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Re: Hexeneier im Buchenwald

albero2010, (vor 5902 Tagen) 27 Beiträge @ Pilzthomas

Hallo Albero,
meine Vorredner haben ja schon das Blümchen benannt: Maianthemum bifolium,
das Schattenblümchen. Ist typisch für bodensaure Buchen- und Eichenwälder
und kann dort besonders an Böschungen, wo das Laub weggeblasen wird, große
Bestände bilden. Es vermehrt sich durch Ausläufer. Ist übrigens - wie das
Maiglöckchen und der Bärlauch - trotz der Blattform eine Einkeimblättrige
Pflanze. Ist giftig!
Die Hexeneier habe ich schon oft gegessen. Den Glibber mache ich aber ab
(sonst ist mir das zu "haute cuisine" mäßig). Mit etwas Übung
geht das ganz gut, wenn man von der Spitze her eine Schnitt bis gerade auf
die olive Gleba rundum führt und dann die von zwei Häuten eingefasste
Gelmasse nach unten abpellt.
Zurück bleibt das, was beunruhigend an ein verfärbtes Kleinsäugerhirn
erinnert.
In Scheiben geschnitten als Sologericht schön angebraten hat es etwas von
"Rohgerösteten". Joghurt-Dipp oder Kräuterquark dazu, viola! Ein
Gericht, dass auf Grund seiner herben Exotik für Furore im Bekanntenkreis
sorgen sollte.
Schönen Tag noch
Thomas

Hallo Thomas und Uwe,

danke auch für Eure Beiträge und Hinweise. Habe heut im Wald wieder einige Hexeneier gesehen. Ich glaube ich werde mal einen Essenstest machen - gute Tipps habe ich bekommen. Werde dann von meinen Erfahrungen berichten.

Einen schönen Abend noch, Gruß Albero

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