Kennt wer Hebeloma circinans *PIC*
Liebe Pilzfreunde,
es ist wahrscheinlich die häufigste Hebeloma-Art auf den Wacholderheiden der Schwäbischen Alb und es ist wahrscheinlich H. circinans.
Hut: klein bis 3,5 cm, stark gewölbt, fleischig, zimtbraun, etwas panaschiert wirkend und zum Rand hin heller (Foto 1).
Lamellen: gedrängt, creme, ohne Guttationstropfen.
Stiel: kurz, 30x10 mm, Basis keulig (Bruchstelle könnte auf Wurzel hindeuten!), Velum vorhanden, darüber bereift, darunter faserig-flockig, nicht bräunend (Foto 2).
Geruch: schwach süßlich, nicht kakaoartig.
Sporen: [95% • 20 • SAP • v • H2O(nat) ] = 8,7-9,6-10,4 x 5,2-5,8-6,3 µm, Q = 1,5-1,7-1,8, stark dextrinoid, mandelförmig bis breit ellipsoid, fein warzig (Foto 3).
Cheilozystiden: schlank zylindrisch, nicht bauchig, keine randliche Verdickung, apikal ca. 5 µm breit (Foto 4).
Hutdeckschicht ca. 50 µm dick, auf jeden Fall deutlich dicker als 30 µm.
Fundort: Wacholderheide über Zementmergel bei Wacholder, Kiefer und Fichte.
Mit GMINDER komme ich wegen dem nicht bräunenden Stiel, den stark dextrinoiden Sporen, dicker HDS und robustem Äußeren zu H. circinans. Er weist die Art aber als sehr selten und montan aus. Ein Fundnachweis stammt vom Schwarzwald aus einem Tannen-Buchen-Wald auf saurem Sandboden.
Bei VESTERHOLT gelange ich über den Standort bei Nadelgehölzen und minimal schmälere Sporen auch zu H. circinans.
Wer kennt die Art und kann meine Bestimmung überprüfen?
Viele Grüße
Christian
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