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Mikrorätsel *PIC*

jesko, (vor 5483 Tagen)

vom vergangenen Freitag

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Re: Mikrorätsel

Gernot, (vor 5483 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

ich tippe auf Naucoria/Alnicola salicis.

Schöne Grüße
Gernot

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Infallible, Gernot,

jesko, (vor 5482 Tagen) @ Gernot

aber bei solchen Rätseln dürftest Du nicht in der Pole Position starten, sondern erst in der zweiten Runde zur Teilnahme zugelassen werden.

Viele Grüße

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Re: Mikrorätsel

Ufo, (vor 5482 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,
vielleicht ein unfällig hellbrauner Pilz mit typischem, unverwechselbarem Geruch, der die Gruppenzuordnung leicht macht.
Ich tippe auf H. g...sp.....

Gruss
Uwe

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Re: Mikrorätsel

jesko, (vor 5482 Tagen) @ Ufo

Hallo Uwe,

2 Treffer. Die Familie stimmt, das Habitat auch. Hebeloma gigaspermum wurde im selben Gebiet auch schon nachgewiesen, allerdings nicht von mir (wer nimmt schon jeden Süßriechenden mit und setzt sich ans Mikroskop). Diese Art hätte in der Tat fast so große Sporen wie mein Fund, aber 4-sporige Basidien und andere Zystiden.

Viele Grüße

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Re: Mikrorätsel

rainer, (vor 5482 Tagen) @ jesko

Hallo,

das sind schöne Bilder, aber leider kann ich dazu noch nix sagen.

Verrätst Du mir bitte, mit welchem Mikroskop und welcher Adaptierung an die Kamera die Fotos entstanden sind?

Gruß
Raine

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Re: Mikrorätsel

jesko, (vor 5482 Tagen) @ rainer

Verrätst Du mir bitte, mit welchem Mikroskop und welcher Adaptierung an die
Kamera die Fotos entstanden sind?

Die Kamera ist ein Modell von Scopetek zum Aufstecken auf einen Fototubus oder einen Okulartubus (anstelle des Okulars), das Mikroskop ein Jenalab. Darauf kommt es aber wohl nicht so sehr an, eher auf die Optik und die Beleuchtung. Bei dem abgebildeten Präparat ging es nicht um Schönheit oder darum, das Maximum herauszuholen. Aufgrund der makroskopischen Merkmale war eigentlich klar, dass nur so rund 3 Sippen in Frage kamen. Also waren nur die dargestellten Mikromerkmale (Cheilozystiden, Sporen, Basidien) zu beurteilen, um zur Bestimmung zu kommen. Dazu reichte ein einfaches Lamellenpräparat (leicht angedrückt) in Leitungswasser (Lieferant: Kommunale Wasserwerke Leipzig) und ein 40-er Objektiv, ohne lange fummeln zu müssen. Sogar den Weißabgleich beim Fotografieren habe ich vergessen. Zugegeben: Bei den Basidien und den Cheilozystiden habe ich etwas geschummelt, die Fotos sind gestackt. Aber das ist ja inzwischen fast Standard, da so der Informationsgehalt der Bilder wesentlich erhöht wird.

Viele Grüße

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Naucoria salicis *PIC*

jesko, (vor 5482 Tagen) @ jesko

... ist die Lösung, die ja auch prompt kam. Die Art ist durch wenige Mikromerkmale (unregelmäßig keulige Cheilozystiden, 2-sporige Basidien, riesige limoniforme Sporen) so gut gekennzeichnet, dass man nicht mehr wissen muss, wie der Pilz dazu ausgesehen hat.
Makroskopisch vermutet man womöglich zuerst eine kleine Telamonia, von denen es im typischen Habitat von Naucoria salicis ja eine ganze Reihe gibt. Aber das spärliche Velum und die stark flockige Lamellenschneide sind auffällig genug, dass man mal kosten kann – und bittere Telamonia-Arten gibt es meines Wissens nicht. Der Rest ist – falls Mikroskop zur Hand – eine Angelegenheit von wenigen Minuten.

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