Re: Frage zu Diaporthe
Hallo Jesko,
wenn man eine Kollektion im besten Alter hat und die Merkmale schön herausarbeitet, dann kann man mit einer Bestimmung durchaus Erfolg haben. Gute, zusammenhängende Literatur über diese Gattung gibt es aber leider kaum. Empfehlenswert finde ich immer noch den Wehmeyer von 1933 aber auch in den Standartwerken Ellis & Ellis sowie im Munk sind einige Arten enthalten und dabei eigentlich nur über das Substrat bestimmbar.
Ich würde also auf jeden Fall einen Versuch starten mit der Bestimmung. Wer sich mit Cortinarien abgibt, braucht vor Pyrenos keine Angst zu haben. 
Schöne Grüße
Gernot
Eine sicherlich völlig unbedarfte Frage in die Runde – wahrscheinlich war ich
beim pränatalen Briefing bei diesem Thema gerade Kreide holen: Lässt sich
ein Diaporthe-Fund an Carpinus einigermaßen zuverlässig bestimmen, oder
sollte man einfach tunlichst seine Finger von solchem Zeugs lassen? Falls
solche Funde mit „normalen“ Mitteln bestimmbar sind, welche Literatur
sollte man benutzen?
Bis jetzt konnte ich herausfinden, dass viele Arten auf Carpinus beschrieben
wurden, von denen einige sicherlich Synonyme sind. Zudem sollen auf
Carpinus auch Ubiquisten vorkommen. Wer hilft?
Vielen Dank und viele Grüße,
Jesko