Agaricus placomyces
In einem Pilzbuch finde ich beim Perlhuhchampignon
die Bezeichnung
Agaricus Placomyces Teck
var. meleagris J.Schff.
Kann mir jemand sagen, woher der Zusatz "Teck" stammt
oder was es damit auf sich hat ?
Peter Schepp, (vor 9878 Tagen)
In einem Pilzbuch finde ich beim Perlhuhchampignon
die Bezeichnung
Agaricus Placomyces Teck
var. meleagris J.Schff.
Kann mir jemand sagen, woher der Zusatz "Teck" stammt
oder was es damit auf sich hat ?
Boris, (vor 9878 Tagen) @ Peter Schepp
In einem Pilzbuch finde ich beim Perlhuhchampignon
die Bezeichnung
Agaricus Placomyces Teck
var. meleagris J.Schff.
Kann mir jemand sagen, woher der Zusatz "Teck" stammt
oder was es damit auf sich hat ?
Muss ein Druckfehler sein, heisst normal "Peck", das ist das Kuerzel fuer den Erstbeschreiber dieser Art. Die Nomenklatur der botanischen Pilznamen hat streng buerokratische, mehr oder weniger intelligente Regeln. J. Schff. heisst in diesem Fall dass die Variation meleagris ("Rebhuhnchampignon") vom Mykologen Schaeffer beschrieben wurde.
Gruss, Boris
Kerstin, (vor 9878 Tagen) @ Boris
In einem Pilzbuch finde ich beim Perlhuhchampignon
die Bezeichnung
Agaricus Placomyces Teck
var. meleagris J.Schff.
Kann mir jemand sagen, woher der Zusatz "Teck" stammt
oder was es damit auf sich hat ?
Muss ein Druckfehler sein, heisst normal "Peck", das ist das Kuerzel fuer den Erstbeschreiber dieser Art. Die Nomenklatur der botanischen Pilznamen hat streng buerokratische, mehr oder weniger intelligente Regeln. J. Schff. heisst in diesem Fall dass die Variation meleagris ("Rebhuhnchampignon") vom Mykologen Schaeffer beschrieben wurde.
Gruss, Boris
Ja, es muss tatsächlich PECK heißen. Die taxonomische Nomenklatur
ist aber nicht buerokratisch, sondern eine großartige Errungenschaft
basierend auf dem System von Carl von Linné.
Sie ermöglicht uns, international und über lange
Zeiträume hinweg über soetwas wie "Arten" zu kommunizieren.
Gerade bei Pilzen, die man eventuell essen will, kann es sehr wichtig
sein, auf welche ART man sich bezieht: "Knollis" "Flockis" und "Steinies"
sind da keine ernstzunehmende Alternative.
Nichts für ungut
Kerstin
Ende des nächsten Jahrhunderts
In einem Pilzbuch finde ich beim Perlhuhchampignon
die Bezeichnung
Agaricus Placomyces Teck
var. meleagris J.Schff.
Kann mir jemand sagen, woher der Zusatz "Teck" stammt
oder was es damit auf sich hat ?
Muss ein Druckfehler sein, heisst normal "Peck", das ist das Kuerzel fuer den Erstbeschreiber dieser Art. Die Nomenklatur der botanischen Pilznamen hat streng buerokratische, mehr oder weniger intelligente Regeln. J. Schff. heisst in diesem Fall dass die Variation meleagris ("Rebhuhnchampignon") vom Mykologen Schaeffer beschrieben wurde.
Gruss, Boris
Ja, es muss tatsächlich PECK heißen. Die taxonomische Nomenklatur
ist aber nicht buerokratisch, sondern eine großartige Errungenschaft
basierend auf dem System von Carl von Linné.
Sie ermöglicht uns, international und über lange
Zeiträume hinweg über soetwas wie "Arten" zu kommunizieren.
Gerade bei Pilzen, die man eventuell essen will, kann es sehr wichtig
sein, auf welche ART man sich bezieht: "Knollis" "Flockis" und "Steinies"
sind da keine ernstzunehmende Alternative.
Nichts für ungut
Kerstin
Ende des nächsten Jahrhunderts
Hallo Kerstin,
gebe Dir zu 99% recht,das eine Prozent sind die
Berufsmykologen,die aus einem Britzlmeirnamen un-
bedingt den z.B.von Kuiper nehmen,kurz darauf aber
wieder zu Britzlmeir zurückkehren und dann doch
noch einen anderen Namen finden.
Gottseidank kommt dieses nur 1%ig vor!
Ciao
Werner
Kerstin, (vor 9878 Tagen) @ Boris
In einem Pilzbuch finde ich beim Perlhuhchampignon
die Bezeichnung
Agaricus Placomyces Teck
var. meleagris J.Schff.
Kann mir jemand sagen, woher der Zusatz "Teck" stammt
oder was es damit auf sich hat ?
Muss ein Druckfehler sein, heisst normal "Peck", das ist das Kuerzel fuer den Erstbeschreiber dieser Art. Die Nomenklatur der botanischen Pilznamen hat streng buerokratische, mehr oder weniger intelligente Regeln. J. Schff. heisst in diesem Fall dass die Variation meleagris ("Rebhuhnchampignon") vom Mykologen Schaeffer beschrieben wurde.
Gruss, Boris
Ja, es muss tatsächlich PECK heißen. Die taxonomische Nomenklatur
ist aber nicht buerokratisch, sondern eine großartige Errungenschaft
basierend auf dem System von Carl von Linné.
Sie ermöglicht uns, international und über lange
Zeiträume hinweg über soetwas wie "Arten" zu kommunizieren.
Gerade bei Pilzen, die man eventuell essen will, kann es sehr wichtig
sein, auf welche ART man sich bezieht: "Knollis" "Flockis" und "Steinies"
sind da keine ernstzunehmende Alternative.
Nichts für ungut
Kerstin
Boris, (vor 9878 Tagen) @ Kerstin
Ja, es muss tatsächlich PECK heißen. Die taxonomische Nomenklatur
ist aber nicht buerokratisch, sondern eine großartige Errungenschaft
Siehe meinen Beitrag in Archiv2: "Namen sind Schall und Rauch" zum Thema hirnlose Anwendung der Nomenklaturregeln. Ich vertrete die Meinung, dass man beim Kauf eines Hundes nicht unbedingt die Floehe mitkaufen muss.
Uebrigens sind die deutschen Namen mittlerweile auch einheitlicher und besser geworden. Begriffe wie "Flockenstieliger Hexenroehrling", "Gelbmilchender Helmling" oder "Rosablaettriger Egerlingsschirmling" halte ich fuer recht eindeutig.
Antibuerokratische Gruesse, Boris
Äsop d.J., (vor 9877 Tagen) @ Boris
Der Fuchs und die Trauben
Ein Fuchs, der auf die Beute ging,
fand einen Weinstock, der voll schwerer Trauben
an einer hohen Mauer hing.
Sie schienen ihm ein köstlich Ding,
allein beschwerlich abzuklauben.
Er schlich umher, den nächsten Zugang auszuspäh'n.
Umsonst! Kein Sprung war abzuseh'n.
Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen,
der auf den Bäumen saß, kehrt er sich um und spricht
und zieht dabei verächtlich das Gesicht:
»Was soll ich mir viel Mühe geben?
Sie sind ja herb und taugen nicht.«
Siehe meinen Beitrag in Archiv2: "Namen sind Schall und Rauch" zum Thema hirnlose Anwendung der Nomenklaturregeln. Ich vertrete die Meinung, dass man beim Kauf eines Hundes nicht unbedingt die Floehe mitkaufen muss.
Antibuerokratische Gruesse, Boris
Adams d.J., (vor 9877 Tagen) @ Äsop d.J.
Der unendliche Unwahrscheinlichkeitsdrive ist eine neue, hinreissende Methode, riesige interstellare Entfernungen ohne das ganze langweilige Herumgehänge im Hyperraum in einem bloßen Nichtigstel einer Sekund zurückzulegen.
Entdeckt wurde er durch einen glücklichen Zufall, zu einem brauchbaren Antrieb weiterentwickelt wurde er dann vom Galaktischen Staatlichen Forschungsteam auf Damogran.
Das ist in der gebotenen Kürze, die Geschichte seine Entdeckung.
Das Prinzip, kleine Mengen -endlicher- Unwahrscheinlichkeit herzustellen, indem man einfach die Logikschaltkreise eines Sub-Meson-Gehirns Typ Bambelweeny 57 mit einem Atomvektorenzeichner koppelte, der wiederum in einem starken Braunchen Bewegungserzeuger hing (sagen wir mal, einer schönen heißen Tasse Tee), war natürlich allenthalben bekannt - und solche Generatoren wurden oft dazu benutzt auf Parties Stimmung zu machen, indem man analog der Indeterminismustheorie alle Unterwäschemoleküle der Gastgeberin plötzlich einen Schritt nach links machen ließ.
Viele berühmte Physiker sagten, sie könnten nichts von alldem vertreten, zum Teil, weil es eine Herabwürdigung der Wissenschaft darstelle, vor allem aber, weil sie zu solchen Parties nie eingeladen wurden.
Etwas anderes, was sie nicht ertrugen, war das dauernde Scheitern ihrer Bemühungen, einen Apparat zu bauen, der das -unendliche- Unwahrscheinlickeitsfeld erzeugen könnte, mit dem ein Raumschiff die irrwitzigen Entfernungen zwischen den entlegensten Sternen im Nullkommanix zurücklegen würde. Und so verkündeten sie schließlich mürrisch, so einen Apparat zu bauen sei im Grunde genommen unmöglich.
Darauf stellte ein Student, der nach einem besonders erfolglosen Tag das Labor ausfegen sollte, folgende Überlegung an:
Wenn, so dachte er bei sich, so ein Apparat -im Grunde genommen- unmöglich sei, dann ist das logischerweise eine -endliche- Unwahrscheinlichkeit. Ich brauche also nichts anderes zu tun, als genau auszurechnen, wie unwahrscheinlich so ein Apparat ist, dann muß ich diese Zahl in den Endlichen Unwahrscheinlickeitsgenerator eingeben, ihm eine Tasse wirklich heissen Tee servieren ... und ihn anstellen!
Das tat er und fand zu seinem großen Erstaunen, daß es ihm einfach so aus der hohlen Hand gelungen war, den lange gesuchten Unendlichen Unwahrscheinlichkeitsgenerator zu erfinden.
Sein Erstaunen war freilich noch größer, als er, kurz nachdem er vom Galaktischen Institut mit dem Preis für Äußerste Gerissenheit ausgezeichnet worden war, von einer rasenden Horde berühmter Physiker gelyncht wurde, die schließlich dahintergekommen waren, daß das einzige was sie wirklich nicht ertragen konnten, ein Besserwisser war.
Birgit, (vor 9876 Tagen) @ Adams d.J.
Der unendliche Unwahrscheinlichkeitsdrive ist eine neue, hinreissende Methode, riesige interstellare Entfernungen ohne das ganze langweilige Herumgehänge im Hyperraum in einem bloßen Nichtigstel einer Sekund zurückzulegen.
Entdeckt wurde er durch einen glücklichen Zufall, zu einem brauchbaren Antrieb weiterentwickelt wurde er dann vom Galaktischen Staatlichen Forschungsteam auf Damogran.
Das ist in der gebotenen Kürze, die Geschichte seine Entdeckung.
Das Prinzip, kleine Mengen -endlicher- Unwahrscheinlichkeit herzustellen, indem man einfach die Logikschaltkreise eines Sub-Meson-Gehirns Typ Bambelweeny 57 mit einem Atomvektorenzeichner koppelte, der wiederum in einem starken Braunchen Bewegungserzeuger hing (sagen wir mal, einer schönen heißen Tasse Tee), war natürlich allenthalben bekannt - und solche Generatoren wurden oft dazu benutzt auf Parties Stimmung zu machen, indem man analog der Indeterminismustheorie alle Unterwäschemoleküle der Gastgeberin plötzlich einen Schritt nach links machen ließ.
Viele berühmte Physiker sagten, sie könnten nichts von alldem vertreten, zum Teil, weil es eine Herabwürdigung der Wissenschaft darstelle, vor allem aber, weil sie zu solchen Parties nie eingeladen wurden.
Etwas anderes, was sie nicht ertrugen, war das dauernde Scheitern ihrer Bemühungen, einen Apparat zu bauen, der das -unendliche- Unwahrscheinlickeitsfeld erzeugen könnte, mit dem ein Raumschiff die irrwitzigen Entfernungen zwischen den entlegensten Sternen im Nullkommanix zurücklegen würde. Und so verkündeten sie schließlich mürrisch, so einen Apparat zu bauen sei im Grunde genommen unmöglich.
Darauf stellte ein Student, der nach einem besonders erfolglosen Tag das Labor ausfegen sollte, folgende Überlegung an:
Wenn, so dachte er bei sich, so ein Apparat -im Grunde genommen- unmöglich sei, dann ist das logischerweise eine -endliche- Unwahrscheinlichkeit. Ich brauche also nichts anderes zu tun, als genau auszurechnen, wie unwahrscheinlich so ein Apparat ist, dann muß ich diese Zahl in den Endlichen Unwahrscheinlickeitsgenerator eingeben, ihm eine Tasse wirklich heissen Tee servieren ... und ihn anstellen!
Das tat er und fand zu seinem großen Erstaunen, daß es ihm einfach so aus der hohlen Hand gelungen war, den lange gesuchten Unendlichen Unwahrscheinlichkeitsgenerator zu erfinden.
Sein Erstaunen war freilich noch größer, als er, kurz nachdem er vom Galaktischen Institut mit dem Preis für Äußerste Gerissenheit ausgezeichnet worden war, von einer rasenden Horde berühmter Physiker gelyncht wurde, die schließlich dahintergekommen waren, daß das einzige was sie wirklich nicht ertragen konnten, ein Besserwisser war.
Birgit, (vor 9876 Tagen) @ Adams d.J.
Na, das Pseudonym ist unheimlich schwierig zu durchschauen
)).
Mal nen anderen Schriftsteller suchen?
Birgit
Boris, (vor 9875 Tagen) @ Birgit
Na, das Pseudonym ist unheimlich schwierig zu durchschauen
)).
Mal nen anderen Schriftsteller suchen?
Birgit
Hi, Birgit
Jeder hat halt seine Schokoladengattung.
Bin aber vielseitig.
Versuch doch mal Terry Pratchett. Insbesondere die Buecher in denen die Unsichtbare Zauberer-Universitaet beschrieben wird, sind einfach genial! Ein guter Einstieg fuer dich waere z.B. Equal Rites/Das Erbe des Zauberers.
Viel Spass, Boris