor der Aufnahme beurteilen, dort gibt es
zwei "custom-functions" für das Speichern/Wiederherstellen der
Einstellungen, die Qualität der Fotos ist bei allen Stellungen des
Objektives sehr gut (ziemlich wichtig, nicht wahr?), manuelle
Einstellungsmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen (besonders das
manuelle Scharfstellen ist bei Pilzfotografie sehr wichtig und hier gut
gelöst). Lese am besten darüber in dpreview.com (oder direkt hier:
http://www.dpreview.com/reviews/canong11/ ).
Die Kamera hat allerdings auch Nachteile: sie ist verhältnismässig groß (355
g, gegenüber den Spiegelreflexkameras doch noch Kleingewicht), ich habe
ein qualitativ gutes Mikrostativ dafür, und für mich eine "bittere
Pille" - die lässt sich nicht per Remote Capture vom Computer steuern
- das bedeutet, man kann sie nicht am Mikroskop vom Laptop aus steuern.
Dafür habe ich noch eine alte PowerShot A640, die bei mir als Mikroskop
Kamera dient.
Ich habe noch eine Spiegelreflexkamera mit gutem Makroobjektiv, allerdings
nutze ich diese immer weniger, sie ist mir schlicht zu schwer zum
Herumschleppen. Ncoh dazu kommt, dass mir bei der Pilzfotografie ein
Weitwinkel-Makro wichtig ist, sonst bin ich bei den meisten
Makroobjektiven bei Spiegelreflexkameras gezwungen, ziemlich weit vom Pilz
zu stellen und das ist angesichts der Gräser/Gestrüp am Waldboden nicht
immer bequem - abgesehen davon sieht man dann auf den Fotos kaum noch
etwas von der Umgebung - für mich jedenfalls ist es für dokumentarische
Zwecke aber bedeutend.
Deine Wahl ist meines Erachtens ziemlich gut.
Gruß, Artur

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