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Hexeneier im Buchenwald *PIC*

albero2010, (vor 5900 Tagen)

Guten Abend,

vor einer Woche war ich mit einem Freund auf Pilzesuche in einem Buchenwald. Unser Ziel (einen Steinpilz zu finden) haben wir erreicht. Jeder einen - was wir jedoch haufenweise gefunden haben, waren Hexeneier und somit auch Stinkmorcheln. [image]

Sollen als Hexeneier ja essbar sein - hat jemand hier bereits ein Hexenei gegessen?
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...die Ameisen verbreiten eifrig die Sporen - lecker? :-)...

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...kennt jemand diese Pflanze?
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und zum Schluss fanden wir noch eine Hundrute...
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Viele Grüße Albero

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Re: Hexeneier im Buchenwald

Nobi, (vor 5899 Tagen) @ albero2010

Hallo Albero,
die Pflanze ist das Schattenblümchen, auch Zweiblättrige Schattenblume (Maianthemum bifolium).
Beste Grüße vom Nobi

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Re: Hexeneier im Buchenwald

schdaipilz, (vor 5899 Tagen) @ albero2010

hallo

also ich hab schon hexeneier gegessen, optisch sind die rädchen ja schon klasse (so als deko auf einer pilzpfanne), aber geschmacklich gibts bessere pilze(sind für mich so irgendwo zwischen radieschen und rohen kartoffeln, aber mit nem guten dipp durchaus einen versuch wert). ich hab den glibber weggemacht, manche braten den mit hab ich gelesen, obs dann anders schmeckt weis ich aber nicht.

mfg schdaipilz

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Re: Hexeneier im Buchenwald

albero2010, (vor 5899 Tagen) @ schdaipilz

hallo
also ich hab schon hexeneier gegessen, optisch sind die rädchen ja schon
klasse (so als deko auf einer pilzpfanne), aber geschmacklich gibts
bessere pilze(sind für mich so irgendwo zwischen radieschen und rohen
kartoffeln, aber mit nem guten dipp durchaus einen versuch wert). ich hab
den glibber weggemacht, manche braten den mit hab ich gelesen, obs dann
anders schmeckt weis ich aber nicht.
mfg schdaipilz

Hallo schdaipilz,

klingt nicht so berauschend...aber probieren könnte ich diese Hexeneier ja mal - optisch sind diese Hexeneier ja wirklich sehr interessant anzusehen.

Nobi,
ist die Schattenblume eine Zeigerpflanze für bestimmte Böden? Die Stinkmorcheln wuchsen überwiegend in diesen Schattenblumen.

Liebe Grüße Albero

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Re: Hexeneier im Buchenwald

Uwe58, (vor 5899 Tagen) @ schdaipilz

hallo
also ich hab schon hexeneier gegessen, optisch sind die rädchen ja schon
klasse (so als deko auf einer pilzpfanne), aber geschmacklich gibts
bessere pilze(sind für mich so irgendwo zwischen radieschen und rohen
kartoffeln, aber mit nem guten dipp durchaus einen versuch wert). ich hab
den glibber weggemacht, manche braten den mit hab ich gelesen, obs dann
anders schmeckt weis ich aber nicht.
mfg schdaipilz

Hallo
Bloß nicht im Mischgericht mitbraten, ekelhaft !!!
VG
Uwe

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Re: Hexeneier im Buchenwald

Pilzthomas, (vor 5899 Tagen) @ albero2010

Hallo Albero,

meine Vorredner haben ja schon das Blümchen benannt:

Maianthemum bifolium, das Schattenblümchen. Ist typisch für bodensaure Buchen- und Eichenwälder und kann dort besonders an Böschungen, wo das Laub weggeblasen wird, große Bestände bilden. Es vermehrt sich durch Ausläufer. Ist übrigens - wie das Maiglöckchen und der Bärlauch - trotz der Blattform eine Einkeimblättrige Pflanze. Ist giftig!

Die Hexeneier habe ich schon oft gegessen. Den Glibber mache ich aber ab (sonst ist mir das zu "haute cuisine" mäßig). Mit etwas Übung geht das ganz gut, wenn man von der Spitze her eine Schnitt bis gerade auf die olive Gleba rundum führt und dann die von zwei Häuten eingefasste Gelmasse nach unten abpellt.
Zurück bleibt das, was beunruhigend an ein verfärbtes Kleinsäugerhirn erinnert.

In Scheiben geschnitten als Sologericht schön angebraten hat es etwas von "Rohgerösteten". Joghurt-Dipp oder Kräuterquark dazu, viola! Ein Gericht, dass auf Grund seiner herben Exotik für Furore im Bekanntenkreis sorgen sollte.

Schönen Tag noch

Thomas

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Re: Hexeneier im Buchenwald

albero2010, (vor 5899 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo Albero,
meine Vorredner haben ja schon das Blümchen benannt: Maianthemum bifolium,
das Schattenblümchen. Ist typisch für bodensaure Buchen- und Eichenwälder
und kann dort besonders an Böschungen, wo das Laub weggeblasen wird, große
Bestände bilden. Es vermehrt sich durch Ausläufer. Ist übrigens - wie das
Maiglöckchen und der Bärlauch - trotz der Blattform eine Einkeimblättrige
Pflanze. Ist giftig!
Die Hexeneier habe ich schon oft gegessen. Den Glibber mache ich aber ab
(sonst ist mir das zu "haute cuisine" mäßig). Mit etwas Übung
geht das ganz gut, wenn man von der Spitze her eine Schnitt bis gerade auf
die olive Gleba rundum führt und dann die von zwei Häuten eingefasste
Gelmasse nach unten abpellt.
Zurück bleibt das, was beunruhigend an ein verfärbtes Kleinsäugerhirn
erinnert.
In Scheiben geschnitten als Sologericht schön angebraten hat es etwas von
"Rohgerösteten". Joghurt-Dipp oder Kräuterquark dazu, viola! Ein
Gericht, dass auf Grund seiner herben Exotik für Furore im Bekanntenkreis
sorgen sollte.
Schönen Tag noch
Thomas

Hallo Thomas und Uwe,

danke auch für Eure Beiträge und Hinweise. Habe heut im Wald wieder einige Hexeneier gesehen. Ich glaube ich werde mal einen Essenstest machen - gute Tipps habe ich bekommen. Werde dann von meinen Erfahrungen berichten.

Einen schönen Abend noch, Gruß Albero