Hallo Felix & Jesko,
ihr seid gut! Der caerulescens ist nach meiner Bestimmung (n. FUNGA NORDICA)
ein C. sodagnitus, der caesiocanescens irgend so ein C. largus (früher C.
nemorensis). Der von euch erkannte C. luhmannii wäre auch mein Tipp, aber
leider ist eine Bestimmung ohne Junge Fruchtkörper nicht mehr möglich. Der
von euch vermutete glaucopus/magicus ist noch nicht bestimmt, ich tappe da
noch im Dunklen. Der "Gelbe" ist C. citrinus (nach FUNGA
NORDICA). Der C. purpurascens ist wahrscheinlich die Laubwaldform (C.
subpurpurascens lt. FN).
Grüßle
Juergen
Dann kommt doch einfach nach Ehingen 
Hallo,
leider ist mein Tipp gestern nicht durchgekommen, war wohl zuviel Verkehr auf der Seite ....
C. largus wäre ich mir auch sicher, wollte aber anmerken, dass das nicht dasselbe wie C. variecolor var. nemorensis ist! Den gibt es neben largus, ist aber nicht von der Nadelwaldsippe C. variecolor var. variecolor verschieden. Also: var. nemorensis = var. variecolor, aber largus ist eigenständig. Mit etwas Übung kann man die beiden im Feld problemlos auseinanderhalten.
Der Laubwald-purpurascens heißt in der Ba.-Wü.-Flora (noch) C. largusoides, früher C. purpurascens var. largusoides. Von der Identifizierung mit C. subpurpurascens wußte ich bisher nichts, wäre da aber bestimmt mit der Zeit drauf gestossen, denn subpurpurascens ist meines Wissens ein Taxon von BATSCH, der ja in Jena wirkte, und dessen Arten ich mir für die Zukunft genauer vornehmen möchte. Ich denke, etliche seiner Arten sind verkannt, in Unkenntnis der Biotope in denen BATSCH gesammelt hat. Da er aber meist recht genaue Ortsangaben machte ("Jena: Auf der Wöllmisse" oder "Weimar: Im Webicht" etc.), lassen sich eigentlich seine Arten auch wiederfinden.
beste Grüße,
Andreas