Re: im Vallée des Ponts
Hallo Olivier,
der ins Spiel gebrachte Cortinarius atrovirens wäre durchaus möglich und wohl das Erste, woran man denkt - selten ist immer ein relativer Begriff, denn selten sind vor allem geeignete Habitate. Bei dieser etwas obsoleten Kollektion würde ich mich aber nicht so weit aus dem Fenster lehnen und von einem sicheren atrovirens ausgehen - gerade aus dem nicht weit entfernten französichen Jura sind auch noch andere ähnliche (und zumindest zum Teil vermutlich gute) Arten beschrieben worden. Wichtig wäre zumindest auch festzustellen, ob das Fleisch insgesamt leuchtend grüngelb war und auch den typischen Geruch nach gemahlenem Pfeffer hatte.
Die letzten gezeigten Phlegmacien sehen ganz nach glaucopus aus, für den auch das Massenvorkommen und der reihige Wuchs ("Reihiger Klumpfuß") typisch sind.
Neidvolle Grüße aus dem phlegmacienlosen NW-Sachsen ...