Re: Schleimkopf mit großen zitronenförmigen Sporen
Lieber Christian,
vergleiche Deinen Fund doch mal mit C. anserinus - aus der noch
aufzustellenden Sektion "Amoenolentes".
Ungewöhnliche Formen häufiger Arten (und C. ans. ist eine der häufigeren
Phlegmacien in unseren Lalk-Buchenwäldern) kommen hin und wieder vor.
Üblicherweise konzentriert sich bei C.an. das Velum am Knollenrand (daraus
werden gerne mal "bescheidete" Klumpfüße generiert), aber es
können durchaus auch mal größere Reste davon auf dem Hut verbleiben.
Auch der C. caesiogriseus in der Moser'schen Monographie war für Thomas und
mich immer nur ein tiefblauer C.anserinus mit seiner stumpf gerandeten
Knolle, dem üppigen Velum, dem typischen Geruch und Geschmack und den
zitriformen Sporen und er ist es immer noch!
schöne Grüße
Günter
Hallo,
den Gedanken hatte cih auch zunächst, auch wegen dieses olivgelben Velums um die ganze Knolle rum. Aber die Velumreste auf dem Hut habe ich tatsächlich noch nie bei anderinus so gesehen - oder nie beachtet ....
beste Grüße,
Andreas