Ausnahmsweise mal Steinpilze ! *PIC*
Hallo Forum,
ich weiß gar nicht recht, wo ich anfangen soll – am besten, ich teile das letzte Wochenende mal in ein paar
mundgerechte Häppchen auf. Dann ist es besser verdaulich. Angesichts des derzeitigen
Pilzüberflusses mit der damit verbundenen Beitragsflut hier im Forum vielleicht auch optimaler so.
Die Wälder bei uns in Brandenburg sind ja momentan voller Pilze - und noch mehr Pilzjäger.
Hauptsächlich Maronenröhrlinge haben es letzteren angetan. So toll ist es mit denen aber noch immer nicht.
Der Hauptschub sollte jetzt aber kommen.
Dafür gibt es heuer seit 2005 mal wieder ein erwähnenswertes Steinpilzaufkommen – wenn man weiß, wo.
In den Jahren um 2000 standen die Edulen vor allem in lichten Kiefernwäldern. Nachdem diese inzwischen
fast alle extrem ausgelichtet wurden, findet man die Dicken dort nur noch vereinzelt.
In den wenigen übrigen, naturbelassenen, Kiefernbeständen rockt es allerdings extrem.
Im kargen Sandboden im Nadelstreu kann man sie finden. Mitunter sogar paarweise.
Typisch die hellbraunen Hüte.
Ganz anders als die Exemplare im nährstoffreichen Rotbuchen – Eichen Areal. Fünf Meter neben R. botrytis:
dieses nette Paar:
Man möchte fast meinen, daß es sich um eine andere Art handeln könne.
Eigentlich sahen die fast aus, wie gedrechselt.
Solcherlei Baumarktsteinpilze stellt man dann gerne mal, aus bloßem Schabernack, bei später
ankommenden Nachbarn auf den Tisch. Konservierung war leider nur per Digicam möglich.
Ihr habt es sicher schon bemerkt – dieser Beitrag ist eher mykophagisch geraten. Muss aber auch mal sein.
Am verregneten letzten Donnerstag hatte ich nicht ein Foto im Wald gemacht. Nur dieses hier im Anschluß:
Sieben Arten fanden ins delikate Mischgericht. Vielleicht erkennt sie ja jemand.
Grüßlis Ingo
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic192206.jpg)
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic192327.jpg)