Nachtrag
Aber bei Beachtung der Mikros könnte auch O. onotica passen. Den kenn ich war auch aus dem Laubwald, aber viele Nadelbaumforsten sind halt "umgewandelte" Laubwälder. Das hört aber bald auf, nach den heftigen Stürmen der letzten Jahre/Jahrzehnte haben auch die Nadelholzförster dazugelernt.
Gruß, Heinz
Hallo,
ich habe gestern in einem Fichtenwald in Thüringen unglaubliche Mengen von
Otideas gesehen. Ganze Teppiche davon. Die meisten scheinen mir O.
alutacea gewesen zu sein, die ich hier schon öfters geglaubt als solchte
bestimmt zu haben...
Eine Kollektion sah jedoch makroskopisch ganz anders aus. Fruchtkörper bis 6
cm Dm., gelborange, Außenseite feinfilzig und etwas dunkler als das
Hymenium, Sporen ovoid mit zwei großen Öltropfen, 11,4-13,5 x 6,1-6,6 µm.
Mit dem Schlüssel von van Vooren komme ich da auf Otidea onotica (Eselsohr).
Mit dem Schlüssel der Nordic Macromycetes nicht so leicht, weil da z.B.
als Ökologie Laubwald angegeben wird.
Was sagen die Otidea-Experten?
Leider kann ich Euch nur "Studiofotos" zeigen, da ich im Wald keine
Kamera dabei hatte.
Grüße,
Martin
