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Schild- oder Schlehen-Rötling? *PIC*

Gelbfieber, (vor 6008 Tagen)

Hallo und guten Tag,

die Diskussion über Frühlingsrötlinge hat gerade begonnen, da finde ich auch schon einen „Kandidaten“ der in diesen Zeitraum passt. Im Vorfeld schließe ich Entoloma aprile und E. saundersii aus – Merkmale stimmen nicht überein.
Bleibt nach meinen Erkenntnissen E. clypeatum Schild-Rötling und E. sepium (saepium) Schlehen-Rötling übrig.

Makroskopische Merkmale:
Fundort bei Weißdorn und Schlehen, 120m üNN, 17. Mai 2010. Hut grau mit leicht bräunlichem Einschlag, leicht gefasert, Durchmesser 3-6cm. Lamellen rosa „altrosa“ bis leicht ins bräunliche, Schneiden wellig, Sporenpulver rotbraun. Stiel weißlich, längsfaserig und hohl. Fleisch rel. dünn, weiß. Der Geruch ist leicht mehlartig aber kaum wahrnehmbar, schnell im Anschnitt flüchtig.
Mikroskopische Merkmale:
Sporen nahezu isodiametrisch, 8,5-10 x 7,5-9,5µm Q 1,1. HDS reihig angeordnete Zellen (T. prismatica).

Geeignete Chemikalien zum Färben habe ich nicht. Bleibt mein Fund somit unbestimmt?

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

[image] http://www.naturfoto-kontor.de

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Re: Schild- oder Schlehen-Rötling?

hoennetaler, (vor 6008 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi,

nach den Ausführungen vom "Pilzgrufti" (Gerhard Woelfel) weiter unten, sollte das der Schildrötling (Entoloma clypeatum) sein (braune bis graue Hutfarben). Ich meine auch Fraßstellen auf den Fotos erkennen zu können. Bei den Schlehenrötlingen (E. sepium) verfärben sich diese rot. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.

Viele Grüße
Jürgen

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Re: Schild- oder Schlehen-Rötling?

HARZPILZCHEN, (vor 6008 Tagen) @ Gelbfieber

Hi Uschi

der Schlehenrötling hat immer rötliche "Madengänge", bzw müsste man im Schnitt (Stiel) etwas sehen. Deine Pilze sind für mich eindeutig Schildrötlinge. LG Hartmut

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Dankeschön *PIC*

Gelbfieber, (vor 6006 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo und guten Abend Jürgen und Hartmut,

der Farbe der Madengänge habe ich keine große Bedeutung zugemessen, zumal ich beim zerteilen der Frkp. auch keine Gänge bewusst gesehen habe. Jetzt, bei genauerer Betrachtung habe ich im Hutfleisch und an der Stielbasis Madengänge gefunden die keine Färbung aufweisen. Dieses Merkmal scheint ja neben der Behandlung mit Chemie (Karl-Heinz zeigt es eindrucksvoll Beitrag 183025) die einzig verlässliche Unterscheidung beider Arten zu sein. Die Überschrift auf dem Formblatt habe ich geändert und ein Bildchen der nicht gefärbten Madengänge hinzugefügt.

Dankeschön euch beiden.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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