Re: warscheinlich,dass es nur noch in bestimmten..
Hoehen und Gebieten viele Blaubeeren gibt?Wir waren letzte Woche auf dem Feldberg Suedschwarzwald BW ca.800-1200NN und an der Donauquelle Furtwangen,Donaueschingen und haben uns den Bauch vollgeschlagen mit Heidel und Brombeeren am Wegrand und sonnigen Stellen.Bei mir im Pilzgebiet 500NN Fehlanzeige mit Blaubeeren aber Bromberen jede Menge!LG Hans
Das ist ja Horror, kann ich mir gar nicht vorstellen, will es vielleicht
auch
Das Zuviel oder das Zuwenig?
Letzteres verdanken wir glaube ich aber eher den tapferen Sammlern mit den
Blaubeerkämmen. Auch der Blaubeerwald auf dem Feldberg ist jetzt schon so
gut wie nackästig, obwohl die Zweige noch saftiggrün sind und die
verbliebenen Blätter auch; da waren bereits fleissige Kämmer unterwegs -
bis die geschlossene Buschdecke auch futsch ist.
Die Handvoll Beeren heute waren die verbliebenen Reste.
Als ich noch im Teenageralter war, war ich mit meiner Stiefoma regelmäßig
zwischen Ruhland und Bernsdorf an der brandenburgisch-sächsischen Grenze
zum Blaubeersammeln, an den Blaubeerwald dort kann ich mich noch gut
erinnern. Vor zwei Jahren bei meinem Besuch habe ich den vergeblich
gesucht.
Fakt ist aber, dass du bestimmte Pilzarten besonders in bestimmten
Höhenstufen
Das erklärt dann auch, dass ich hier bei mir im Wald regelmäßig Filzige
Gelbfüsse finde, die ja eigentlich eher in die alpine Flora gehören, aha.
Eigentlich einfach, aber man muss erstmal drauf kommen...
Um mal wieder auf mich Gierschlund zurückzukommen: dann wäre also theoretisch
denkbar, dass die Hautköpfe auf dem Feldberg potentiell ein paar Wochen
früher erscheinen können als hier "unten"? Und man quasi den
Pilzen über die Wochen - ebenfalls theoretisch -
"hinterhersteigen" - also abwärts - könnte?
