2 Stunden in der Elendsklamm, 19 Pics *PIC*
Hallo Forum
Wenn es im Pfälzerwald wegen Trockenheit keine Pilze gibt, muß man halt zu feuchten Ecken ausweichen.
Mein heutiges Zielgebiet war außerhalb des Pfälzerwaldes, die etwa 40 km entfernte Elendsklamm nahe der saarländischen Landesgrenze. Meine Erwartungen in diesem mir bisher unbekannten Terrain wurden übertroffen
).
Gleich zur Begrüßung dieser Dickschalige Kartoffelbovist
In Bachnähe auf blankem Sandstein diese Borstlinge max.10mm Dm.
Dann noch diese mit max.5mm Dm, ebenfalls auf Sandstein.
Und um die Sache noch mehr zu verwirren, in ca. 1m Entfernung noch welche auf Holz mit etwa 10-15mm Dm.
Eine Bestimmung dieser 3 ist mir, mangels spezieller Literatur, nicht möglich. Ich werde mal Mikros tätigen für schlauere Zeiten. Vielleicht kann mir ein Kundiger dieser Gattung diese jeweils etwas näher eingrenzen.
Der Bachlauf war im weiteren Verlauf mit dieser Farbe gut bestückt.
In etwa 5 m Tiefe vermutlich Austernseitlinge (hatte kein Seil zur Hand)
Zwischendurch mal ein Milchling (Erstfund), der gerade aussport und auf´s Mikro wartet.
Hier vermute ich einen Anhängsel-Röhrling. Im Schnitt nur leicht bläuend im unteren Stielbereich. Für mich ein Erstfund, wenn es einer ist.
Wird noch mikroskopisch betrachtet.
Der Löwengelbe Porling war sehr oft zu sehen.
Und weil´s so schön ist, die beiden Borstlinge vom Vordergrund
Das hier Gesehene hat mich erst mal total verwirrt, Pilz ja oder nein ?
Nachdem ich den Ast am Boden bewegt habe, kam Klarheit. Ein gestreifter Teuerling, für mich ein Zweitfund.
Zuletzt noch ein Fund vom Rückweg unter Fichten. Klebriger Hörnling mit Trockenschaden ??
Weiterhin habe ich noch 3 verschiedene Ständerpilze von dort in petto. Ich möchte es hier aber nicht übertreiben. Vielleicht demnächst....
Noch ein Blick zurück
Für Freunde der Baumpilze wäre das Elendsklamm ein echtes Paradies ! Das Totholz ist voll damit.
Gruß aus dem Pfälzerwald
Dieter