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L. ulmarium

Mycelio, (vor 5881 Tagen) 188 Beiträge @ Seraph

Lyophyllum cf. ulmarium
Zu guter letzt noch dieser komische "Klotz", der aus einem
liegenden Eichenstamm herauskam. Der Hut war knapp 130 mm breit und schön
konvex ausgebreitet, einheitlich haselbräunlich, nur leicht oder nicht
hygrophan (ist zuhause schwach ausgeblasst), Lamellen weiß und
ausgebuchtet angewachsen. Stiel bis über 300 mm lang, knorpelig, ähnlich
wie bei G. fusipes, etwas verdreht und sehr tief wurzelnd (Anteil des im
Baum steckenden Stiels >150 mm), an der Basis stellenweise etwas
fleckig, sonst weiß, hart. Geruch mehlartig.
Sporen 4-4,5 x 4-4,3 µm, kugelig, hyalin, mit einem Öltropfen. Basidien
4sporig, 27-33 x 5-8 µm, keulig. Zystiden keine festgestellt. HDS aus
liegenden Hyphen mit einzelnen abstehenden Zellen, mit Schnallen.
Vielleicht weiß jemand, was das sein könnte? ;)

Hallo Kazuya,

wahnsinn, ich dachte neulich bei deinem weißen Pilz aus Uganda schon an diesen und jetzt findest du ihn auch noch hier. Makroskopisch würde ich den auch als Ulmenrasling (inzwischen Hypsizygus ulmarius) betrachten. Soweit ich es von der fast identischen Art Hypsizygus tessulatus kenne, sind der lange Stiel und die stachelartigen Primordien typisch. Aber warten wir mal auf Kenner dieser Art.

Gruß, Carsten

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