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Re: Pilzbericht Lappland Teil I

Ingo, (vor 5498 Tagen) 2.661 Beiträge @ Konrad Schultz

Hallo Konrad,

einfach phantastisch. Da würde ich mich echt heimisch fühlen.
Bei ganzen drei Exemplaren T. pessundatum am vergangenen Wochenende
war es hier allerdings nicht so doll. Auch in guten Ritterlingsjahren,
wie 2010, kam ich da bei Weitem nicht heran.

Die Teile bei dir kommen daher, wie hierzulande die Lindenkremplinge.
Da bekomme ich eine Ahnung, wie der Alte Schwede zu dem Namen "Pessundatum"
gelangen konnte. Da steckt ja irgendwie das Wort "Fuß" drin. Etwa so wie
breitgelatscht.

Gibt es eigentlich Erkenntnisse, ob die Einheimischen mit diesen Ritterlingen
kulinarisch etwas versuchen und hast du eventuell probiert, ob sie bitter
oder mild schmeckten? So viel Fragen...

Bis auf die Hygrocybe zeigst du da übrigens eine feine, sandige
Kieferngesellschaft. Schade, dass da T. focale und T. matsutake nicht dabei
waren. Vielleicht war es doch etwas zu jenseits vom Nordhorizont.
Gibt es da eigentlich auch Grünlinge?

Falls der orange Schleimfuß bei Kiefern stand, sollte es sich um C. mucosus handeln.
Jedenfalls lassen die anderen gezeigten Arten diesen Schluß zu.

Der Habicht nennt sich übrigens offiziell Sarcodon squamosus - Kiefern Habichtspilz.
Bei Jesko ist anscheinend das Q auf der Tastatur kaputt. ;o))

Grüßlis Ingo

p.s. zum Vergleich meine Kümmerexemplare vom vergangenen WE

[image]

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